Erlebnisberichte der Freizeit- und Wanderfreunde Ulm aus dem Jahr 2018

 

Stand 21.12.2018

 

Erlebnisbericht: Erlebnisbericht über LVS Training am Grünten

Geschrieben von  Miriontour 18.12.2018 10:00h (geändert: 18.12.2018 10:06h) | 47 x gelesen

Bericht von: Treffen "LVS - Training - findet am Samstag statt"
Ort: Im Allgäu je nach Schneelage und Wetter , Kammeregger Weg 17, 87549 Rettenberg, Deutschland
Termin: Samstag 15.12.2018 08:00h

 

An einem frostiger Samstagmorgen Mitte Dezember 2018 brach eine siebenköpfige Gruppe Richtung Grüntenhütte auf. Im Gepäck befand sich die Lawinenausrüstung und an den Schuhen prangten die Schneeschuhe. Mit einer Ausnahme eines Tourenskifahrers, der sich den Hang hinaufgleiten wollte.

 

Am Parkplatz in Kranzegg konnte direkt mit Schneeschuhen oder Tourenski gestartet werden. Der erste Wintereinbruch im Allgäu hatte ein bisschen Schnee im Gepäck gehabt. Nicht sonderlich viel, aber trotzdem ging es fröhlich die bekannte Route hinauf zur ersehnten Sonne. Bei ca. -5 Grad im Schatten konnte ein bisschen Wärme echt nicht schaden. Als wir die Grüntenhütte erreicht hatten, suchten wir etwas oberhalb einen schönen Platz für unsere Übungen mit der Lawinenausrüstung. An einem Südhang mit etwas Schnee fuhren wir die Lawinensonden aus, ein Klicken und die Schaufeln waren auch bereit zum Graben. Nun noch den An-Knopf der Geräte gedrückt und es konnte auch gleich schon losgehen.

 

Aber, Moment(!), irgendeines sollte ja auch als „Verschütteter“ herhalten, sonst konnten wir ja lange suchen. Marcel und Karin hatten praktischerweise eine passende Tupperschüssel dabei, wodurch beim wilden Sondieren kein Gerät zu Schaden gehen konnte. Jürgen hatte beim Platz auskundschaften schon heimlicherweise sein Gerät versteckt. Sodass in dem Moment wo wir alle auf „Search“ umstellten, gleich eine Mehrfachverschüttung aufgezeigt bekamen. Jetzt ging es noch kurz die Dinge die zu beachten sind, in der Gruppe abzusprechen und einen Gruppenleiter zu bestimmen, der die Suche koordinieren sollte.

 

Danach setzten sich alle in Bewegung. Überall piepte es im Takt, die Gruppe schwärmte aus und ich war zum „Hilfeholen“ eingeteilt. Schnell war der Fake-Heli geordert, auch die Piepstöne wurden schneller und schriller. Da, ein Teil der Gruppe begann schon wie wild zu graben. Weit musste heute nicht gebuddelt werden, es lag maximal 20 cm Schnee. Flink waren die beiden Geräte gefunden und wir trafen uns alle wieder zum Sammelpunkt um die Suche revue passieren zu lassen. Diverse Kleinigkeiten sollten bei den nächsten Übungen noch beachtet werden. Im Anschluss ging es wieder los, diesmal unter Aufsicht eines anderen Gruppenleiters. Möglichst jeder sollte ja mal in das Gefühl kommen, wie es ist, eine Gruppe anzuleiten. Gleichzeitig konnte in diesem Zuge die einzelnen Schritte noch mehr verinnerlicht werden.

 

Wir vollzogen mehrere Übungen und nach über einer Stunde hatten wir alle zunächst mal genug. Das Jägerdenkmal wollte unser nächstes Ziel sein, gleichzeitig konnten wir durch den steilen Anstieg wieder warm werden.

 

Nicht lange sollte der Aufstieg dauern, der kurze Weg hinüber zum Denkmal, der im Winter oft sehr anspruchsvoll sein kann, war schon breit ausgetreten. Sodass die mitgebrachten Grödel bzw. Steigeisen heute nicht mehr zum Einsatz kamen.

 

Wolkenloser Himmel und ein freier Blick hinüber zum Säntis, der wirklich zum Greifen nahe schien. Ein leichter Nebeldunst lag über Oberstdorf, es sah wirklich sehr schön aus, hier. Wir durften noch ein paar Gleitschirmflieger beim Starten beobachten und dann hieß es auch schon wieder Aufbruch. Die hoffentlich wohlige Wärme der Grüntenhütte lockte uns alle hinab. Dort angekommen gab es lecker-schmecker Suppe oder Wurstsalat. Während die anderen noch die letzten Sonnenstrahlen auf den Liegestühlen einfingen.

 

Der Tag ging wirklich viel schnell vorüber und so fanden wir uns wenige Stunden später, schon fast zum Einbruch der Dunkelheit, am Parkplatz in Kranzegg wieder.

 

Vielen Dank an Jürgen für die Orga des Trainingstags, danke an Caro, Karin, Marcel, Christian und Peter für diesen schönen gemeinsamen Auftakt in die Wintersaison.

 

Gruß Miri

 

Erlebnisbericht: Was ist denn hier los?

Geschrieben von  Frank-Jonas 17.12.2018 21:10h | 81 x gelesen

Bericht von: Treffen "Weihnachtsfeier 2108"
Ort: 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 16.12.2018 10:00h

 

Tja so dachte ich wirklich als ich die viiiielen Leute bei meiner kleinen Rede vor mir hatte. 50 Erwachsene und 3 Kinder waren es laut der netten Wirtin vom Teutonia. Wahnsinn! Soviel wie noch nie! Damit hatte ich absolut nicht gerechnet. Ich war innerlich etwas sprachlos Lach.

Zudem auch etliche alte Gesichter sprich Personen die schon 8 und mehr Jahre in der Gruppe sind, was mich unheimlich gefreut hat!!

 

Mit dem Restaurant Teutonia in der Friedrichsau hatten Gabi und Sabine in der “Ersatzwahl” zur Brezel einen wahren “Glückstreffer” gelandet.

Die hatten extra für uns aufgemacht und sich richtig viel Mühe gegeben. Neben Lachs, verschiedenen Wurst und Käsesorten sowie Rührei und Würstchen gab es auch frisch gepressten O-Saft und Sekt. Einfach nur klasse!

 

Was zudem klasse war, dass wir unter uns waren und unsere jüngsten Gäste nach Herzenslust toben und spielen konnten.

Glaube besser geht es fast nicht.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an Sabine und Gabi fürs Organisieren. Klasse gemacht :-D

Freue mih berits jetzt aufs nächste Jahr.

 

Wünschen allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und Danke, dass ich ein Teil dieser tollen Gemeinschaft sein darf.

 

Euer Frank

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Hafenweihnacht in Lindau"

Geschrieben von  Montetina 26.11.2018 17:06h (geändert: 02.12.2018 06:19h) | 29 x gelesen

Bericht von: Treffen "Hafenweihnacht in Lindau"
Ort: Bahnhof Illertissen (Gleis 3), 89257 Illertissen, Deutschland
Termin: Freitag 23.11.2018 10:20h

 

Tja, das Wetter hätte besser sein können—- aber immerhin blieb es den ganzen Tag trocken.

Zu zweit ging es mit dem Zug in Richtung Lindau (einmal umsteigen in Kempten) – eine kurzweilige Fahrt, da man ab Kempten immer die schöne Bergkulisse um sich hatte.

 

Die Bahn war im großen und ganzen pünktlich und wir bekamen auch gut unseren Anschluss. Unglaublich – ab Kempten war der Zug gut gefüllt mit vorwiegend Frauengruppen aller Altersklassen. Bei Prosecco war dort ein großes Gelächter…

 

Vom Bahnhof aus waren es nur wenige Minuten bis zur Hafen Weihnacht. Kurz vor 13h – Hunger meldete sich. Gemütlich schlenderten wir erst Mal durch die verschiedenen Stände. Es war nicht allzu viel los , somit konnten wir in Ruhe alles ansehen.

 

Da es bisschen kalt war, beschlossen wir , noch eine Advents- Schifffahrt ( eine Stunde) zu machen. Gemütlich schipperten wir im Warmen sitzend mit Weihnachtsmusik über den Bodensee.

Danach ging es dann nochmal eine Runde über den Weihnachtsmarkt und schließlich wieder zum Aufwärmen in ein Cafe.

 

Um kurz nach halb fünf traten wir wieder unsere Heimfahrt mit dem Zug an. Diesmal hatten wir Glück und mussten bis Illertissen nicht umsteigen.

Ein kurzweiliger Tag ! Im nächsten Jahr sicherlich wieder…. mit hoffentlich weniger Nebel!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Cafe Merkle Wanderung - November 2018"

Geschrieben von  Montetina 26.11.2018 16:54h (geändert: 02.12.2018 06:19h) | 23 x gelesen

Bericht von: Treffen "Cafe Merkle Wanderung - November 2018"
Ort: 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 04.11.2018 10:00h

 

Puhh! Alle pünktlich… Zu 12. starteten wir vom Netto Parkplatz in Richtung Dietenheimer Wald. Dort liefen wir auf verschiedenen Wald- und Wiesenwegen in Richtung Regglisweiler. Kurze Verschnaufpause auf dem Spielplatz und dann wieder zurück zum Parkplatz. Es waren 12,5 km und ca 200 Hm. Zusammen ging es dann mit dem PKW in Richtung Altenstadt zum Cafe Merkle. Dort ließen wir uns bei leckeren Salatvariationen oder Kaffee und Kuchen so richtig verwöhnen. Ruckzuck verging die Zeit…. Bis zum nächsten Mal 2019!

 

Erlebnisbericht: Ja was will er denn nun. Wandern oder net?

Geschrieben von  Frank-Jonas 26.11.2018 19:40h | 71 x gelesen

Bericht von: Treffen "Zirngradrund"
Ort: Füssen, Deutschland
Termin: Sonntag 25.11.2018 07:30h

 

Am Donnerstag hatte ich noch die Rote Flüh abgesagt, da die Wetterprognosen für Samstag extrem schlecht aussahen und der Sonntag so lala. Tja und am Freitag schon wieder die Meinung geändert und doch in die Berge?

 

Ne man muß das nicht verstehen. Es war einfach der Wetterbericht und der Wunsch eines Mitgliedes doch in die Berge zu gehen. Der Sonntag verhieß Sonne und so war es dann auch.

 

In Ulm holte ich Kai am Wonnemar ab. Von da aus ging es nach Memmingen wo wir Birgit aufgabelten und kurz danach in die Sonne fuhren. Bis dahin Nebelsuppe mit bis zu 50 Meter Sicht.

 

Am Weißensee angekommen. Herrliches Wetter. Sonne pur. Juhu.

Wir starteten von da aus zum Alatsee und dann weiter über den Zirngrad zur Bugruine Falkenstein. He aber was war hier los. War Obelix am Werk und hatte etliche Bäume einfach umgeschupst? Überall umgestürzte Bäume. Wie wir herausfanden muß dies der Sturm im August verursacht haben der hier richtig heftig wütete.

 

Zwischendrin genossen wir ein herrliches ausgiebiges Sonnenband in der tollen Landschaft mit Blick auf Vilser Kegel, Große Schlicke und Breitenberg.

Im Burghotel angekommen gab es schließlich noch leckere Graupelsuppe, Apfelstrudel und edlen Kaffee denn hier oben wohnt Gault Millau höchstpersönlich. 2 Hauben hat das Hotel.

 

Schließlich machten wir uns auf dem Heimweg von diesem tollen Tag.

Vielen Dank an Kai und Birgit für den tollen Tag.

 

Euer Frank

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Reutter Wanne - einfach und schön"

Geschrieben von  Montetina 26.11.2018 16:48h | 26 x gelese

Bericht von: Treffen "Reutter Wanne - einfach und schön"
Ort: Autobahnparkplatz P2 Illertissen, 89257 Illertissen, Deutschland
Termin: Sonntag 11.11.2018 08:30h

 

Zu dritt ging es in Ilertissen los und in Memmingen packten wir nochmal 2 Wanderinnen ins Auto. Somit war es eine sehr kurzweilige Fahrt mit viel Gelächter bis Jungholz. Dort wartete bereits auf dem Parkplatz ein weiteres Mitglied aus Füssen. Um 10h starteten wir dann auf dem Panoramaweg in Richtung Reutter Wanne. Petrus hatte nicht zu viel versprochen…im Illertal hatte es noch genieselt und dort…. strahlender Sonnenschein. Was will Frau mehr?! Trotz gemütlichem Wandertempo waren wir zügig auf dem Gipfel und wurden mit wunderbarer Aussicht belohnt. Lisa packte ihren allseits beliebten Haselnussschnaps aus und dann wurde erst Mal der “Gipfel begossen”. Nach einer ausgiebigen Vesperpause und Fotosession machten wir uns an den Abstieg in Richtung Stubentalalm. Dort wurden wir bei Kaffee und Kuchen auch noch musikalisch unterhalten. Wir hätten es bei dem schönen Wetter noch ewig ausgehalten…. trotzdem hieß es dann.. aufbrechen, damit wir noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder am Auto sind. Locker geschafft! Und wieder zurück nach Illertissen. Es war eine schöne Tour mit euch! Gerne mal wieder! Bis bald!! Martina

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Gehrenspitze"

Geschrieben von  Caro77 05.11.2018 13:00h | 127 x gelesen

Bericht von: Treffen "Gehrenspitze"
Ort: Gehrenspitze, 6610 Wängle, Österreich
Termin: Sonntag 04.11.2018 06:30h

 

Nach einigem hin und her waren wir letztendlich 6 Leute, die sich auf den Weg in die Berge machten – genau genommen auf die Gehrenspitze. 1280 hm Spaß erwarteten uns.

