Erlebnisberichte der Freizeit- und Wanderfreunde Ulm aus dem Jahr 2017

 

Stand 21.12.2018

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Doch noch eine Schneeschuhtour vor Weihnachten ...........!!"

Geschrieben von  Alpha22222 27.12.2017 20:31h (geändert: 27.12.2017 22:21h) | 58 x gelesen

Bericht von: Treffen "Doch noch eine Schneeschuhtour vor Weihnachten ...........!!"
Ort: Röfleuten, 87459 Pfronten, Deutschland
Termin: Samstag 23.12.2017 09:00h

 

Hallo Wanderfreunde,

 

hier doch noch ein Ultra Kurzbericht von unserer Tour. Sonnenschein und 170 cm Schnee ( hat Frank mit der Sonde gemessen ) das hat gepasst.

Nachdem ich aufgrund der Schneelage die Tour am Edelsberg abgesagt habe und Balderschwang ausgewählt wurde, war es die richtige Entscheidung. Wir waren begeistert von den Schneeverhältnissen und konnten es nicht glauben, nachdem bis Sonthofen , kaum Schnee lag.

 

An der Burglhütte wo wir Brotzeit machten , zückte Carmen noch ein süße Überraschung, und Thomas heizte uns richtig ein ( Glühwein).

Danke an alle Teilnehmer , war trotz der Kombi…. starke Gruppe und Genusswanderer eine schöne und sehr angenehme Tour mit euch.

 

Danke an Gastwanderer , Carmen , Thommy und Reinhold………

Nach knapp 10 Km und ca. 520 Höhenmeter wurden wir in der Bodenseehütte belohnt. Mit offenem Kamin und sehr guter Speisenauswahl, kann man diese Lokalität wirklich empfehlen.

 

Der Rückweg zum Parkplatz war mit Stirnlampe und Sternenklarem Himmel ein schöner Abschluss dieser Tour.

Die Fotos zeigen das schöne, das wir erlebt haben.

 

Gerne wieder……..

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Schneeschuhtour die Zweite Bohleskopf"

Geschrieben von  Karinaluisa 03.12.2017 19:13h | 162 x gelesen

Bericht von: Treffen "Schneeschuhtour die zweite Wertacher Hörnle oder Bohleskopf"
Ort: Bad Hindelang, 87541 Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Samstag 02.12.2017 08:00h

 

Traumtour bei Kaiserwetter die Zweite

Zu sechst machten wir uns gestern am 02. Dezember auf zur geplanten Schneeschuh-Tour bei Hindelang. Dass wir die Tour vor 2 Wochen damit noch toppen könnten , damit haben wir nicht gerechnet. Beim Start am Parkplatz in Hindelang-Gailenberg an der Nusche (so hieß das glaube ich) fanden wir nur mäßig viel Schnee vor. Jedoch war es klirrend kalt und die Sonne lachte vom blauen Himmel. Wir marschierten zuerst ohne Schneeschuhe los auf einem noch bequemen Weg, aber je höher wir kamen umso tiefer wurde der Schnee, so dass wir die Schneeschuhe bald anlegen konnten. Überall bot sich uns eine dick verschneite, glitzernde Traum-Winterlandschaft vom Feinsten mit herrlichem Pulverschnee. Weiter oben war er bereits so tief, dass mancher Pfad einfach nicht mehr zu erkennen war und unser Orientierungspunkt, die Klank-Kapelle einfach nicht auftauchen wollte (grübel, grins…) Vielleicht haben wir beim Ratschen auch einen Abzweig bzw Hinweis übersehen und so kamen wir manchesmal etwas von der geplanten Route ab. So kam es, dass wir immer wieder querfeldein und querwaldein unseren Weg suchen mussten, um wieder auf die geplante Route zu treffen, was aber Miri und Robert, unseren Lotsen, sei Dank immer wieder gut gelang. Für Spannung und Abwechslung sorgten verschiedene unter einer dicken Schneeschicht verborgene Mini-Pseudo-Brücken (ohne Geländer !) über verschieden Rinnsale und Bächlein, die eigentlich nur aus schmalen Metallgittern bestanden, so dass 2 Schneeschuhe nebeneinander keinen Platz hatten und die Überschreitung in der Gangart eines Storches bewältigt werden musste. Ein paar umgestürzte eingeschneite Bäume oder Äste und unsichtbare schmale Bretter unter der dicken Schneeschicht, welche im Sommer anscheinend für eine bessere Begehbarkeit sorgen sollen, erwiesen sich jetzt so manches Mal auf einem Teilstück des Weges als „Schneeschuh-Falle“. Wehe man ist daneben getreten, dann verschwanden Bein oder Stock schon mal im weißen Loch. Dann kurzer knackiger Aufstieg zum Gipfel, also Boaleskopf, auf dem wir Brotzeit machten und die klasse Aussicht, teilweise mit einem guten Schnäpslein von Achim, genossen. Allzu lange blieben wir aber wegen der Kälte dann doch nicht sitzen und stapften weiter zum Tiefenbacher Eck. Hier oben fanden wir eine traumhafte tief verschneite Winterlandschaft vor, von der Sonne in Szene gesetzt, so einmalig schön, wie selten gesehen. Ich glaube die Fotos sprechen für sich. Auf dem Rückweg gab es im Wald zwischendurch noch ein kurzes, steiles Stück mit weniger Schnee und von Steinen und Wurzeln durchsetzt, zu bewältigen. Ansonsten war der Weg problemlos und wir gingen in einer Schleife wieder zurück Richtung Ausgangspunkt. Natürlich durfte zum Abschluss eine Einkehr bei Kaffee und Kuchen nicht fehlen, wo wir noch viel Spaß miteinander hatten. Danke übrigens an unsere Vorspurer Kai und Miri, was wir bei dieser Schneehöhe sehr zu schätzen wussten! Alles in allem eine sehr abwechslungsreiche und wunderschöne gelungene Tour!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Wanderung im Bad Faulenbacher Tal"

Geschrieben von  Montetina 26.11.2017 20:10h | 42 x gelesen

Bericht von: Treffen "Wanderung im Bad Faulenbacher Tal"
Ort: Bad Faulenbach, 87629 Füssen, Deutschland
Termin: Sonntag 26.11.2017 09:00h

 

Tja, mal wieder Glück gehabt. Statt – 6 Grad, Wind und Schneeschauer…hatten wir Temperaturen um die 0 Grad, wenig Wind und sogar etwas Sonne… Ein richtiges Winterwonderland! Wir starteten in Bad Faulenbach und gingen über verwunschene Waldwege hoch zum Alatsee. Durch den nächtlichen Schneefall sah es aus wie im Märchen. Um den Alatsee rum und dann kam Frau richtig ins Schwitzen…hoch zur Salober Alm. Nach kurzem Aufwärmen mit leckerer Tagessuppe gingen wir wieder staunend über das wunderschöne Panorama zurück zum Parkplatz. Es waren gemütliche 13km mit ca 550 HM Hoffentlich bleibt der Schnee noch eine Weile liegen….. Es war einfach ein rundum gelungener schöner Tag!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Mal Schauen.....Kalt und Schnee...Grödel oder Schneeschuh ??"

Geschrieben voAlpha22222 20.11.2017 21:59h (geändert: 20.11.2017 22:03h) | 69 x gelesen

Bericht von: Treffen "Mal Schauen.....Kalt und Schnee...Grödel oder Schneeschuh ??"
Ort: Schattwald oder Hindelang, 87541 Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Samstag 18.11.2017 08:00h

 

Alles richtig gemacht,

Super Tag mit Sonne , Schnee und einem traumhaften Panorama . Danke an alle Teilnehmer, hat viel Spaß gemacht mit euch. Besonderer Dank an Miri und Thomas, mit der tollen Idee Glühweinparty am Gipfelkreuz.

 

Fotos sagen mehr als Worte…….danke für die tollen Aufnahmen von Karin , Achim und………

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Spaziergang zum Cafe Merkle"

Geschrieben von  Montetina 21.11.2017 20:57h | 33 x gelesen

Bericht von: Treffen "Spaziergang zum Cafe Merkle"
Ort: Cafe Merkle, 67 Memminger Straße, 89281 Altenstadt, Deutschland
Termin: Sonntag 12.11.2017 12:30h

 

Leider hatte Petrus was dagegen, dass wir uns an diesem Sonntag viel bewegen…. es regnete und stürmte gewaltig. Somit trafen wir uns direkt im Cafe Merkle. Bei der leckeren Auswahl der verschiedenen Salat Variationen fiel einigen die Entscheidung schwer. Es würde diskutiert, bei weiteren Treffen die Speisekarte rauf und runter zu testen .;)) Interessante Gespräche mit netten Leuten….der verregnete Sonntag war gerettet!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Robbi and Friends - Rock Pop Oldie Night -"