 

Mit fröhlichem Geplauder begann die Tour mit dem Wängler Höhenweg, was leider erst mal versehentlich falsch war. Also nochmals Reset und Neustart, nur diesmal richtig.

 

Immer schön aufwärts ging es, ein bisschen Fahrweg, ein bisschen Waldpfad, ein bisschen Steig und ein bisschen Wiesenweg. Angekommen am Gehrenjoch trennten sich die Wege, Tina machte einen schönen Rundgang um die Schneidspitze, denn alles ist möglich, der Rest wanderte weiter zum Ziel des Tages. Als wir den Kamin südseitig hinauf geklettert waren, überraschte uns auf der Scharte ein grossartiges Wolkenmeer. Spannend blieb bis dahin der letzte nordseitige Teil, was uns dort erwartete. Ein netter warmer Föhn kam aber vorbeigeflogen, um für uns Bergengelchen Eis und Schnee wegzukehren, so erreichten wir den Gipfel ohne große Probleme. Nach einer gemütlichen Rast ging es wieder rückwärts, Tina wurde aufgeklaubt und auf das freudige Wiedersehen haben wir natürlich angestossen mit Schnaps und Schokolade.

 

Eine schöne Tour mit tollen Leuten ging wieder einmal zu Ende und fand noch einen wohlverdienten Ausklang in der Pizzeria Etna in Dietmannsried. Danke allen die an diesem Tag dabei waren.

 

Grüsse Caro

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Klettersteig Wankspitze im Miemminger Platau 30.09.18"

Geschrieben voSpot14 04.10.2018 08:40h (geändert: 08.10.2018 20:40h) | 62 x gelesen

Bericht von: Treffen "Klettersteig Wankspitze im Miemminger Platau 30.09.18"
Ort: 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 30.09.2018 07:00h

 

Auch wenn wir aufgrund der wetterbedingten Verschiebung von Samstag auf Sonntag nur zu zweit waren, möchte ich doch kurz über diese rundum gelungene Tour berichten.

 

Bereits auf der Hinfahrt begrüßte uns die Sonne mit ihrem wunderschönen Aufgang und blieb uns auch den ganzen Tag erhalten. Ganz ohne Stau kamen wir schon gegen 8.45 h am Wanderparkplatz am Gasthof Arzkasten an. Zunächst verläuft der Aufstieg ganz gemütlich auf einem Fahr- später Fußweg mit mäßiger Steigung. Auch der steilere Anstieg bis zum Stöttltörl kam uns irgendwie gar nicht mehr so lange wie beim letzten Mal vor, was wohl am ausgiebigen Training beider Teilnehmer auf zahlreichen Touren im Vorfeld lag ;-) So blieb reichlich Zeit für ausgiebige Fotosessions, Betrachtung der sehr reizvollen Feldslandschaft und eine Jause vor dem Einstieg in den Klettersteig.

 

Nach dem kleinen Kraftakt am Einstieg über die C-Stelle ging es dann in anregendem Auf und Ab über die diversen Felsspitzen hinüber zum Gipfel der Wankspitze, überwiegend im B-Bereich mit ein paar ausgesetzten Stellen und interessanten Tiefblicken. Der letzte Steilaufschwung vor dem Gipfel forderte dann nochmal alle Kraftreserven, bevor wir einigermaßen windgeschützt eine ausgiebige Gipfelrast einlegten. Dabei durften wir die absolute Ruhe und die klare Sicht auf dem menschenleeren Gipfel genießen. Überhaupt waren für einen Sonntag doch recht wenige Leute unterwegs.

 

Das obligatorische Bilderrahmenfoto auf dem Abstieg durfte natürlich auch nicht fehlen. Mit der Abendsonne auf dem Abstiegsweg wurde es in dem windgeschützten Tal nochmal richtig warm. Zu einem erfrischenden Bad im Bergbach konnte Robert mich dann aber doch nicht überreden… hatte ja meinen Bikini nicht dabei ;-)))

 

In den letzten Sonnenstrahlen am Gasthof Arzkasten genossen wir dann noch ein leckeres Essen mit Nachtisch und traten gegen 18.45 h die Heimfahrt an.

 

Ein herzliches Dankeschön an meinen exklusiven Bergführer Robert, dass du mir bei meinem ersten Klettersteig nach der Schulter OP mit Rat und Tat zur Seite gestanden und mich sicher da durchgeführt hast. Bis zum nächsten Mal, Linda

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Überschreitung Biberkopf"

Geschrieben von  Juergen-B 11.09.2018 18:18h (geändert: 11.09.2018 18:25h) | 94 x gelesen

Bericht von: Treffen "Überschreitung Biberkopf"
Ort: Überschreitung Biberkopf, 6654 Holzgau, Österreich
Termin: Samstag 08.09.2018 06:00h

 

Endlich hat es geklappt nach mehrmaligem verschieben zwecks Wetter.

 

Am Samstag 6 Uhr starteten wir nach Lechleiten. Dort angekommen erwartete uns schon die Sonne. Unsere Tourdaten waren am Schluss folgende : 14 km, 9 Std reine Gehzeit und 1600 Höhenmeter.

 

Vom Parkplatz in Lechleiten wandern wir zunächst über grüne Wiesen an der Hundskopfalpe vorbei in ein flaches Hochtal. Den Biberkopf haben wir dabei bereits im Blick. In steilen Kehren führt uns der Pfad zum Westgrat hinauf. Über eine schmale Gratschneide und Blockgelände kommen wir dem Gipfel näher. Die schwierigsten Stellen sind hier mit Drahtseilen versichert, was für uns kein Problem darstellte bis zu der Stelle, wo der Weg in Richtung Rappenseehütte abzweigt. Nun ging es durch eine kaminartige Rinne zum Gipfel des Biberkopfs 2599m Oben angekommen erwartete uns schon Miri und Martin, die über den SSO Grat aufgestiegen waren. Bei tollem Panorama ließen wir uns die Brotzeit schmecken. Miri hatte für alle Muffins dabei und Caro Superfruits in Gummiform. Nach einer gemütlichen Pause gingen wir alle zusammen den gleichen Weg zurück bis zur Abzweigung zur Rappenseehütte. Dem Weg folgend überwinden wir im Zickzack eine steile Geröllflanke hinab mit Sichtung eines Steinbocks bis zur Hochrappenscharte 2300m zwischen Hochrappenkopf und Rappenseekopf. Kurz überlegt, Route abgeändert und schwub waren wir auf Gipfel Nr.2 dem Hochrappenkopf 2425m Nach kurzer Pause wieder an der Hochrappenscharte 2300m angekommen eine Diskussion. Was machen wir. Absteigen zur Hütte. Baden im Rappensee oder den Gipfel Nr.3 Rappenseekopf mitnehmen. Meinungen ausgetauscht und doch entschieden, nochmal Kräfte bündeln und rauf auf den Rappenseekopf 2468m mit kurzer Pause. Überschreitung und auf der anderen Seite nach unten bis zur Scharte wandern wir hinab zum Rappensee und weiter zur Rappenseehütte 2091m Dort eine Pause bei Milchkaffee, Radler und alkfreies Weizen.

 

Die 6 km zurück nach Lechleiten legten wir ohne große Schwierigkeiten zurück. Halt Stopp. Nicht ganz ohne Schwierigkeiten. Der Mutzentobel stellte sich in den Weg. Nochmal Konzentration und Vorsicht war geboten, Teilstücke sind mit Drahtseilen versichert gehts durch rutschiges Matschgelände hindurch. Ein steiler Pfad windet sich entlang des Hanges in die tiefe Kerbe des Mutzentobels und auf der anderen Seite wieder hinauf. Von dort folgen wir dem Weg zwischen grünen Weiden hindurch bergab an der Oberen Biber-Alpe vorbei. Dort sehen wir Murmeltiere, und eine rießige Herde Gemsen. Wir queren unter dem mächtigen Gipfel des Biberkopfes über einen Pfad wieder hinab nach Lechleiten zu unserem Ausgangspunkt zurück. Eine tolle knackige Tour. Miri und Martin die über den SSO Grat geklettert sind am Gipfel getroffen wie geplant und gemeinsam den weiteren Verlauf der Tour zusammen bestritten. Danke an Marcel für die Planung sowie danke an Miri, Caro, Karin, Martin für den tollen Tag.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "HW4-Wanderung Zoeppritzweg"

Geschrieben von  Hansnu 09.09.2018 21:35h | 77 x gelesen

Bericht von: Treffen "HW4-Wanderung Zoeppritzweg"
Ort: 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 09.09.2018 11:00h

 

Wir waren 7 Leute, das Wetter war bestens und Martin hat uns von Anhausen aus über schöne Waldwege geführt mit tollen Ausblicken auf das Eselsburger Tal. Nach 2 1/2 Stunden führte uns Martin in einen gemütlichen Biergarten – zurück ging es im Tel direkt zum Ausgangspunkt. Hat mir gut gefallen . Danke an Martin

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Grünten - Hüttenabend mit Sonnenuntergang"

Geschrieben von  Caro77 06.09.2018 23:24h | 72 x gelesen

Bericht von: Treffen "Grünten - Hüttenabend mit Sonnenuntergang"
Ort: 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Mittwoch 05.09.2018 16:30h

 

Der Grünten trägt mehrere Namen, manche kennen ihn unter Übelhorn, manche nennen ihn Glatzkopf. Doch immer wieder ist dieser Berg ein Erlebnis – insbesondere der Tourenabend auf der Grünten-Hütte.

 

Aus der schönen Idee zur Sonnenuntergangswanderung fand sich eine tolle bunt gemixte Truppe, Groops Mitglieder, Nachbarn, Geschwisterchen, Freunde… inkl. 4-beinigen Getier… alles nette Leute.

 

Tritt für Tritt, immer gleichmäßig bergauf landeten wir pünktlich am Gipfel. Von dort oben schauten alle völlig fasziniert zu, wie die gelbe Kugel sich langsam orange-rot einfärbte und sich bis in den Bodensee hinab gleiten ließ. Ein grandioser Ausblick bei nahezu perfektem Wetter, woraus ein Meer von Fotos entstand.

 

Nachdem sich die Sonne verabschiedet hatte verließen wir den Gipfel, um in der Grünten-Hütte endlich zu stranden. Auf die sensationellen Seelen gab es jedoch so einen großen Ansturm, dass wir uns leider nur noch mit sensationellem Wurstsalat begnügen durften. Dafür versprach uns der Hüttenwirt für das nächste Mal welche zu reservieren – also ein guter Grund wieder zu kommen.

 

Nach der lustigen Hüttenrunde, zündeten wir unsere Stirnlampen an und gingen durch die schwarze Nacht hindurch, wo uns die Sterne am Himmel leuchteten. Beim Abstieg galt es außerdem, eine ganz spezielle Herausforderung noch zu meistern, freudige Kühe stellten sich in den dunklen Weg, die umgangen werden mussten. Doch auch diese Aufgabe konnte von allen Teilnehmern erfolgreich abgeschlossen werden und es durften alle wieder nach Hause fahren.

 

Eine Tour für jedermann und jeder Frau, bei der alle viel Spass hatten, hat sich letztendlich bewiesen.

 

Viele Grüße Caro & Jürgen

 

PS: Vielleicht bekommt jemand Lust, die Tour wieder im Winter mitzumachen mit Schneeschuhen oder Tourenski und Grödel bzw. Steigeisen – es muss nicht unbedingt am kältesten Tag des Jahres sein bei minus 17 Grad.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Umfrage...Wanderungen im August"

Geschrieben von  Montetina 21.08.2018 21:36h (geändert: 24.08.2018 07:12h) | 75 x gelesen

Bericht von: Treffen "Umfrage...Wanderungen im August"
Ort: Allgäu und Tirol, 87645 Schwangau, Deutschland
Termin: Mittwoch 25.07.2018 18:00h

 

Kurze Zusammenfassung der verschiedenen Touren: Ganz gemütlich starteten wir mit einer kleinen Wanderung bei heißen 28 Grad … zu 4. machten wir den Buchenberg unsicher; es ging den schattigen Kulturenweg hoch zum Gipfel und dann auf dem schönen Höhenweg mit tollen Aussichten auf das Kenzengebiet, über den Bachweg wieder zurück zum Auto.

 

Die nächste Wanderung war ein lustiges Wegefinden….mal auf Wanderwegen….mal quer waldein den Berg hoch…im Dickicht wieder nen Weg suchen… wir erkundeten in Reutte das Gebiet um den schönen Frauensee… Costarieskapelle zum Feuerköpfle.

 

Eine weitere Wanderung führte uns zu 3. ins Kenzengebiet: vom Wanker Fleck über den Geiselstein zum Kenzenkopf.

 

Eine echte Herausforderung für mich war der Höhenweg vom Tegelberg über den Straußberg, Ahornspitze, dann Abstieg durch den Schwangauer Kessel zum Gabelschrofen. Von dort aus ging’s zur Einkehr in die Kenzenhütte. Stolze 9 Stunden waren wir (inklvielen Pausen) unterwegs.

 

Zuletzt ging’s noch zu 2.auf den Schlagstein.

 

Immer super Wetter…. meist "viel Schwitz bei 25 bis 30 Grad…

 

Danke an alle, die teilgenommen haben. Es hat großen Spaß gemacht!