Geschrieben von  Montetina 21.11.2017 20:51h | 30 x gelesen

Bericht von: Treffen "Robbi and Friends - Rock Pop Oldie Night -"
Ort: Roxy Ulm , 1/12 Schillerstraße, 89077 Ulm, Deutschland
Termin: Samstag 04.11.2017 19:00h

 

Es war ein gelungener Abend mit sehr viel Spaß. Die Band spielt gut und auch bei der anschließenden Disco kam jeder auf seinen Geschmack. Wir könnten unsere Kondition mit toller Musik trainieren ;) Es wurde eine lange aber sehr kurzweilige Nacht…. Ich wusste gar nicht, dass wir in unseren Reihen so große Tanztalente haben…

 

Erlebnisbericht: Vom Thaneller zur Knittelkarspitze Im NO der Lechtaler Alpen

Geschrieben von  Karinaluisa 17.09.2017 12:30h (geändert: 17.09.2017 12:45h) | 88 x gelesen

Bericht von: Treffen "Von Rinnen auf den Thaneller mit Überschreitung nach Heiterwang"
Ort: Rinnen / Berwang, 6622 Berwang, Tirol, Österreich
Termin: Freitag 15.09.2017 08:00h

 

Am Freitag, den 15.09. ging es, nachdem wieder mal einige Wochenenden verregnet waren, endlich Richtung Berge. Eigentlich war ja zuerst die Überschreitung des Thaneller geplant, da Robert aber für uns noch zwei Alternativen parat hatte entschlossen wir vier (Bettina, Linda, Robert und ich) uns vor Ort kurzfristig, eine Rundwanderung über die Knittelkarspitze ab Namlos, am südlichen Fuße des Berges, in Angriff zu nehmen. Das kleine Dorf mit nicht mal 20 Häusern aber 2 Gasthöfen (!!) liegt ca. 10 Minuten von Berwang entfernt wunderschön ins Tal eingebettet, fernab von den großen Touristenströmen, wie man sie in Berwang oder Rinnen findet, da es dort keine Lifte gibt. Unser Ziel, das Bergmassiv der Knittelkarspitze, wurde in der Vergangenheit übrigens mehrmals durch Erdbeben erschüttert (mit dem Epizentrum unter der Spitze), zuletzt 1930 mit Stärke 5 auf der Richterskala, was zu großen Schäden in Namlos führte. Wer also ruhige Wanderwege bevorzugt, ist hier ganz gut aufgehoben (das jetzt bitte richtig verstehen). Da wir nicht den direkten Aufstieg über den sehr steilen Steig machen wollten, von dem wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, ob er einigermaßen in Ordnung war, marschierten wir also zuerst über ein stetig und leicht ansteigendes Teersträßchen schon etwas oberhalb des Tales an blühenden Wiesn entlang Richtung Kelmen, auch ein winziges Nest. Was hier in Massen auf den Wiesen gerade so schön rosa-violett blüht, ist übrigens die Herbstzeitlose. Diese krokuss-ähnliche harmlos wirkende Blume enthält das für Mensch und Tier hochgiftige und tödliche Colchizin, das Ähnlichkeiten mit Arsen aufweist! Dort nahmen wir dann linker Hand den Forstweg bergauf. Das Wetter zeigte sich nun von seiner besten Seite und der Föhn bescherte uns herrliche Spätsommer-Temperaturen bei tiefblauem Himmel, so dass wir uns etwas ärgerten, die kurzen Sommer-Wanderhosen nicht eingepackt zu haben. Nach geschätzt einer halben Stunde verließen wir den Forstweg und fanden den schmalen Wanderpfad aufwärts, um endlich mal so richtig Höhenmeter zu machen. Dieser Weg ist sehr wenig begangen und wird nicht so gepflegt, bei Nässe ist er teilweise schmierig, aber trotzdem noch gut machbar. Er führt auf geschätzten 400 bis 500 hm durch ein kurzes Waldstück anschließend über einen Grasberg nach oben auf einen schönen ebenfalls grasigen Kamm, (ich glaube das ist das Kelmer Joch), von dem man aus bereits einen sehr schönen Rundumblick in umliegende Täler und bis zur Zugspitze hat. Dann geht es erstmal weiter nur leicht ansteigend auf einem schmalen Wanderpfad durch grasiges, leicht steiniges Gelände bis hinüber ins felsige Gelände. Von hier aus gesehen versteckt sich der Gipfel mit 2376 Hm noch recht gut hinter einer vorgelagerten Felswand, die es erstmal zu überwinden gilt. Hier gibt es im Aufstieg einzelne Kletterstellen im I er Schwierigkeitsgrad, die aber an den Schlüsselstellen sehr gut und neu versichert sind. Ab hier wurde es dann bereits recht zugig, Zirren standen am Himmel, die Sonne verkroch sich langsam und wir wußten nicht, wie lange das Wetter noch wirklich halten würde. Nichtsdestotrotz kraxelten wir hinauf auf den Knittelkarkopf, ein 66m niedrigerer Vorgipfel, welcher über einen 500 Meter langen felsigen Grat mit der Knittelkarspitze verbunden ist und machten in schmalen Felsnischen sitzend endlich unsere verdiente Brotzeit. Hier auf über 2300 bot sich ein genialer Blick ins Tal nach Kelmen hinunter und auf alle Gipfel ringsum. Sehr zu unserem Verdruß schwappten plötzlich über den Felsgrat immer mehr Wolken, die sich verdichteten und uns die komplette Sicht auf den Gipfel knapp vor uns nahmen. Kurz überlegten wir noch, trotzdem den kürzeren, aber sehr steilen Abstieg über diesen Gipfel zur wählen. Nachdem wir aber dann vor einer undurchdringlichen Wolkenwand standen, und nicht wussten, ob uns aufkommender Regen den Abstieg zusätzlich erschweren würde, ließen wir Vernunft walten, kehrten um und nahmen den gleichen Weg wieder zurück. Wieder in Namlos angekommen, war ich sehr positiv erstaunt über die Freundlichkeit der Einheimischen. Man wird gegrüßt, angesprochen, und kommt gleich ins Gespräch. Wirklich angenehm. Nach ca. 20 Kilometern so richtig hungrig, testeten wir gleich noch den örtlichen Alpengasthof in Namlos: Klasse Speisekarte, sehr gutes Essen, sehr freundliche Leute, urige Einrichtung, für jeden der sich mal in diese Ecke verläuft, wirklich zu empfehlen! Und schwupps, dunkel wars und ein Wander-Higlight war schon wieder mal vorüber. Nachdem uns das Gipfelglück kurzfristig versagt war, was aber eigentlich gar nicht so schlimm war, beschlossen wir, diese Tour eben nochmal zu wiederholen, aber diesmal von der anderen Seite her. Da bleiben wir hartnäckig! Vielen Dank an Robert, unseren aufmerksamen Fahrer und Guide und an Bettina und Linda für den schönen Tag.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Adriana's Wunschtour - Meteorkrater Rundwanderweg"