 

Bis bald mal wieder!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Rundtour Hohe Gänge - Rotspitze"

Geschrieben von  Caro77 16.08.2018 23:51h | 75 x gelesen

Bericht von: Treffen "Rundtour Hohe Gänge - Rotspitze"
Ort: Rundtour Hohe Gänge - Rotspitze, Rauhornweg 11, 87541 Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Mittwoch 15.08.2018 06:00h

 

“Probiers mal mit Gemütlichkeit” – das war unser Motto für den frühen Morgen. Die Wettervorhersage und die überschaubare Teilnehmerzahl ließen uns etwas länger schlafen und ausgiebig frühstücken. Somit starteten wir einfach mal 1 Stunde später.

 

Nach dem ersten Anstieg war die Älpele-Alpe schnell erreicht, kurzer Zwischenstand: 400 hm geschafft, 0 Pausen, 0 Fotos, 1 Schluck Wasser, weiter gehts. Wir liefen über eine grüne Lichtung und nach einer ganz kurzen Kraxelei kamen wir am Gipfel Nr 1 an, dem Breitenberg. Die erste Rast hatten wir uns verdient, wir stärkten uns ein wenig, das Gipfelfoto durfte natürlich nicht fehlen.

 

Fröhlich kletterten wir über die Hohen Gänge auf die Heubatspitze, kurzer Fotostopp, dann… hopp, hopp… direkt weiter zur Rotspitze, gerade noch zur Essenszeit rechtzeitig angekommen.

 

Von drüben winkte uns der kleine Daumen zu, leider kam eine Wolke angefahren, so dass wir diesen wieder von unserem Plan streichen mussten. Aber wir hatten ja noch an unserer Statistik zu arbeiten, bisher hatte jeder maximal eine handvoll Fotos gesammelt. Also Handy ausgepackt, Blödelfunktion aktiviert und schon hatten wir die Zeit ganz vergessen.

 

Irgendwann wurde es ruhig um uns, so dass wir beschlossen abzusteigen. Das erste Stück den Weg hinab musste abgekraxelt werden, zur Hilfe waren nur noch ein paar rostige Drahtseile vorhanden. Fast am Ziel ergab sich die Möglichkeit, die Ortschaft Hinterstein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu subventionieren. Aus diesem Grund legten wir zum Abschluss ganze 600 Meter mit dem Bus zurück.

 

Wir hatten einen sehr spaßigen Tag, eine tolle Tour mit schönen Klettereinlagen und konnten dazu ein fehlendes Puzzleteil noch ergänzen.

 

Viele Grüße vom Bayerischen Feiertag

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Hinterer Tajakopf"

Geschrieben voCaro77 07.08.2018 08:06h | 76 x gelesen

Bericht von: Treffen "Hinterer Tajakopf"
Ort: 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 05.08.2018 06:00h

 

Es ist Freitag Abend, ich sitze gemütlich im Cafe und …was passiert denn da? Mein Handy blinkt plötzlich in allen Farben, neue Nachrichten warten. Ganz spontan haben sich zu meiner Ausschreibung nochmals weitere Leute hinzugesellt. Ruckzuck wurden am nächsten Morgen alle Teilnehmer ins Auto verladen und los ging es, der Sonne entgegen.

 

Nach dem ersten Aufstieg begrüßte uns schon bald der wunderschöne Seebensee, danach tauchten unsere Blicke tief in den noch schöneren Drachensee und die Berggipfel lachten uns nur so an. Pünktlich zur Glockenzeit erreichten wir unser Ziel, den Hinteren Tajakopf. Dort oben verlockten uns die angenehmen Temperaturen zu einer ausgedehnten Rast, wir verteilten uns einfach kreuz und quer rund ums Gipfelkreuz. Als nach einer Weile die Sonne ohne uns weitergewandert war, beschlossen wir dann doch den Abstieg anzugehen. Auch am Immensteig erwartete uns nochmals etwas hübsche Kletterei.

 

Es war eine absolut abwechslungsreiche Tour in einer magischen Landschaft, jeder ist auf seine Kosten gekommen. Mit Sicherheit war ich hier auch nicht zum letzten Mal. Vielen Dank an alle Mitwanderer, dass alles so gut gepasst hat.

 

Grüsse Caro

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Besler-Rundwanderung von Rohrmoos"

Geschrieben von  Martinwandern 04.08.2018 20:43h | 80 x gelesen

Bericht von: Treffen "Besler-Rundwanderung von Rohrmoos"
Ort: Rohrmoos, Rohrmoos 5, 87561 Rohrmoos, Deutschland
Termin: Samstag 04.08.2018 08:00h

 

Robert ist ein Garant für tolle Wandertouren, auch heute war es wieder so. Gut 7 Stunden am Berg unterwegs incl. Pausen, denn die brauchten wir reichlich an diesem schönen, sonnigen, aber trockenem  Tag. Schöne Wege tolle Aussicht und besonders angenehm: lauter sehr nette Leute. 6 Teilnehmer aus Groups, Roberts Freundin und Christine, eine Gastwanderin aus dem Allgäu (oder so….). Sie kommt bestimmt wieder mal mit, insofern herzlich willkommen.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Wanderung in Unterkochen von mir"

Geschrieben von  Horstw 22.07.2018 18:36h | 44 x gelesen

Bericht von: Treffen "Wanderung in Unterkochen von mir"
Ort: Sporthalle Unterkochen, 73432 Aalen, Deutschland
Termin: Sonntag 22.07.2018 11:00h

 

Danke an den Organisator.Wunderschöne Wanderwege—abseits von Straßen.Herrliche Ruhe-Gesunde Luft-angenehme Unterhaltung.2 ganz kurze Nieselregen,nicht der rede Wert-10 Minuten Vesperpause überdacht und der regen war vorrüber. Im Anschluss toll schwäbisch eingekehrt.Herz was willst Du mehr.Freue mich bereits jetzt auf die nächste Wanderung—-DANKE 19 gesunde Kilometer.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Von Möggers über den Pfänderrücken auf den Hochberg"

Geschrieben von  Alpha22222 05.07.2018 19:15h (geändert: 05.07.2018 19:55h) | 126 x gelesen

Bericht von: Treffen "Von Möggers über den Pfänderrücken auf den Hochberg"
Ort: Pfänder, Lochau, Vorarlberg, Österreich
Termin: Sonntag 01.07.2018 08:00h

 

Hallo Gabi, ein paar Tage später,

 

kein Erlebnisbericht aber………

 

danke für die Organisation der schönen Tour mit einer tollen Gruppe , und sehr viel Spaß.

 

Gerne mal wieder.

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Tauern und Zunderkopf langweiliger Berg oder mehr?

Geschrieben von  Frank-Jonas 24.06.2018 19:32h (geändert: 26.06.2018 12:15h) | 70 x gelesen

Bericht von: Treffen "Auf den Tauern"
Ort: Reutte, Österreich
Termin: Samstag 23.06.2018 07:45h

 

Tauern und Zunderkopf ist doch eh nur eine Halbtagestour und bestimmt “langweilig

Tja so dachte ih wirklich aber ich wollte da schon mal hoch weil er so markant “zwischen” Plansee und Heiterwangersee liegt.

 

Vorweg die Tour ist einfach nur geil.

Am 23.06.2018 trafen sich 3 “alte” Gesichter und Christopfh unser neues Mitglied in Vöhringen und fuhren von dort an den Plansee, wo es vom Wanderparkplatz an der Kapelle los ging.

 

Lt. Beschreibung 1.000 Höhenmeter bei 4,5 Stunden und etwas schwierigerer Wegfindung ab dem Tauern klang irgendwie nicht so nach der super Tour so meine Meinung.

Doch weit gefehlt!

 

Der Aufstieg zum Tauern ca. 800 Höhenmeter war echt knackig steil und da wir alle sehr gut drauf waren wurde das Ziel auch recht flott erreicht.

Was für eine Aussicht von da oben. Einfach nur mega fanden wir alle. Tannheimer Tal, Plansee, Heiterwanger See, Kohlbergspitze alles zum Greifen nahe.

Vom Tauern ging es dann zum Zunderkopf rüber. Hier wurde in der Beschreibung schon angedeutet, dass die Wegfindung nicht ganz einfach sei.

Wobei das letztendlich ging, da ja ja 8 Augen schauten und so ein größerer Umweg uns erspart blieb.

 

Auf dem Zunderkopf wieder eine genale Aussicht. Da wir eine Rundtour machen wollten sollte es weiter gehen.

Nachdem wir die Beschreibung nochmals gelesen hatten, waren dann doch Zweifel angesagt ob wir den Weg bei einem so wenig begangenen Berg auch finden würden.

Nachdem 2 Wanderer vor uns es gewagt hatten und nicht zürück kamen probierten auch wir es. Zudem hatten wir ja 2 GPS Geräte dabei die wir sehr schnell benötigten.

Hinweis an dieser Stelle. Ohne GPS Gerät bitte nicht weitergehen.

 

Den Weg zu finden ist echt Glückssache.

Christopfh leitete uns zielsicher dank seines Gerätes und sehr sehr gutem Wegfindungsgespür durch den kaum sichtbaren Pfad.

Immer wieder schauten wir ob wir noch auf dem richtigen Weg waren. Dank 2 Gerät und aller Beteiligten fanden wir schließlich auf den Aufstiegsweg zurück der uns zum Auto leitete

Dort trennten sich die Wege von Christopfh und uns, da wir noch nach Ehrwald uns das “Bergfeuer” anschauen wollten.

 

Vielen Danke an Christopfh und meinen zwei Mädels für den tollen Tag. Hat mir super viel Spaß gemacht und der Zusammenhalt war einfach nur genial.

Auch wenn die Tour “unscheinbar” klingt. Es ist von leichter Kletterei, knackigem Aufstieg, Wegfindungsgespür bis hin zur Grandiosen Aussicht alles dabei. Kurz aber einfach nur toll die Tour.

 

Erlebnisbericht: Große Schlicke

Geschrieben von  Caro77 18.06.2018 13:43h (geändert: 18.06.2018 15:48h) | 81 x gelesen

Bericht von: Treffen "Große Schlicke"
Ort: 6682 Vils, Österreich
Termin: Samstag 16.06.2018 06:30h

 

Zu meiner ersten selbst eingestellten Tour folgt nun auch mein erster Erlebnisbericht. Achtung, es kommt jetzt viel Text, ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Zu Dritt starteten wir am Samstag früh morgens um 7.30 Uhr vom Vilser Steinbruch. Nachdem wir die Vilser Alm hinter uns gelassen haben, sind wir in steilem Zickzack stetig weiter bergauf bis wir in einem kräftigen grünen Talkessel landeten. In dem sumpfigen Gelände mussten wir aufpassen, keine nassen Füße zu bekommen. Hier haben wir uns ein sonniges, trockenes Plätzchen gesucht, um mal eine kurze Pause einzulegen. Vor der Scharte durften wir dann zwei “spektakuläre” Leitern (einfach machbar) erklimmen?, eine Kraxelei mit Drahtseilversicherung war ebenfalls dabei, danach wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Wände von Rote Flüh und Gimpel belohnt. Nach rd. 3 Std. haben wir es endlich auf den Gipfel geschafft und hatten ein wirklich tolles Panorama.

 

Dort oben stellte sich uns die Frage, was wir denn mit dem restlichen Tag anstellen sollten? Überlegungen waren hinüber zum Brentenjoch oder auf den Lumperger Grat. Letztendlich entschieden wir uns für den Schartschrofen. Also kämpften wir uns durch die Menschenmassen, die vom Füssener Jöchle herüber spazierten, und durch die Hitzeschwaden in den Latschen zum nächsten Gipfel, der uns einen guten Blick direkt auf den Friedberger Klettersteig bescherte und bei mir persönlich für diesen Sommer auf dem Plan steht. Anschließend sind wir zurück Richtung Läuferspitze. Da Frank die Wehen seiner Zerrung noch etwas spürte, lief er um die Spitze herum, zu zweit haben wir Gipfel Nr. 3 über den senkrechten Kletterteil errungen und das Tagesziel war damit erfüllt. Mit rd. 1500 hm gesamt konnten wir dann den Abstieg in Angriff nehmen.

 

Wegen der völligen Touri-Überfüllung des Füssener Jöchle haben wir unsere Einkehr auf die Vilser Alm verlegt, wo es doch sehr viel ruhiger zuging und wir gemütlich bei Cafe/Cola und Kuchen zusammensitzen konnten.

 

Insgesamt war es ein sehr schöner abwechslungsreicher Tag, ich danke den beiden Teilnehmern mit denen ich sehr viel Spaß hatte. Die Variante von Vils aus ist echt empfehlenswert. An dieser Stelle geht außerdem mein ganz besonderer Dank an meinen lieben Jürgen b. – er hat mir ursprünglich die Route so vorgeschlagen (3-6-5!). Ich hoffe er kann uns bald wieder begleiten.

 

Grüsse von Caro

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Gemütliche Wanderung vom Vilsalpsee zur Traualpe"

Geschrieben von  Alpha22222 27.05.2018 10:28h (geändert: 27.05.2018 10:46h) | 118 x gelesen

Bericht von: Treffen "Gemütliche Wanderung vom Vilsalpsee zur Traualpe"
Ort: Vilsalpsee, Vilsalpseestraße 1, 6675 Tannheim, Österreich
Termin: Samstag 26.05.2018 08:15h

 

Eine gemütliche Wanderung zur Traualpe, mit alten Bekannten und 5 neuen Gesichtern.

Gleich am Startpunkt erwartete uns eine traumhafte Kulisse. Die ganze um den Vilsalpsee liegenden Bergwelt spiegelte sich ganz klar auf dem ruhigen See.

Es hatten sich gleich nach dem Start nette gesprächige Grüppchen gebildet.

So wanderten wir sehr gemütlich in der Sonne und mit tollen Ausblicken zum Traualpsee. Die einen genossen die Sonne und machten Brotzeit, die andere kleine Gruppe verlängerten noch bis zur Landsberger Hütte.

 

Nach gut 1,5 Std. , tollen Gesprächen , Spaß und Relaxen, ging es zurück zum Vilsalpsee. Dort angekommen ging es gleich über umgestürzte Bäume und ein großes Schneefeld das bis zum Wasser reichte. Weiter auf dem Weg zum Wasserfall in der Bärgaicht trennte sich die Gruppe, ein Teil ging zum Restaurant am Vilsalpsee wo schon zwei mit dem sehr braven Doggy relaxten. Die andere Gruppe hatte dann doch am und um den Wasserfall einige kleinere Herausforderungen zu bewältigen wo alle ihren Spaß hatten, und teilweise wortwörtlich nasse Füße bekamen. Als alle am Restaurant angekommen waren , wurde noch das ein oder andere Getränk vernichtet und der Apfelstrudel musste auch noch sein. Nach kurzem Kneippen im noch sehr kalten See, ging es zurück.

Danke an alle Teilnehmer, war eine tolle sehr abwechslungsreiche Tour , wo doch der ein oder andere etwas über seinen Schatten oder durch die Wasserlandschaft ((-: gesprungen ist.

Gerne wieder.

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Von Vils über das Hundsarschjoch zum Vilser Kegel"

Geschrieben von  Alpha22222 27.05.2018 09:52h | 54 x gelesen

Bericht von: Treffen "Von Vils über das Hundsarschjoch zum Vilser Kegel"
Ort: Vils, Gemeinde 74, 6682 Vils, Österreich
Termin: Freitag 25.05.2018 08:30h

 

Nach einer störungsfreien Fahrt, starteten wir bei optimalen Wanderwetter am Wanderparkplatz. Wir wurden gleich von den Kühen auf der Weide in Empfang genommen, die sich zum Fotoshoot aufstellten.

Durch herrlich grüne und abwechslungsreiche Landschaft, und einem doch sehr steilen Aufstieg kamen wir gegen Mittag am Hundsarschjoch an.

Nach einer kleinen Pause, ging es über schmale Pfade und etwas ausgesetzte Stellen zum Gipfel des Vilser Kegels.

Eine herrliche Rundumsicht belohnte uns für den doch sehr relaxten Aufstieg.

Nach dem Abstieg ging es noch zur Vilser Alpe wo wir uns längere Zeit von der Sonne verwöhnten lassen, um dann gemütlich zum Startpunkt zu Gehen.

Tolle abwechslungsreiche Tour mit euch.

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Wanderung um Reutte"

Geschrieben von  Montetina 20.05.2018 20:13h (geändert: 20.05.2018 20:14h) | 85 x gelesen

Bericht von: Treffen "Wanderung um Reutte"
Ort: 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 20.05.2018 07:45h

 

Tja…das Glück war den ganzen Tag auf unserer Seite! Aus 6 Groopsis, 4 Allgäuern, und einer Tirolerin …. absagen, zusagen und mehr oder weniger verschlafen…. starteten wir dann zu 5. Auf der Fahrt begann schon unsere Glückssträhne. Kaum Autos auf der A7. Unsere Tour begann in Reutte /Tirol. Wir liefen gemütlich durch die Stuibenfälle. Dort konnten wir begeisterten (oder verrückten??) beim Canyoning zusehen. Dann ging es ein Stück am tiefgrünen Plansee entlang zum Heiterwanger See. Den umrundeten wir zügig. Erst wollten wir ein Stück abkürzen…aber das nächste Schiff kam erst in 2 Stunden. Also los zu Fuss… Zurück wieder am Plansee und über den Ministersteig zum Parkplatz. Etwas Niesel hatten wir am Schluss abbekommen. Pünktlich zum versprochenen Wolkenbruch saßen wir wieder im Auto. In Lechaschau fanden wir noch ein schnuckeliges Cafe und ließen den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Zur Heimfahrt wieder eine fast leere A7. Zügig waren wir dann wieder in Illertissen. Danke an den Fahrer Thomas, der uns sicher wieder heimbrachte. Neue Gesichter getroffen… es war ein schöner gelungener Tag! Ihr wart klasse… bei fast 20 km und 600 HM

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Von Immenstadt zum Kemptner Naturfreundehaus"

Geschrieben von  Lisa-Halina 15.04.2018 22:44h | 90 x gelesen

Bericht von: Treffen "Von Immenstadt zum Kemptner Naturfreundehaus"
Ort: Parkplatz, Edmund-Probst-Straße , 87509 Immenstadt im Allgäu, Deutschland
Termin: Samstag 14.04.2018 08:30h

 

Aus 2 x Ja und 1 x Vielleicht wurden 8

 

Wie in den Kommentaren zu lesen war hatten Miri und ich einige Mitwanderer von außerhalb der Gruppe dabei und aus dem Vielleicht von Markus wurde dann doch noch ein Ja. Wir starteten an der Kirche und gingen den Fahrweg zum Kemptner Naturfreundehaus. Auf halber Strecke verschwand der Weg unter einer dichten Schneedecke. Am Naturfreundehaus teilte sich die Gruppe in zwei Vier-Mann-Gruppen. Die eine Gruppe ging direkt zum Immenstädter Horn. Die zweite Vierermannschaft blieb erst Mal bei der Hütte und sicherte sich den einzigen Tisch draußen. Natürlich wurden Flädlesuppe, Kässpätzle und andere Leckereien bestellt. Nach dieser Stärkung machten wir uns dann auf’m Weg zum Gschwender Horn. Nach gelungenen Gipfelbesteigungen trafen wir uns alle wieder am Naturfreundehaus und es ging für einige mit Kaffee und Kuchen weiter. Währenddessen konnten wir eine Übung mit Lawinensuchgeräten beobachten und haben so mitbekommen, dass dort noch immer zwischen 0,8 und 1,5 Meter Schnee lagen. Nachdem wir uns alle gestärkt und viel Sonne getankt haben machten wir uns auf den Rückweg, auf dem wir im unterem Teil den Tobelweg gewählt haben. Am Parkplatz angekommen hatte Miri eine Eisdiele gefunden die ein Teil der Gruppe ausprobiert hat, in 10 Minuten war diese erreicht und kredenzte uns noch leckere Eisbecher. So neigte sich ein schöner Tag langsam dem Ende zu und wir machten uns wieder Richtung Heimat auf.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Vom Weissensee über den Alatsee auf den Einerkopf"

Geschrieben von  Alpha22222 08.04.2018 19:50h | 112 x gelesen

Bericht von: Treffen "Vom Weissensee über den Alatsee auf den Einerkopf"
Ort: Füssen , 89257 Illertissen, Deutschland
Termin: Samstag 07.04.2018 08:30h

 

Schön war es ……….eine tolle Gruppe mit 16 Teilnehmern,die bei Traumwetter die erste Antischneeschuhtour machten.

Eine kleine Völkerwanderung die viel Spaß hatten , und bei traumhafter Kulisse etwas über 700 Höhenmeter bei knapp 15,5 Km bewältigten.

Zum Abschluss ging es noch zum Hotel Alatsee, wo 2 Teilnehmerinnen die vor uns angekommen waren,schon sonnige Plätze reserviert hatten ( DANKE). Mit Kuchen, Eisbechern ( kann ich nur empfehlen) , und tollen Gesprächen schlossen wir die Tour ab.

Für mich als Organisator, so macht es Spaß und motiviert zu mehr. Vielen Dank an alle Teilnehmer

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Auf den Spuren von König Ludwig II

Geschrieben von  Miriontour 03.04.2018 23:10h | 51 x gelesen

Bericht von: Treffen "Samstagstour, 31.03. von Hohenschwangau auf den Schlagstein"
Ort: Stuttgart, Deutschland
Termin: Samstag 31.03.2018 08:00h

 

Nach einem sonnenreichen Karfreitag starten wir zu dritt in das Wetterkontratsprogramm am Samstag früh. Schon am Startpunkt, dem königlichen Imbiss, stellte sich die Frage, ob mit Regenjacke direkt loslaufen oder noch nicht. Also königlich war das Wetter heute wirklich nicht…;) Wollten wir doch auf adligen Spuren nach oben zum ehemaligen Jagdhaus, heute Gasthof Bleckenau, schreiten.

 

Immerhin hielt sich durch das schlechte Wetter die Touristenflut in Grenzen, unser Anfangsweg war zunächst abseits der großen Wege und schnell entdeckten wir das erste Eichhörnchen. Die Freude war wie immer, über das plüschige Kerlchen, bei mir sehr groß, doch auch heute wollte es nicht in den Rucksack hüpfen.

 

Ohne Eichhörnchen im Gepäck stoßen wir sogleich, mit unseren voll ausgerüsteten Rucksäcken, auf die kleine Touri-Ansammlung, die sich mit ihren Sonntagsschuhen (äh…Samstagsschuhen) und Handtäschchen den asphaltierten Weg hinaufplagten. Ein Kutschfahrer wünschte uns eine schneereiche Tour, und konnte wohl nicht glauben, dass wir noch welchen finden würden…denkste. Wir fielen natürlich deutlich auf und wählten schnell den nächsten Abzweig aus.

 

Hier war es wieder ruhiger und entspannt. Neben uns plätscherte ruhig der breitflächige Pöllatbach entlang. Natürlich war hier die blanke Straße zu sehen, Schneeschuhe würden erst viel später eingesetzt werden. Der angesagte Regen oder Schnee hielt sich deutlich zurück, Regenjacke war schon lang kein Thema mehr.

 

Am Gasthof angekommen, zeigte sich durch die Wolkendecke etwas die Sonne und vor uns lag auch schon die weiße Pracht, die es mal wieder mit Schneeschuhen zu bezwingen galt. Kurz erblickten wir durch die Wolkendecke das Massiv des Säulings, leider nicht bis hoch zum Gipfel. Da führte heute wohl kein Weg hinauf.

 

Keine Menschenseele war hier zu sehen und nach einer gemütlichen Teepause ging es auch schon los Richtung Schlagstein, unser heutiges Ziel.

 

Wunderschön schlängelte sich hier ein sanft ansteigender Weg durch das Rotmoos mit uralten, knorrigen Bäumen, oft schwer behangen mit viel Moos. Hier muss man glaube ich mal im Sommer oder im Herbst hin, da ist es sicherlich wunderschön. Auf Jeden Fall mit Sonne :) :) Am Wegesrand taucht hier und da immer wieder ein kleiner See auf.

 

Später entdeckten wir einen Abzweig hinüber zum Dürrenberg und Koflerjoch, dies könnte für den Sommer eine geeignete Variante sein um den langen Hatsch von Hohenschwangau zu entgehen.

 

Trotz der schlechten Sicht und den leichten Schneeflocken die uns von oben immer wieder auf die Nasenspitze fielen, war die Laune bei allen bestens.

 

Hier und da flogen die ein oder anderen Schneebälle, ein bisschen Quatsch darf ja auch mal sein. Einige Wegzeiger gab es auf unserem Aufstiegsweg, und egal wieviel wir liefen, immer zeigten sie dieselbe Streckenzeit an. Irgendwie machte das hier alles keinen Sinn, bis wir recht rasant und unverhofft bereits am Schlagsteinsattel ankamen und wenige Minuten später, relativ steil, völlig einsam uns am Gipfelkreuz wieder fanden.

 

Ich erklärte durch die Wolken hindurch die markanten Berge, die sich dahinter verborgen hielten. Zur Belohnung gabs ein Gipfelradler, Gipfelcola und ein Himmbeerschnaps. Dicke Schneeflocken fielen vom Himmel während wir uns noch die umliegenden Ammergauer Alpen vorstellten.

 

Nun wurde es also Zeit für den Aufbruch, mehr rutschend als laufend ging es jetzt auf dem selbigen Weg wieder hinab. Die Durchquerung der Hochmoorfläche war auch auf dem Rückweg schön anzusehen und hatte etwas Magisches mit dem Nebel.

 

Eine gemütliche Einkehr am ehemaligen Jagdhaus durfte es dann auch noch sein. Dann sollte es nun auf dem Wasserleitungsweg hinab gehen. Dieser stellte sich als deutlich schöneren Abstiegsweg heraus. Schnell erreichten wir die untere Schneefallgrenze und es ging gemütlich auf einem breiten Schotterweg hinab.

 

Unten in der Nähe der Marienbrücke trafen wir wieder auf Zivilisation, während uns von hinten noch ein flotter Downhiller über Stock und Stein überholte. Kurz vor dem Auto, setzte dann der Platzregen ein, der bereits für den frühen Nachmittag angesagt war, jetzt aber zu den Autos.

 

Mit diesem Ausklang ging eine tolle Schlechtwettertour mit netter Begleitung auch schon wieder zu Ende…

 

Viele Grüße Miri

 

Erlebnisbericht: Eine sonnige Tour hinauf zur Hirschalpe

Geschrieben von  Miriontour 31.03.2018 23:20h | 95 x gelesen

Bericht von: Treffen "Karfreitagstour zur Hirschalpe, Bad Hindelang"
Ort: Stuttgart, Deutschland
Termin: Freitag 30.03.2018 09:30h

 

Wer hätte das gedacht, eine bunt gemischte Gruppe aus den unterschiedlichen Konditionsbereichen und Gehgeschwindigkeiten fanden sich am Karfreitag zusammen, um mich auf einer Gemütlichkeitstour begleiten zu wollen. Alte Gesichter, ganz alte Gesichter, aber auch ein paar Neue begrüßten sich im frühlingshaften Bad Hindelang.

 

Es ist immer wieder crazy anzusehen, wenn neben einem bereits die ersten Frühjahrsblumen aus der Erde blinzeln und wir an unsere Rucksäcke die Schneeschuhe inklusive Lawinenausrüstung festzurren.