Geschrieben von  Olli71 17.08.2017 20:53h | 97 x gelesen

Bericht von: Treffen "Adriana's Wunschtour - Meteorkrater Rundwanderweg"
Ort: Landgasthof Sontheimer Wirtshäusle, B466, Steinheim am Albuch, Deutschland
Termin: Sonntag 13.08.2017 13:00h

 

Bei traumhaftem Wanderwetter sind wir 6 zu meiner ersten Wander-Tour aufgebrochen. Kaum hatten wir die ersten 100 HM geschafft, fehlte auch schon meine erste Mitwanderin?. Aber kein Problem wir waren ja noch zu fünft. 5 kleine Wanderer die gingen in das Tal……. Nach weiteren 3 Km sind mir doch glatt die nächsten 2 Wanderinnen abhanden gekommen?. Da redest Du noch mit ihnen, und hoppla weg sind sie. Also gingen wir zu dritt weiter durch traumhafte Täler und schöne Anhöhen, immer das Ziel vor Augen☕️. Nach weiteren 7 Km ging auch meine letzte Mitwanderin verloren und es wurde eine reine Männerrunde für die letzte Etappe daraus. Am Parkplatz angekommen, schaute ich mich um und war alleine. Was war passiert? Lag es am Material?? Hätte ich mein Odol-Mundspray benützen sollen?? Spaß beiseite, wir 6 hatten einen sehr schönen Tag und natürlich wurde niemand zurückgelassen. Es gab lediglich ein paar Ausfälle. Den Nachmittag haben wir dann in der Berghütte Kraterblick mit tollem Essen und gekühlten Getränken ausklingen lassen. Für mich war es ein sehr schöner Sonntag?