 

Ein Teil der Gruppe entschied sich aber dagegen, zusätzliches Trainingsgewicht mit zutragen, und wollten sowieso bequem auf der geöffneten Hirschalpe einkehren.

 

zu 9. ging es erst einmal quer durch die Felder und am Ort vorbeischrammend, folgten wir zunächst dem Hirschbach. Später landeten wir dann auf der eigentlichen Rodelbahn, was im Sommer der Fahrweg zur Hirschalpe darstellt. Von der Rodelbahn war zunächst wenig zu sehen, außer es gibt auch Trockenrodler :) (man weiß es ja nie) Alsbald präsentierten sich die ersten grandiosen Ausblicke hinüber zu den Bergen vom Hintersteiner Tal und dem Iseler. Das Wetter mauserte sich noch deutlich, entgegen dem bereits schon recht guten vorhergesagten Bericht.

 

Die eine oder andere Kehre erklommen, standen wir schon längst in den ersten Schneefeldern, von unten hatte das bei Weitem nicht so ausgesehen.

 

Der Weg war breit, der Schnee sulzig, aber gut ausgetreten. Für unsere Nicht-Schneeschuh-Mitschlepper, war es somit auch kein Problem hier mit normalen Bergschuhen zu gehen. Die Stimmung war bestens, wir stimmen kurz den nächsten Treffpunkt ab und schon konnte die etwas schneller Gruppe in ihrem Tempo vorziehen.

 

Gefühlt viel zu flott kam die letzte langgezogene Kurve, da erblickten wir ein Dach eines Gebäudes. Sollte das wohl schon die Alpe sein? Tatsächlich war das die Hirschalpe und ein Teil der Gruppe teste sogar schon die Liegestühle aus. Die sonst recht große Sonnenterrasse war durch die Unmengen an Schnee noch deutlich minimiert, dafür hatten wir zunächst Sonne satt.

 

Ab hier teilten wir uns auf, eine 3er Gruppe vorne weg mit Helmut zog Richtung Kreuzbichel los. Die übrig gebliebenen 6 Leute schnallten sich nun die Schneeschuhe unter die Füße und hinauf ging es zum Steinpasssattel.

 

Dann sollten es doch noch 2 Gipfel werden, zunächst locker hinauf zum Großen Hirschberg und flink standen wir auch schon auf dem eigentlichen End- Gipfelziel, dem Spieser. Von hier bot sich ein toller 360° Rundumblick, selbst die Zugspitze winkte zwischen den Wolken, in der Ferne hindurch. Windig war es hier, und rasant dehnten sich Wolken aus, so zogen wir den baldigen Rückweg vor. Am Steinpasssattel entdeckten wir 3 Menschen und rätselten noch, ob das denn unsere Mitwanderer sein könnten.

 

An der Alpe wieder angekommen, fanden wir alle wieder zusammen und erfuhren, dass wir doch unsere 3 Menschen am Sattel entdeckt hatten. Leckeren glutenfreien Kuchen, geschmackvolle Gulaschsuppe, riesige Portionen Kaiserschmarrn und einen köstlichen Schnaps zum Abschluss ließen wir uns natürlich nicht entgehen.

 

Bald hieß es Abschied nehmen von diesem schönen Stück Erde und unser Abstieg stand bevor. Sobald wir aus den Schneefeldern draußen waren, stieg die Temperatur pro 100 Höhenmeter gefühlt auf jeweils zusätzlich 1 Grad an. Am Wegesrand entdeckten wir dann schon die ersten geöffneten Krokusse, inklusive vereinzelten fleißigen Bienchen. Die etwas sich bitten lassende Sonne oben, war jetzt wieder völlig präsent und wir entschieden noch einmal an einem schönen Flecken, uns etwas in die Sonne zu setzen…ähh…teilweise legen.

 

Später am Auto, zeigte das Thermometer 15 Grad, ein Teil der Gruppe wollte noch ein leckeres Eis einwerfen. Den anderen Teil verabschiedeten wir fröhlich am Parkplatz und düsten im Autokonvoi hinüber nach Sonthofen zu der bekannten guten Eisdiele im Ortskern.

 

Ein spannender, facettenreicher, sonniger und witziger Tag ging zu Ende. Vielen Dank an, Lisa, Achim, Jürgen, Tina, Helmut, Anett, Freddy und Manne.

 

Bergige Grüße, Miri

 

PS: Danke auch für eure schönen Bilder, habe mal ein paar hier zusammengestellt :)

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Schneeschuh/Skitouren Abend auf der Grüntenhütte 1477m"

Geschrieben von  Juergen-B 27.03.2018 14:45h (geändert: 27.03.2018 20:06h) | 52 x gelesen

Bericht von: Treffen "Schneeschuh/Skitouren Abend auf der Grüntenhütte 1477m"
Ort: Grüntenhütte , 17 Kammeregger Weg, 87549 Rettenberg, Deutschland
Termin: Freitag 23.03.2018 19:00h

 

Tolle Sonnenuntergang Tour auf den Grünten.

 

Bei der Anfahrt war alles noch Wolkenverhangen. Aber plötzlich riss es auf und der Gipfel lag schon in der Sonne. Nach kurzer Zeit hatten wir den Schatten hinter uns und durften einen sonnigen Aufstieg genießen. Unterhalb des Steilhanges machten wir das Schneeschuhe und Tourenski Depot. Mit Grödel und Steigeisen gerüstet ging es Richtung Gipfel, den wir um 17.30 Uhr erreichten. Genau pünktlich um den Sonnenuntergang bei Wolken Sonnen Mix zu genießen. Beim Abstieg 18 Uhr wurde dann die Stirnlampe benötigt um bei Dunkelheit 18.30 Uhr an der Grüntenhütte anzukommen. Drinnen eine gemütliche Runde bei heißen Seelen. Um 21.30 Uhr war dann der Abstieg angesagt. Danke an Miri, Caro, Achim, Jürgen und Frank, dass ihr bei der interessanten Tour dabei wart. Grüße

 

Erlebnisbericht: Chillout Tour auf den Breitenberg

Geschrieben von  Miriontour 26.03.2018 20:26h | 76 x gelesen

Bericht von: Treffen "Weiter geht’s auf Schneeschuhen, diesmal zum Breitenberg"
Ort: Munich, Deutschland
Termin: Samstag 24.03.2018 10:00h

 

Eine Tour für Kurzentschlossene, könnte die Überschrift auch lauten. Am Samstag in der Früh erreichten mich noch 3 spontane Anmeldungen. Und so freute ich mich über rege Begleitung auf der Südseite hinauf zum Breitenberg.

 

Einen Gastwanderer vom DAV Forum war auch dabei. Und meisterte die ganze Strecke komplett ohne Schneeschuhe.

 

Spekulationen waren vorne weg, dass im Aufstiegsweg gar kein Schnee mehr liegen könnte. Pustekuchen, direkt am Parkplatz ging es direkt mit Schneeschuhen los. Der Winter scheint noch lange nicht vorbei. Aber man nimmt es ja wies kommt.

 

So ging es also bequem los, zunächst ein Stück auf der Rodelbahn, bis wir die Abzweigung nahmen, und völlig alleine den Aufstieg auskosten konnten. Rechts von uns immer das markante Massiv des Aggensteins begleitend. Von dieser Seite sieht der eeecht spektakulär aus. Als wir etwas mehr als die Hälfte der angestrebten Höhenmeter erreicht hatten, entdeckten wir ein gemütliches Plätzchen auf einem quer liegenden Baumstamm. Man konnte hier schon die Vögel zwitschern hören und ein Specht hämmerte sich auch durch den Wald. Ein erstes Blümchen war entdeckt…es wird also doch endlich Frühling. freu

 

Dort hielten wir es sehr lange aus und blickten bereits auf das tolle Panorama wie Hochvogel und Co. Viel Später ging es wieder weiter und wir erklommen die restlichen Höhenmeter zum Breitenberggipfel sowie der darauf liegenden Ostlerhütte.

 

Heute wollte es wohl echt eine Chillout-Tour werden, soviel und so lange hatte ich in meiner Wanderlaufbahn sehr selten Zeit für ausgedehnte Pausen genommen. Doch die Sonnenterasse der Hütte lud dazu ein, einfach die Nase in die Sonne zu strecken. Das Panorama war natürlich heute bei dem Kaiserwetter ein Traum hier oben und die Stimmung in unserer Gruppe war super. Wir unterhielten die halbe Terrasse.

 

Zwischendurch überlegten wir, ob wir hier oben bis zum Sonnenuntergang bleiben wollten.

 

Entschieden aber dann nach ca. 2 Stunden Pause kurz vor dem Sonnenuntergang wieder abzusteigen. Gemütlich ging es nun über die Rodelbahn noch unten. Die letzte Bahn war schon lange gefahren, somit blieben uns die Rodler erspart und ein lebendiger Abstieg war deutlich realistischer als noch vor ein paar Stunden ;) Im Abstieg entdeckten wir noch unseren Traummann…äh Schneemann und ein Schneehase, der aber rein aus Schnee war und springen konnte er auch nicht… :/

 

Kurz vor der kompletten Dunkelheit erreichten wir den Startparkplatz, der zwischenzeitlich fast leer geworden war. Nun konnte es auch Stau frei nachhause gehen.

 

Danke für den witzigen und chilligen Tag mit euch, auf hoffentlich bald,

 

Erlebnisbericht: Winterraumübernachtung mit überraschendem Kaiserwetter

Geschrieben voMiriontour 04.03.2018 21:28h (geändert: 04.03.2018 21:40h) | 100 x gelesen

Bericht von: Treffen "Selbstversorgerhütte 03./04.03 – Biberacher Hütte"
Ort: 6888 Schröcken, Vorarlberg, Österreich
Termin: Samstag 03.03.2018 08:00h

 

Mit zwei Winterraumneulingen im Schlepptau und ca. 17 Kilo Marschgepäck pro Kopf zogen wir am Samstagvormittag los. Zunächst auf breiten Fahrweg hinauf zur Biberacher Hütte.

 

Stetig aber langsam ging es voran, von oben sausten immer wieder Tourenskifahrer an uns vorbei. Erst außerhalb der Waldgrenze wurde der Weg steiler und deutlich mühseliger.

 

Lange war noch keine Hütte in Sicht, da zog um uns immer wieder eine Priese von Rauch um die Nasen. Oh, es scheint wohl schon jemand oben zu sein. Hoffentlich sind die 20 Schlafplätze doch noch nicht belegt. ;)

 

Als wir oben ankamen, war das Hauptgebäude der Biberacher Hütte quasi nur noch am Dach zuerkenne, das Nebengebäude, der Winterraum war aber von einer riesen Wechte umringt und der Eingang war natürlich frei. 4 Jungs, aus der Ecke von Nürnberg, beherbergten ihn bereits schon eine Nacht und wollten noch bis Montag bleiben. Schnell bezogen wir unsere Schlafplätze, falls doch noch andere Leute nachkommen würden.

 

Aus der Besteigung des geplanten 1. Gipfels wurde dann doch nichts, weil es bereits viel früher als erwartet zu schneien und stürmen begonnen hatte, die Motivation hielt sich auch etwas in Grenzen. 800 Höhenmeter mit schwerem Gepäck und durch Schnnee zehren schon ganz schön. Sodass wir uns entschieden lieber ein paar Verschüttungsübungen um die Hütte herum zu tätigen.

 

Wieder in der warmen Hütte, begann das fröhliche und geduldige Schneeschmelzen, denn auch die Wasserstelle, der Brunnen, vor dem Hauptgebäude war tief unter einer Schneedecke begraben. Eine vorangegangene Suchaktion mit der Sonde an den angedachten Stellen ergab leider keinen motivierenden Treffer, wir hätten ca. 2,40m tief graben müssen, und dazu hatte keiner groß Lust lach

 

Später am Abend hatten wir auch endlich unser Mal bereitet. Wenn jemand schon mal Schneeschmelzen musste, der weiß wie lange das dauern kann….Gemütlich warm und lustig hatten wir es in der Hütte und empfanden den kleinen Gemeinschaftsraum mit 7 Leuten schon als voll, wie das mit 20 wohl gehen sollte….

 

Als gegen 20 Uhr plötzlich die Außentür aufging, ein einsamer Tourenskigänger war mit Stirnlampe noch schnell zu uns aufgestiegen.

 

Jetzt zu 8. glaubten wir an kein gutes Wetter für den nächsten Tag, draußen schneite und stürmte es. Am Sonntag in der Früh staunten wir nicht schlecht, als uns ein grandioser Sonnenaufgang mit blauem Himmel beschert wurde. Schnell packten wir unsere Sachen für einen Tagesausflug und los ging es Richtung Hochkünzelspitze.

 

Am Anfang noch völlig alleine und in einer tollen Ruhe um uns herum, stiegen wir weiter hinauf. Unterhalb des Gipfels erreichten wir ein Plateau, hier entschieden wir, dass es für den Weiterweg Steigeisen gebraucht hätte und wir wollten lieber in der Sonne die Aussicht genießen. Heute könnte man sich schon die erste Farbe der Saison auf die Haut holen…Traumhafte Blicke hinüber zu bekannten Bergen, heute von der anderen Seite, wie Großer Widderstein und dem tollen Biberkopf.

 

Aus der völligen Ruhe gerade eben, tauchten unverhofft nach und nach über 20 Tourenskigänger auf, und es bildete sich rasant unterhalb des Finalaufbaus der Hochkünzelspitze ein Bild ähnlich wie man es von Mount Everst Besteigungen kennt.