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Erlebnis Gastronomie im Swobster's"

Geschrieben voMontetina 30.07.2017 01:04h | 42 x gelesen

Bericht von: Treffen "Erlebnis Gastronomie im Swobster's"
Ort: Swobster's, 113 Frauenstraße, 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Samstag 29.07.2017 20:30h

 

Ein sehr kurzweiliger Abend mit netter Unterhaltung im Swobsters. Nach Einbruch der Dunkelheit ging’s mit Taschenlampen bewaffnet los durch unbekannte Ecken von Ulm….immer steil bergauf. Oben angekommen wurden wir zum einen mit einem wunderschönen Ausblick auf Ulm belohnt ….zum anderen hatte sich Olli eine tolle Überraschung einfallen lassen.. Statt einem “Gipfel” Turm Schnaps gab es einen leckeren antialkoholischen Cocktail….angerichtet wie ein kleines Picknick hoch über Ulm. Wirklich gelungen! Danke für das tolle Erlebnis!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Von Lechleiten auf den Biberkopf für Genusswanderer"

Geschrieben von  Alpha22222 17.07.2017 20:49h (geändert: 17.07.2017 21:14h) | 94 x gelesen

Bericht von: Treffen "Von Lechleiten auf den Biberkopf für Genusswanderer"
Ort: Lechleiten, 6767 Warth, Vorarlberg, Österreich
Termin: Samstag 08.07.2017 06:30h

Ultrakurzbericht vom Bieberkopf,

 

eine der absoluten TOP Touren für dieses Jahr 2017. Keine Angst an die 190 Teilnehmer die es verpasst haben, ich werde diese Tour in das jährliche Programm mit aufnehmen.

 

Ich würde sagen, hat alles gepasst, eine traumhafte Location , und eine toller Weg auf den Bieberkopf. Hier war alles und für jeden Teilnehmer etwas ganz besonderes geboten.

Eine Artenvielfalt an Pflanzen, abwechslunsgreiche Wege, Kletterei, ausgesetzte Stellen ,Gratwanderung und auf dem Gipfel eine TOP Panorama mit Sonne satt.

 

Möchte mich ganz herzlich bei Hans-Georg ( Bär Bruno )und Helmut bedanken. Die zwei haben wir am Aufstieg kurz unter der Kletterpassage getroffen, und sie waren wichtige Begleitpersonen an den problematischen Stellen.

Ihr habt das alle super gemeistert.

 

Belohnt wurden wir auf der Rückfahrt mit hausgemachtem Eis vom feinsten aus einer Molkerei, zu der uns Sylvia hinführte.

Toller Abschluss , von einem Tag, wo alles geboten war.

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Aus Kreuzspitze wird Hohe Geige"

Geschrieben von  Alpha22222 03.07.2017 21:34h (geändert: 09.07.2017 18:16h) | 109 x gelesen

Bericht von: Treffen "Aus Kreuzspitze wird Hohe Geige"
Ort: Ötztaler Alpen, Plangeross, 6481 St. Leonhard im Pitztal, Tirol, Österreich
Termin: Freitag 23.06.2017 08:30h

 

Kurzbericht zu unserer ganz besonderen Tour…….Hohe Geige.

 

Nachdem wir bei Traumwetter in Plangeross angekommen waren , ging es über einen schmalen Pfad durch saftige Natur an einem Bach entlang zur Rüsselsheimer Hütte. Da der Anstieg von Anfang an sehr steil war und wir sehr gut in der Zeit lagen, gingen wir die ca.770 Höhenmeter ruhig an.

 

Dort angekommen checkten wir in unserem Zimmmerlager ein. Ein Tolles Zimmer im Neubau, auch die Dusche und Waschräume alles vom feinsten.Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir die einzigen Gäste.

Nach einem kurzen Abstecher zum Klettersteig , gab es ein üppiges 3 Gänge Menü mit Steinbock Gulasch und für die fleischlosen Freunde , eine leckere Alternative.

 

Nach einem netten Abend am großen Tisch im Außenbereich , ging es zeitig ab in die Falle.

Morgens um 5.30 Uhr Frühstück, Packen und Los.

 

Knapp 1100 Höhenmeter lagen vor uns. Wir entschieden uns für die Strecke über Gahwinden ( Traumhafter Aussichtspunkt ) und dann über das sehr anstrengende und gefährliche Blockwerk mit knapp 3 Std Klettern Richtung Gletscherwanne.

 

An der Gletscherwanne 3250m angekommen machten wir Pause und einen Plan, nachdem sich eine gewaltige Gewitterfront abzeichnete, und wir noch knapp 200 Höhenmeter und ca. 1,5 -2 Std vor uns hatten. Auch der Abstieg mit gut 3 Stunden muste mit einkalkuliert werden.

 

Kurzum…. die gemeinsame Entscheidung den Gipfel nicht zu erklimmen , war wie sich gegen späteren Nachmittag rausstellte absolut richtig.

Es ging nach dem Abendessen ein gewaltiges Gewitter mit massiven Regengüssen über die ganze Nacht runter .

 

Auch am nächsten Tag konnten wir erst gegen 11 Uhr absteigen, nachdem die Gewitter und Regenschauer nachgelassen hatten.

Alles in allem ein tolles Erlebnis , der ganz besonderen Art.

 

Danke an alle Teilnehmer für den Humor und die Rücksichtnahme, so das wir alle wieder gut unten angekommen sind.

Man muß nicht immer den Gipfel erreichen, vor allem nicht wenn Gefahr im Verzug ist. Das erlebte, bis zu diesm Punkt……erfüllt einen genauso mit Stolz.

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Kanu fahren"

Geschrieben von  Snowbear 03.07.2017 19:08h | 111 x gelesen

Bericht von: Treffen "Kanu fahren"
Ort: Kanu fahren Sigmaringen , Sigmaringen, Deutschland
Termin: Sonntag 02.07.2017 09:00h

 

Ursprünglich als Kanutour auf der jungen Donau bei Sigmaringen geplant, fanden sich am Sonntag 8 mutige Kanuten um 9 Uhr am Treffpunkt Wonnemar ein. Kritische Blicke nach oben gen Himmel eingeschlossen, denn die Wolkendecke war geschlossen und das Thermometer zeigte bescheidene 13 Grad an. Statt Badebekleidung waren eher lange Wanderhosen und warme Pullover und Regenjacken zu sichten. Sich gegenseitig Mut zusprechend waren die Autos schliesslich bepackt und gen Ravensburg mobilisiert worden. Richtig, der Weg führte nach RV, da der Kanubetreiber die Donau wegen zu geringen Wasserstands für ungeeignet hielt und daher die Alternative Ravensburg und die Befahrung der Schussen vorschlug, was auch ohne zu zögern von den Teilnehmern akzeptiert wurde, Spass musste schliesslich sein, egal an welchem Ort.

 

Am Ziel angekommen hatte sich das Thermometer dann bei sagenhaften 14 Grad eingependelt. Die wasserdichten Tonnen wurden mit den wichtigsten Habseligkeiten und Wertsachen und Vesper befüllt, geschlossen und zu Boote getragen. Die 8 mutigen Kanuten wurden nach dem theoretischen Absolvieren des Kanuführerscheins in Schwimmwesten verpackt und auf ihre Reise gen Wasser bzw. Schussen zu ihren zwei Kanus entlassen.

 

Die beiden Teams zu je 4 Teilnehmer waren fortan auf sich selbst und ihre seemännischen navigatorischen Fähigkeiten angewiesen. Die Herausforderungen waren hoch, schliesslich galt es das Gleichgewicht im Boot zu halten, die Ruder pro Person zu koordinieren, für Vortrieb zu sorgen und rechtzeitig auf Unwidrigkeiten am Kursrand per Kurswechsel zu reagieren. Bereits nach wenigen Minuten geschah das Unglück: Team Sabine hatte sich im Gestrüpp verfangen und hektische Bewegungen sich zu befreien führten direkt ins Element Nass. Nach dem Retten des Bootes an den Rand, dem Entwassern und Wiederbesteigen war dieses Team (und damit auch ich) um eine Erfahrung reicher und einen Satz trockener Klamotten ärmer.