 

Wir entschieden, hier aus diesem Menschengetümmel zurück zur Hütte abzusteigen. Dort angekommen kochten wir uns in der Sonne, vor der Eingangstür, noch unserer restlich übrig gebliebenes Essen und schon war es Zeit für den Abstieg.

 

Noch ein paar Momente in der prallen Sonne im jetzt völlig sulzigen Schnee absteigend, waren wir auch schon im Wald. Ob das wohl schon die letzte große Schneeschuhtour für diese Saison sein sollte? Diese Antwort steht wahrscheinlich in den Sternen…Jetzt ging es erst mal ratz fatz hinab, auf dem Aufstiegsweg, zurück zum Auto.

 

Eine tolle Selbstversorgerhüttentour im kleinen Kreise, mit überraschendem Kaiserwetter am Sonntag ging wieder viel zu schnell zu Ende.

 

Auf das dieses Jahr vielleicht noch solch eine Aktion wiederholt werden könnte!? Viele Grüße Miri

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Schneeschuhtour über die Reuterwanne"

Geschrieben von  Alpha22222 02.03.2018 19:12h (geändert: 02.03.2018 19:35h) | 46 x gelesen

Bericht von: Treffen "Schneeschuhtour über die Reuterwanne"
Ort: Jungholz, 6691 Jungholz, Tirol, Österreich
Termin: Freitag 02.03.2018 08:45h

 

Glück muß man haben,

als Julietta und ich um 8.45 in Illertissen gestartet sind,…..hmmm Wolken bei minus 9 Grad. Eine Stunde später in Langenschwand angekommen, ein stahlblauer Himmel und Sonne bei leichten Minustemperaturen.

 

Wir starteten ganz gemütlich über den Versorgungsweg ( der im Winter eine Top Rodelbahn ist) zur Stuben Alpe, die Sonne immer wärmer. Richtung Reutterwanne wurde der Föhn richtig aktiv. Auf halber Strecke kamen die Grödel zum Einsatz. Bis zum Gipfel genossen wir in vielen Pausen die Fernsicht, ein Traum. Am Gipfel angekommen, die Überraschung 12 Grad plus in der Sonne…..WOW, wer hätte das gedacht……..wenn Engel reisen (-; . Nach einer Fotosession , Brotzeit und 1 Stunde in der Sonne, ging es an den Abstieg auf der Nordseite des Berges. Nach den ersten Metern, sehr steil , Naßschnee und nicht ohne. Also Schneeschuhe an, und ab ging wortwörtlich die Rutschpartie. Nach ca. 100 Höhenmetern, kam das wo sich die letzte Stunde massiv entwickelt hat. Ein kräftiger kalter Sturm der eine gewaltige Wolkenfront vor sich herschob, und in wenigen Minuten die ganzen Gipfel und Umgebung einhüllte. Kurze Lagebesprechung, und wir stiegen wieder auf zum Gipfel, um an der Südseite abzusteigen.

 

Ein sehr guter Gedanke, wie wir sehr schnell feststellten. Der aufgewirbelte Schnee, war wie Nadeln im Gesicht. Auf der recht geschützten Südseite, kehrten wir noch kurz in die Stuben Alpe ein, wo die letzten Sonnenstrahlen uns trafen. Nachdem die Sonne den Kampf gegen die Wolken verloren hat, kam ein zügiger Abstieg.

 

Eine Tour , die ich mit Sicherheit als Wintertour und als Sommertour mit Verlängerung wiederholen werde.

 

Ein sehr schöner Tag , ……wieder mal mit allen Wetterlagen. Hier noch ein paar Fotoimpressionen von unserem Tag.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Auf Schneeschuhen zu Füßen des Hochvogels"

Geschrieben von  Miriontour 25.02.2018 19:25h | 63 x gelesen

Bericht von: Treffen "Auf Schneeschuhen zu Füßen des Hochvogels"
Ort: Hinterhornbach, Tirol, Österreich
Termin: Sonntag 25.02.2018 09:30h

 

Am Parkplatz in Hinterhornbach, waren eigentlich meine Worte „diesmal schreibe ich aber keinen Erlebnisbericht“ Meinungen können sich ja bekanntlich ändern so auch meine…Die Tour hat sich so gemausert, dass einfach ein kurzer Bericht mit tollen Bildern her muss.

 

Zu Anfangs zeigte sich das Hornbachtal im dichten Nebel, am Morgen hatte der Wetterbericht zwischenzeitlich 2 Sonnenstunden vorausgesagt, aber deutliche Minusgrade. Naja ob wir wirklich Sonne kriegen sollten? Den Aufstieg bis zu Alpe Schwabenegg, meisterten wir komplett ohne Schneeschuhe, gemütlich in Serpentinen, dann wieder etwas steiler auf den direkten Wegen zwischen dem breiten Fahrweg nach oben. Kurz vor der Alpe, machten wir an einem aussichtsreichen Punkt Rast. Ab hier gab es immer wieder sonnige und blaue Abschnitte in der grauen Suppe. Die Hornbachgruppe, wurde phasenweise für einen Moment sichtbar, man musste schnell sein mit dem Fotografieren.

 

Ein sehr steiles Stück kurz vor der Hütte war so vereist, dass dieses nur mit Grödeln überwindbar war. Angekommen an unserem eigentlichen Ziel, war schnell klar, dass wir weiter gehen wollten, konnten wir es heute bis zum Kuhkar schaffen? Zunächst schlug Achim vor, wir könnten die Schneeschuhe ja einfach hier zurück lassen und ohne zum Kuhkar aufsteigen. Schon nach wenigen Schritten war klar, Schneeschuhe mussten angezogen werden, sonst wäre der Aufstieg zu mühselig.

 

Bis hier hin war keine Menschenseele auch nur erahnbar gewesen. Alte Spuren im Schnee weißten uns zunächst einfach den Weg weiter nach oben. Bis diese plötzlich endeten, nun ging für uns das Spuren los. Dies war recht einfach hier oben, die Schneedecke war gut verfestigt, so sanken wir wenig ein. Umso höher wir kamen, umso mehr tauchten wir in das Nebelband ein, so war nicht das Spuren das Problem, sondern die Sicht war deutlich erschwert.

 

Kurz vor dem Abzweigpunkt vom Kuhkar und dem gesperrten Bäumenheimer Weg, verzog sich der Nebel nach und nach, der Hochvogel ließ sich aber sehr bitten, er wollte sich heute wohl gar nicht zeigen. Ein Blick zurück zeigte nun immer wieder wunderschöne Blicke in die Hornbachgruppe. Ganz bis zum Abzweigung konnten wir heute auf keinen Fall vorgehen, 10 Meter davor, hatte sich eine riesen Wechte aufgebaut, ich konnte nicht einschätzen, wie breit der Weg darunter war. Naja so drehten wir rasch um, es war zugig und kalt hier oben. Jetzt ging es der Sonne entgegen und wir legten eine gechillte Pause in derer ein. Schneefall und zugleich Sonne, das hatte ich so auch noch nicht, die Schneeflocken glitzerten sehr, als sie angestrahlt von der Sonne zu Boden fielen.

 

Später im Abstieg, schaffte es die Sonne immer mehr durch, doch leider zeigte jeder Blick zurück keinen Hochvogelgipfel. Heute war wohl nicht sein Tag, er blieb lieber versteckt.

 

Dafür sahen wir vor uns das tolle mächtige Panorama von Urbelskarspitze und Co. 800 HM und 8 Kilometer später standen wir am Auto und drahten die Rückreise an.

 

Ein überraschender Bergtag, mit grandiosen Blicken, sonnigen Abschnitten zu Füßen den Hochvogels ging nun zu ende.

 

Auf bald, in den Bergen, Gruß Miri

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "WINTERWONDERLAND im Illertal"

Geschrieben von  Montetina 18.02.2018 19:47h | 60 x gelesen

Bericht von: Treffen "WINTERWONDERLAND im Illertal"
Ort: Parkplatz nautilla, Gottfried-Hart-Straße , 89257 Illertissen, Deutschland
Termin: Sonntag 18.02.2018 13:00h

 

WINTERWONDERLAND direkt vor der Haustüre! So was gab es schon lange nicht mehr. Kurzentschlossen stellte ich einen Tag vorher den Spaziergang ein. Und siehe da… ´drei weitere kamen dazu. Mit solchen heftigen Schneemassen hätten wir nicht gerechnet. Um 13 h starteten wir in Illertissen. Am Illerdamm ging es noch relativ flott voran, da waren doch schon einige Spaziergänger vor uns unterwegs. Durch einsame Waldwege kämpften wir uns durch den zum Teil kniehohen Schnee voran in Richtung Iller…. Hier zählten wir zu den ersten, die sozusagen einen “Weg spurten”. Nach ca 2 1/2 Stunden bekamen wir Kaffeedurst und bogen nach Dietenheim ab. Im Stadtcafe ließen wir den schönen Nachmittag dann langsam ausklingen….. Scheeeee war’s!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Rundtour zum Hundsarschjoch um Vilser Kegel"

Geschrieben von  Miriontour 12.02.2018 21:39h (geändert: 12.02.2018 21:49h) | 78 x gelesen

Bericht von: Treffen "Rundtour zum Hundsarschjoch um Vilser Kegel"
Ort: Schneeschuhtour, Fallweg , 6682 Vils, Tirol, Österreich
Termin: Sonntag 11.02.2018 08:00h

 

Das Hundsarschjoch also…Schon ein prekärer Name…dachte sich sicherlich der ein oder andere, die ein oder andere, als er/sie meinen Tourenvorschlag laß, oder? Trotzdem fanden sich am vergangen Sonntag im Februar eine sechser Gruppe am Startparkplatz außerhalb Vils ein.

 

Alte bekannte Gesichter trafen auf Neuere, es war ein schönes Wiedersehen. Das Wetter meinte es auch gnädig mit uns, denn die angekündigten -10 Grad hatten sich in gerade mal -2 verwandelt. Stolz präsentierte uns Achim seine Power-fetten Handschuhe, die für eine Matterhorn Expedition sicherlich auch nicht verkehrt wären ;)

 

Vom Parkplatz konnten wir den Vilser Kegel gut einsehen, jedoch nicht das dahinter liegende Joch. Kurz stellte sich die Frage, Schneeschuhe mitnehmen ja/nein. Ich entschied für Ja und so stapften wir mit Schneeschuhen auf dem Rucksack los.

 

Bis zur Vilser Alpe ging es sanft, aber stetig bergan, Schneeschuhe braucht hier absolut keiner. Die Sonne kämpfte sich für wenige Augenblicke durch die Wolkendecke, aber es blieb zunächst überwiegend bewölkt.

 

Ganz schnell standen wir auch schon an der Alpe, die sogar geöffnet hatte. Fast punktgenau, als wir hier eine kleine Teepause einlegten, zeigte sich phasenweise blauer Himmel mit Sonne. Schön präsentierten sich die Tannheimer Berge von dieser Seite, der Rossberg oder auch der Sebenkopf.

 

Ab jetzt konnte es aber mit Schneeschuhen losgehen, also schnallten wir diese an, es ging nun nun richtig steil begann. Der Schnee war gut verfestigt, sodass ein mühsames, tiefes Einsinken heute kein Programmpunkt war.

 

Während des Aufstiegs, entdeckte Robert plötzlich die ersten Gämsen. Eine lag sogar in einem größeren Schneefeld. Alles war friedlich und ruhig hier. Keine Menschen Seele zu sehen oder zu hören. So tapsten wir stetig und langsam den steilen Hang hinauf, zum Joch.

 

Am Joch angekommen, blies uns ein heftiger Wind um die Ohren, es präsentiere uns aber auch einen schönen Blick hinüber zum Säuling und dem Forgensee. Ein schneller Blick nach Links zum Vilser Kegel, ja, eine Spur war im tiefen Schnee zu sehen. Jedoch war das weitere Gelände nicht einsehbar und entschieden, heute definitiv nicht bis vor zu gehen. So winkten wir, wie geplant, freundlich hinüber.

 

Lange konnten wir hier oben aber nicht bleiben, trotz leichter Sonne zog uns der Wind eiskalt um die Rucksäcke. Wir kundschafteten eine Stelle weiter unterhalb aus, an der wir eine Brotzeit machen wollten.

 

Ein Wechselbad aus Sonne und Wolken, Wind und leichtem Schneefall erreichte uns bald. An eine ausgedehnte Pause war hier draußen leider nicht zu denken.

 

Der Abstieg verlief, sowie der Aufstieg auch, deutlich steil, eine alte Spur im Schnee weißte uns verlässlich den Weg nach unten. Viel zu schnell erreichten wir die Skipiste und entdeckten die erste Zivilisation. Nur noch ein kleiner Bach trennte uns von ihr und schon standen wir im Getümmel. Hier war heute Slalomskilauf mit anschließendem Faschingsball.

 

Die Konradshütte hatte aufgrund der aktuelle Gegebenheiten geöffnet, wir wollten dort eine warme Pause einlegen. Aber auch arg lange wollten wir in der Hütte nicht bleiben, zudem war es nicht schön hier, eine typisch, spartanische Skihütte, die sich kurze Zeit nach unserer Ankunft rasant füllte. Der Lärmpegel stieg an, und so beschlossen wir einstimmig den restlichen Rückweg anzugehen.

 

Weiter runter ging es jetzt ohne Schneeschuhe in Richtung des Dorfes Vils, ein kurzes Stück durch den Ortskern hindurch. Da befanden wir uns schon auf dem Finalfeldweg zurück zum Auto.

 

Vielen lieben Dank an euch alle, für eure Begleitung, Respekt für den fitten Aufstieg am steilen Hang, das fröhliche Beisammensein und die nette Stimmung.

 

LG Miri

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Aggenstein mal schauen was geht.........................."

Geschrieben von  Alpha22222 11.02.2018 20:49h | 80 x gelesen

Bericht von: Treffen "Aggenstein mal schauen was geht.........................."
Ort: Grän, 6673 Haldensee, Tirol, Österreich
Termin: Freitag 09.02.2018 08:30h

 

Aggenstein mal schauen was geht…..

mehr als Man(n) denkt …………

……denn aus Aggenstein wurde Boaleskopf Spezial. Nachdem Ulmer Spatz und Mark on Tour ihre erste Schneeschuhtour machten , mußte ich kurzfristig umplanen. Der Grund war auch die Neuschneeauflage am Aggenstein.

 

Also Boaleskopf…..einsam und allein, vorbei an der Klank Kapelle und Karl Hüller Hütte, immer der Sonne entgegen. Über den Wolken, da muß die Freiheit wohl Grenzenlos sein, so war es auch….. Sonne satt . Nach ca.40 % vom Aufstiegsweg legten wir die Schneeschuhe an , und genossen mit vielen Fotopausen die Aussicht.

Am Boaleskopf Gipfel angekommen, relaxten wir über eine Stunde in der Sonne und hatten unseren Spaß…. danke Markus (-: .

 

Dann stiegen wir Querfeldein über Tiefschnee ( Haushoch) Richtung Hirschberg ab.Für die Schneeschuhneulinge mit 700 Hm und knapp 12 Km eine Klasse Leistung.

Sehr schöner Tag mit euch , viel Spaß, Sonne, und Wow Effekt.

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Winterwanderung 2 Seen Tour mit toller Aussicht."

Geschrieben von  Montetina 28.01.2018 19:49h (geändert: 28.01.2018 22:23h) | 88 x gelesen

Bericht von: Treffen "Winterwanderung 2 Seen Tour mit toller Aussicht."
Ort: Bogen, 6675 Tannheim, Tirol, Österreich
Termin: Samstag 27.01.2018 08:00h

 

Nach tagelangem Dauernebel endlich wieder Berge und Sonne genießen – das war unser Ziel. Trotz immer wieder zähfließendem Verkehr kamen wir noch vor 10h am Vilsalpsee an und konnten plangerecht unsere Tour starten. Schon sahen wir die ersten Sonnenstrahlen – und viel mehr Schnee als erwartet. Das erste Stück war noch ein lockerer Spaziergang am Vilsalpsee entlang mit schöner Bergkulisse. Dass hieß es Grödel raus und aufi geht’s; über Wald und Wiesen hoch zum Traualpsee. Manch eine hatte mehr Höhenmeter, da sie öfters mal im Schnee einbrach, oberschenkeltief drinsteckte und wieder rausklettern musste. Robert erwies sich als Gentleman erster Klasse und war dann ein großes Stück des Weges mit zwei Rucksäcken unterwegs. Somit kam “Frau” schneller hinterher und konnte sich einfacher aus den Schneehöhlen befreien. Aufgrund der Schneemenge war es doch viel schwerer, den Traualpsee zu erreichen. Somit trennten wir uns kurz. Zwei gingen das letzte Stückchen hoch und die anderen beiden machten weiter unten eine kurze Vesperpause. Danach ging es wieder runter zum Vilsalpsee. Sehr beeindruckend war für mich, als wir über eine (vor längerem abgegangene) Lawine liefen. Tonnenweise Schnee und Eis… Am Vilsalpsee kehrten wir dann im Gasthof ein und ließen den schönen Tag bei Kaffee und Apfelstrudel ausklingen. Wir hatten festgestellt, das eine eigentlich einfache Wanderung für jeden in irgendeiner Weise ganz schön anstrengend sein kann und alle an ihre Grenzen kamen. DANKE AN ROBERT - fürs chauffieren und navigieren durch die Schneelandschaft - für seine große Hilfsbereitschaft - und vor allem für den “Gepäcktransport” ;)

 

Es war ein toller Tag mit netten Leuten. Bis bald!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Winterwanderung 2 Seen Tour mit toller Aussicht."

Geschrieben von  Montetina 28.01.2018 19:49h (geändert: 28.01.2018 22:23h) | 88 x gelesen

Bericht von: Treffen "Winterwanderung 2 Seen Tour mit toller Aussicht."
Ort: Bogen, 6675 Tannheim, Tirol, Österreich
Termin: Samstag 27.01.2018 08:00h

 

Nach tagelangem Dauernebel endlich wieder Berge und Sonne genießen – das war unser Ziel. Trotz immer wieder zähfließendem Verkehr kamen wir noch vor 10h am Vilsalpsee an und konnten plangerecht unsere Tour starten. Schon sahen wir die ersten Sonnenstrahlen – und viel mehr Schnee als erwartet. Das erste Stück war noch ein lockerer Spaziergang am Vilsalpsee entlang mit schöner Bergkulisse. Dass hieß es Grödel raus und aufi geht’s; über Wald und Wiesen hoch zum Traualpsee. Manch eine hatte mehr Höhenmeter, da sie öfters mal im Schnee einbrach, oberschenkeltief drinsteckte und wieder rausklettern musste. Robert erwies sich als Gentleman erster Klasse und war dann ein großes Stück des Weges mit zwei Rucksäcken unterwegs. Somit kam “Frau” schneller hinterher und konnte sich einfacher aus den Schneehöhlen befreien. Aufgrund der Schneemenge war es doch viel schwerer, den Traualpsee zu erreichen. Somit trennten wir uns kurz. Zwei gingen das letzte Stückchen hoch und die anderen beiden machten weiter unten eine kurze Vesperpause. Danach ging es wieder runter zum Vilsalpsee. Sehr beeindruckend war für mich, als wir über eine (vor längerem abgegangene) Lawine liefen. Tonnenweise Schnee und Eis… Am Vilsalpsee kehrten wir dann im Gasthof ein und ließen den schönen Tag bei Kaffee und Apfelstrudel ausklingen. Wir hatten festgestellt, das eine eigentlich einfache Wanderung für jeden in irgendeiner Weise ganz schön anstrengend sein kann und alle an ihre Grenzen kamen. DANKE AN ROBERT - fürs chauffieren und navigieren durch die Schneelandschaft - für seine große Hilfsbereitschaft - und vor allem für den “Gepäcktransport” ;)

 

Es war ein toller Tag mit netten Leuten. Bis bald!

 

Erlebnisbericht: Aus Wertacher Hörnle wird eine Alternative...

Geschrieben von  Miriontour 19.01.2018 19:49h (geändert: 19.01.2018 19:49h) | 71 x gelesen

Bericht von: Treffen "Leichte Schneeschuhtour auf das Wertacher Hörnle bzw. Alternativ"
Ort: Bad Hindelang, 87541 Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Freitag 19.01.2018 09:10h

 

Lawinenstufe 3 oder gar 4 fordern in letzter Zeit die Kreativität der begeisterten Wanderleute ganz schön. So wurde aus Wertacher Hörnle kurzerhand der Edelsberg bei Nesselwang anvisiert.

 

Aus diesem Grund zogen wir, Robert, Lisa und ich am vergangen Freitag los Richtung Nesselwang/ Röfleuten. Die Wetterlage zeigte sich schon auf der Hinfahrt, wie angekündigt, mit immer wieder kehrenden Schneefall. Doch die Frage blieb bis zum Zielparkplatz in Röfleuten offen, ob dies doch wieder eine Schneeschuh-Rumtrag-Aktion werden könnte.

 

Vor Ort war aber sofort klar, Schneeschuhe an die Bergschuhe geschnallt und rein ins Winterwonderland.

Nach dem kurzen Tauwetter im Allgäu, hatte es über Nacht tatsächlich mal schnell rund 30 cm Neuschnee in die Berge geschneit. Wir fanden uns binnen Sekunden in einer unberührten Schneelandschaft mit perfekten Powder (Insiderwort für Pulverschnee;) ) wieder.

 

So macht Schneeschuhwandern Spaß! Robert konstant an der Spitze, spurte uns Mädels einen guten Pfad auf unserem Weg Richtung Edelsberg.

Heimlich fiel von oben Graupel, der am Boden wie unechter Schnee wirkte, fanden wir einstimmig. Die Atmosphäre hier draußen war heute besonders, ganz still, ruhig und unberührt präsentierte sich die Landschaft vor uns. Die umliegenden Berge zeigten sich in den beiden krassen Kontrastfarben, Schwarz und Weiß, wie man es selten erlebt.

 

Da! Ein dunkles Eichhörnchen hüpfte leichtfüßig einige Meter vor uns durch die unberührte Schneedecke.

Schnell wurde klar, dass wir heute nicht mehr ganz bis zum Gipfel des Edelsberg kommen wollten. Doch möglicherweise könnte die angeschrieben Hündleskopfhütte offen haben.

 

Gerade befanden wir uns noch auf einem gemächlich ansteigenden, breiten Fahrweg, standen wir wenige Augenblicke später mitten im Wald.

 

Auf schmalen Pfaden, dünnen Brücken über kleine Bäche ging es nun deutlich steiler bergan. Die Bäume waren schwer behangen mit Schnee und plötzliche brach die Sonne durch die Wolkendecke.

 

Nach diesem doch etwas beschwerlicheren Anstieg standen wir auch schon vor der Hündleskopfhütte. Von weitem entdeckten wir, dass diese wohl tatsächlich geöffnet hat. Die Wirtin räumte gerade die Massen an Schnee von der Sonnenterrasse. Und hieß uns sogleich herzlich willkommen.

 

Zwischenzeitlich hatte die Sonne die Oberhand gewonnen und wir überlegten kurz, uns auf der Terrasse nieder zu lassen. Jedoch war der Wind weiterhin vorhanden und lange wollte die Sonne auch nicht bleiben.

 

Also doch hinein in die gut eingeheizte und urig eingerichtete Stube. “Die erste vegetarische Hütte in den Alpen”, dafür steht die Hündleskopfhütte, selbst vegane Gerichte sind hier zu finden. So herzlich wie wir begrüßt wurden, ging auch der weitere Kontakt mit der Wirtin von statten. Alle unsere Fragen Zwecks der Inhaltsstoffe der angepriesenen Lebensmittel wurden fröhlich und bedacht beantwortet. Individuell stellte sie uns Gerichte zusammen, die so gar nicht auf der Karte zu finden waren.

Gerade waren wir noch alleine in der Hütte, wenige Minuten später, waren fast alle Tische belegt.

 

Das Essen war genial und mit Liebe gemacht. Man wollte eigentlichen gar nicht mehr von hier weg. Allerdings schritt die Zeit, wie immer, unermüdlich voran und wir entschieden den langsamen Aufbruch bald anzugehen. Das I-Tüpfelchen brachte die Wirtin dann zum Schluss. Bewaffnet mit einer Gitarre unterm Arm und Gesangsbüchern… Bekam jeder Tisch die Aufgabe, Liedtext 7a aufzuschlagen.

 

Tiefster allgäuerischer Dialekt zeigten die vor uns aufgeschlagenen Zeilen…Untertitel Fehlanzeige…

Lisa und ich gaben unser Bestes, Robert redete sich mit einem Talent fürs Nicht-singen-können heraus. So filmte er unsere Gesangskünste (wir bleiben glaube ich lieber beim Bergsteigen, und gehen nicht über zum neuen Gesangstalent lach) etwas und lachte fröhlich mit.

 

Nun war es aber wirklich Zeit zu gehen.

Wir wollten nicht den gleichen Weg zurück, so schlugen wir einen anderen Pfad im Wald ein, der uns später wieder auf den Anfangsfahrweg bringen sollte.

Steil hinunter ging es, hier und da etwas wegen den verschneiten Wurzeln auf dem Waldboden achtend. Schlug sich ein Feldhase weiter vor uns durchs Unterholz.

Schnell hatten wir an Höhe verloren, der Ort war schon fast greifbar. Auf dem Fahrweg angekommen, ging es nun gemächlich auslaufenden in ca. 1 Kilometer zu unserem Startpunkt zurück.

Kurze Zeit später ging sogleich eine gemütliche, schöne und fröhliche Tour zu Ende.

Vielen Dank an euch, für diesen tollen Tag, lieben Gruß Miri

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Spaziergang zum Cafe Merkle die 3."

Geschrieben von  Montetina 17.01.2018 17:29h (geändert: 17.01.2018 17:32h) | 42 x gelesen

Bericht von: Treffen "Spaziergang zum Cafe Merkle die 3."
Ort: Spaziergang zum Cafe Merkle die 3., 67 Memminger Straße, 89281 Altenstadt, Deutschland
Termin: Sonntag 07.01.2018 12:45h

 

So, endlich mal Zeit ein paar Zeilen zu schreiben.

Cafe Merkle Spazier – Wanderung zum 3. Mal…

 

Mit 5 minütiger Verspätung marschierten 10 Groops Mitglieder zuerst Richtung Dietenheim und dann die Iller entlang nach Altenstadt. Leider gab es nicht die gewünschte Schneewanderung… aber es blieb immerhin trocken von oben. Unterwegs kam noch Markus mit dem Fahrrad dazu. Nach 2 1/4 Stunden erreichten wir das gewünschte Ziel: Cafe Merkle mit den leckeren Salatvariationen. Die hatten wir uns auch verdient. Es war wieder ein schöner kurzweiliger Nachmittag…. und sicher gibt es wieder eine Fortsetzung!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Schneeschuhtour von der Fritz-Putz-Hütte zum Schlagstein"

Geschrieben von  Karinaluisa 14.01.2018 16:40h | 66 x gelesen

Bericht von: Treffen "Schneeschuhtour von der Fritz-Putz-Hütte zum Schlagstein"
Ort: Schwangau, 87645 Schwangau, Deutschland
Termin: Freitag 12.01.2018 08:30h

 

„Ja, es soll bewölkt werden mit leichtem Schneefall… Und ja, die Sicht wird nicht wirklich weit sein…aber ganz ehrlich: Auf den letzten Touren hatten wir immer Kaiserwetter und Sonne satt, Pulverschnee und Traumpanorama…also mal Klamottencheck und etwas anderes …“ So formulierte Robert seine letzte Ausschreibung. Schließlich kann ja jeder bei Sonnenschein in die Berge…! Und nachdem in Hohenschwangau, unserem geplanten Startpunkt, aufgrund des Tauwetters und der Regenfälle in letzter Woche nicht mal mehr Schnee vorhanden war, suchte Robert für uns kurzfristig ein anderes Ziel aus, Hauptsache raus aus dem Dauergrau an die frische Luft…

 

Ich traue es mich kaum mehr zu schreiben: Aber es kam alles ganz anders. Als wir an Reutte vorbeifuhren, wurden wir plötzlich mit einem interessanten Farbenspiel begrüßt: Die Nebelschwaden begannen sich zu heben, die Sonnenstrahlen betupften die ersten Gipfel und in Berwang angekommen, spannte sich über uns ein strahlend blauer Himmel. 500 Hm waren vorgesehen, also eine relativ gemütliche Schneeschuh-Tour von Berwang-Rinnen im Rotlech-Tal aus zur Ehenbichler Alm. Der Rotlech ist übrigens ein rechter Zufluss des Lech in Tirol mit einer Länge von knapp 20 km, entspringt im Gemeindegebiet von Tarrenz und mündet bei Weißenbach in den Lech. Er fließt bei Rinnen über den Rotlech-Wasserfall und erreicht 1 km weiter nordwestlich den ebenfalls 1 km langen Rotlech-Stausee. Hier soll es auch schöne Mountainbike-Touren geben…

 

Vor Ort stellten wir nun fest, dass der Schnee recht harschig war, dass Schneeschuhe wohl nicht so viel Sinn machen würden und zogen erst mal unsere Grödel an. Vom Startpunkt aus ging es nun ohne Einlauf-Phase gleich steil bergan durch den Wald und wir gewannen zügig an Höhe. Kurz vor der Ehenbichler Alm stellten wir dann fest, dass wir sehr früh dran waren und beschlossen, zuerst in einer Schleife zur Reutener Hütte und über die Raazalpe auf 1.740 m Höhe zu laufen, um danach in der Ehenblichler Alm einzukehren. Die Reutener Hütte war geschlossen, aber Tisch und Holzbank vor der Hütte luden uns ein zur ersten Pause mit Brotzeit. Nun also wieder das Übliche: Kaiserwetter, klare Luft, stahlblauer Himmel, geniales Panorama, wir ganz alleine im herrlichen Weiß. Und ein sehr schöner Blick hinüber zum bekannten 2112 m hohen, unbewaldeten Galtjoch und zur 1.964 m hohen Abendspitze. Ach das kann doch jetzt noch nicht alles sein… Robert und Miri hat´s schon die ganze Zeit gebitzelt, mich dann auch. Dieser einsame Gipfel vor uns, der braucht heute noch Gesellschaft! Also, nix wie rauf auf den Berg! So ließen wir den ebenfalls geplanten Besuch der ca. 1 km entfernten Raazalpe dann doch sein und wendeten uns gleich Richtung Westen um den Anstieg auf die Abendspitze anzugehen, immer das schöne Galtjoch im Blick. Sie ist leicht zu besteigen und auf dem Gipfel hatten wir ein geniales Rundum-Panorama bei klarer Sicht, angenehmen Temperaturen und wenig Wind. Nun boten sich uns interessante Nebel-Wolken-Spiele: Nach Norden hin war eine geschlossene graue Nebelsuppe auszumachen. Und während in westlicher Richtung alles frei war, wälzten sich in manchen Tälern östlich von uns ebenfalls dicke Nebelbänke in den verschiedensten Grau-Schattierungen wie eine fette Rolle und versuchten in angeschlossene Täler vorzudringen, was ihnen aber nur teilweise gelang; manch einzeln stehende Berge umhüllten sie von unten her von beiden Seiten und ließen nur die Spitze übrig . Und vom Säuling war nur noch die obere Hälfte zu sehen, diese schien plötzlich über der ganzen Szenerie wie von Zauberhand zu schweben….. Wir konnten uns gar nicht satt sehen. Nach einer dreiviertel Stunde Abstieg waren wir schon an der Ehenbichler Alm, um endlich dort einzukehren (einem Mitwanderer fiel ja auch schon buchstäblich der Magen heraus!) Und tatsächlich: die Alm liegt nicht nur sehr schön, sie ist richtig gemütlich, das Essen sehr sehr lecker, die Wirtsleute freundlich und der Zirbenschnaps genial! Deshalb haben wir uns auch schön Zeit gelassen, das appetitlich servierte Essen samt Ausblick ins neblige Tal reichlich genossen, um uns dann mit Stirnlampen im Dunkel auf den Rückweg zu machen. So gab es also oben drauf noch eine kleine Nachtwanderung mit fantastischem Nachthimmel ohne irgendein störendes Licht. So sind, weil wir kurzerhand bei dem tollen Wetter etwas kreativ waren, aus 500 Höhenmetern halt 1060 geworden, aber dafür haben wir den ganzen Tag optimal genutzt und schon wieder eine traumhafte Tour erlebt (das haben wir doch verdient, oder?) Grins… Wie gesagt, wer flexibel ist …

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Leichte schöne Alternativwanderung für die Nachtschneeschuhtour"

Geschrieben von  Alpha22222 06.01.2018 21:02h (geändert: 07.01.2018 09:20h) | 124 x gelesen

Bericht von: Treffen "Leichte schöne Alternativwanderung für die Nachtschneeschuhtour"
Ort: Lindenberg, 88161 Lindenberg im Allgäu, Deutschland
Termin: Samstag 06.01.2018 09:00h

 

WoW,……….. was für ein toller Start für die Wander- und Freizeitfreunde Ulm ins Jahr 2018.

3 Veranstaltungen in den Bergen mit insgesamt 22 Teilnehmer…………..bei absolutem Traumwetter.

…danke an die tolle Gruppe mit der ich heute die Alternativtour in Lindenberg gemacht habe.

Neue Gesichter, alte Bekannte und viel Spaß bei einer ganz entspannten Tour.

 

Mit einer halben Stunde Verspätung, aufgrund eines Unfalls auf der A7 ,….die Teilnehmer steckten in verschiedenen Staus fest, ging es dann los. Das Duo, Heidi als Navigation und Karin als Fahrer führten das Fahrzeugtrio an, und leiteten uns an allen Staus professionell vorbei.

 

Ganz entspannt starteten wir die Tour bei Traumwetter.

Mit einem tollem Panorama, guten Gesprächen und auf abwechslungsreichen Wegen, hatten wir nach ca. 1,5 Stunden die Hälfte der Strecke…..dachte ich (-: . Dort sonnten wir uns auf Bänken und machten ausgiebig Brotzeit.

 

Danach ging es weiter zu den Scheidegger Wasserfällen………..Eintritt frei ((-: Nach der Besichtigung und kurzer Lagebesprechung schickten wir vier Frauen und zwei Männer aus der Gruppe in die Prärie……sie wollten noch etwas Höhe und Strecke machen.

 

Wir vier wanderten gemütlich weiter, in der Hoffnung das uns der Rest der Gruppe …je wieder findet. Außerdem machte ich mir etwas Sorgen um die zwei Männer????!!!!! Nach einer guten Stunde, die wir vier in der Sonne genießen durften, meldete sich der Rest der Gruppe…….mit Whatsapp Positionsangabe. Nach einem kurzen Telefonat fanden wir uns wieder , und Gott sei Dank , die zwei Männer waren optisch OK.

 

Gemeinsam wurde diese entspannte Tour im Waldseehotel beendet. Da der Gastraum voll war , wurde nach einem kurzen Gespräch, der blaue Salon für uns geöffnet, wo wir direkt auf den See blicken konnten.

 

Nachdem wir in Illertissen wieder angekommen waren, eine kleine Überraschung am P2 , zeitgleich war Frank mit einem Teil seiner Truppe da, die uns von ihrem erlebnisreichen Tag berichteten..

Vielen Dank an alle Teilnehmer, es war ein schöner Tag mit euch , gerne wieder.

Ach ja …. das sind die drei Zeilen, was ich euch versprochen habe.

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Kampftag am Berg

Geschrieben von  Karinaluisa 01.01.2018 13:05h | 109 x gelesen

Bericht von: Treffen "Alternativtour zur Schneeschuh Nachtwanderung 2017"
Ort: Wäldle, 87538 Balderschwang, Deutschland
Termin: Freitag 29.12.2017 08:00h

 

Am 29.12.´17 starteten wir zu dritt zur Jahresabschluss-Tour morgens um 8.00 Uhr auf der A 7 Richtung Süden nach Balderschwang, weil wir wussten, dass es dort über Nacht nochmal reichlich Neuschnee gegeben hatte, während bei uns wieder mal keiner lag. 3 Teilnehmer aus Ulm wollten sich mit uns direkt in Balderschwang treffen, was bei zweien leider nicht geklappt hat. Während wir immer wieder mit zähfließendem Verkehr zu kämpfen hatten und um 10.45 Uhr endlich ankamen, geriet Kai mit seinem Bekannten in mehrere Staus, gab schließlich auf, nachdem bei ihm eine Ankunftszeit nicht vorhersehbar war und verließ die Autobahn um kurzfristig woanders zu laufen. Im sonnigen, tiefverschneiten Balderschwang angekommen, dann die nächste Geduldsprobe: Kein Parkplatz weit und breit, da alles voller Skitouristen, sämtliche Stellflächen zugeparkt waren und mannshohe Schneewälle alles versperrten, so dass flexibles Parken einfach nicht mehr möglich war… Unglaublich mit welchen Schneemengen der Ort in diesem Winter zu kämpfen hat! Irgendwann gegen 11.45 Uhr schafften wir es dann doch loszukommen, Werner aus Augsburg war noch mit Tourenskiern hinzugekommen und so ging es, übrigens wieder mal bei Kaiserwetter, trotzdem gut gelaunt, den Berg hinauf. Nach 10 Minuten schon hatten wir den Trubel hinter uns gelassen und waren dann die meiste Zeit allein unterwegs. Nur wenige Tourengeher kreuzten unseren Weg. Nachdem wir den plattgewalzten Ziehweg verlassen hatten, wurde uns so langsam klar, dass wir unsere Schneeschuh-Tour vom letzten Mal noch einmal toppen würden. Der Schnee war so tief, dass wir nur auf dem schmalen Pfad der Tourengeher uns vorwärts bewegen konnten. Spontanes Querfeldein laufen war nicht mehr möglich. Immer wieder sackten wir trotz der Spur etwas weiter ein, so daß das Laufen bzw. Füße heraus heben so ganz nebenbei zu einer kräftezehrenden Beschäftigung wurde. Nun ja, bestimmt keine schlechte Sache im Kampf gegen den Weihnachtsspeck dachte ich mir. Und im letzten Drittel am Hang war die Spur oft so schmal, dass die Schneeschuhe nur einer vor dem anderen vorsichtig aufgesetzt werden konnten, was bei mir zu einer Art Storchengang geführt hat. An normales Laufen war oft nicht zu denken. Unvorsichtigkeiten und unsichtbare Unebenheiten unter dem Schnee führten dann schnell mal dazu, dass die Füße nach unten weg flutschten und ein umständliches Einsammeln der Extremitäten (zur Freude der Zuschauer) im hüfthohen Schnee erforderten. Stöcke halfen auch kaum etwas, denn sie versackten ständig im Nirgendwo. Das Ganze also eine echte Herausforderung. Und das Beste überdies: Hinweisschilder waren nur noch in Kniehöhe zu finden… Nichtsdestotrotz: das Panorama und die wahnsinnig schöne, vom glitzernden Schnee weich geformte Landschaft unter dem langen Schattenwurf der tiefstehenden Sonne entschädigten einfach für alles. Nachdem wir so spät starten konnten, glaubten wir anfangs gar nicht an den Gipfel und nahmen uns den Weg als Ziel. Insgesamt waren wir dann doch für die Verhältnisse relativ „flott“ (grins) unterwegs und kämpften uns also hartnäckig auf den Gipfel hoch. Endlich oben angkommen, hatte es jedoch relativ schnell zugezogen, da ein Wetterumschwung bevorstand und es pfiff ein widerlicher scharfer Wind bei eisigen Temperaturen um unsere Nasen, so dass die Pause trotz der schönen Aussicht sehr kurz ausfiel. Nun war Werner im absoluten Vorteil: Während er mit eleganten Schwüngen im Tiefschnee den Berg hinunterglitt, hatten wir also das Nachsehen und traten vorsichtig den Rückweg an. An verschiedenen Stellen hat er jedoch immer wieder geduldig auf uns gewartet, was ich sehr rücksichtsvoll und nett von ihm fand. Auf halber Höhe fanden wir dann sogar noch ein winziges (das einzige!) Plätzchen unter einem Baum zum Hinsetzen, da der Wind dort den Schnee weggeweht hatte und konnten endlich unseren Tee und das schöne Bergpanorama in Ruhe genießen. Mit Einbruch der Dunkelheit erreichten wir anschließend das weihnachtlich erleuchtete Balderschwang, waren gottfroh, dass niemand unser Auto abgeschleppt hatte und beschlossen den anstrengenden, aber wunderschönen Tag nach 700 Hm, aber gefühlten 1200 Hm!, mit einem kleinen Einkehrschwung!