 

In der folgenden Stunde gelang es schliesslich beiden Teams, die Herrschaft über ihr Kanu zu erringen und zu erahnen, welche Aktionen erforderlich sind um dieses nach links bzw. rechts steuern zu können. Übungen hierfür gab es reichlich, denn die Schussen ist ein stark eingewachsenes Gewässer und die Ufer sind gesäumt von Bäumen und Gestrüpp. Sobald der Schlachtruf „Gemüse“ durch das Boot hallte, wusste jeder, dass erneut nicht die Mittellinie gehalten wurde und damit zu rechnen war, dass das Boot mitten durch Blattwerk, Äste bis hin zu massiveren Baumstämmen pflügen würde. Verletzungen oder Sachschäden durch diese gemeinen Killer-Gemüse-Angriffe wurden nicht bekannt. Ganz nach dem Motto „Wer sein Kanu liebt der schiebt“ galt es zusätzlich noch Wegstrecken mit Niedrigwasser, an denen das voll besetzte Boot gerne aufsass, per Aussenbordmitarbeiter (sprich ausgewähltem Freiwilligen) zu überbrücken.

 

Gegen 12.30 Uhr konnte schliesslich ein geeigneter Parkplatz für eine verdiente Mittagspause der beiden Teams identifiziert und das mitgebrachte Vesper verzehrt werden. Ferner wurde beschlossen, die nasse Kleidung noch nicht durch trockene zu ersetzen, da keiner den weiteren Verlauf des Events erahnen konnte.

 

Die folgende Stunde verlief friedlich durch die idyllischen Läufe und Kurven der Schussen, die breiter und somit auch ruhiger zu befahren war. Einzig die knapp unter Wasserspiegel lauernden Gesteinsbrocken stellten eine ernsthafte Gefahr für Mann/Frau und Technik dar. Zu bestaunen neben viel Grün gab es reichlich Plastikmüll bis hin zu vollständigen sanitären Anlagen, Holzöfen und einen leeren Öltank, die vermutlich der letzte Sturm bzw. ein Hochwasser zurückgelassen hat.

 

Derart tiefenentspannt erwartete Team Robert und Team Sabine danach eine weitere Herausforderung: Ein umgefallener Baum versperrte die halbe Schussen, Team Robert hatte sich bereits darin verfangen. Team Sabine erging es nicht besser, da der starken Strömung nicht mehr zu entkommen war. Die jedoch zog Team Sabine das Kanu buchstäblich unterm Hintern hinweg, womit alle 4 Insassen erneut sehr intensiv in Kontakt mit dem Element Nass kamen. Während sich zwei der misslichen Lage schnell entziehen konnten, mussten sich zwei Damen intensiv am Baum festhalten, weil die Strömung ein stabiles Stehen im Fluss verhinderte. Eine eilig einberufene Rettungsaktion auch anderer vorbei fahrender Kanuten konnte Personen- und Sachverluste in letzter Minute verhindern. Auch das Kanu konnte wiederhergestellt und alle verlorenen Paddel eingesammelt werden. Der Schreck sass allen tief in den Knochen, spätestens jetzt war der Sinn der angezogenen Rettungswesten allen klar geworden.

 

Weiter ging es die letzten Kilometer durch tosende Staustufen, die durch Schilder wie „Lebensgefahr“ etc. gekennzeichnet waren, aber unsere mutigen Kanuten sollte dies nicht aufhalten. Unerwartete Probleme hatte nur eine junge Familie, deren Kleinkinder das Wort „Lebensgefahr“ bereits lesen und interpretieren konnten…

 

Geschafft aber dennoch glücklich konnten die beiden Teams dann letztendlich die Ausstiegsstelle noch erreichen und die Kanus an den Veranstalter zurück übergeben. Bereits wenige Minuten später standen 4 trockene und 4 nasse Ex-Kanuten im Zug zurück nach Ravensburg zu den Autos, wo es dann auch heftig zu regnen begann.

 

So kam es auf der Rückfahrt zu dem wie es kommen musste: trotz Lebensgefahr und vieler erlebter Anstrengungen bis an den Rand der Kräfte wurde beschlossen, noch dieses Jahr die Donau bei Sigmaringen auf Befahrbarkeit per Kanu zu testen …

 

Gruss Werner

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Wanderung im Füssener Land"

Geschrieben von  Montetina 16.06.2017 15:38h (geändert: 16.06.2017 15:46h) | 68 x gelesen

Bericht von: Treffen "Wanderung im Füssener Land"
Ort: Autobahnparkplatz P2 Illertissen, 89257 Illertissen, Deutschland
Termin: Donnerstag 15.06.2017 08:00h

 

Kurz und Bündig! Es war ein schöner, gelungener Tag. Das Wetter machte bis zum Schluss gut mit; der versprochene Regen mit Gewitter hat sich angesichts unserer guten Laune verzogen :-) Unsere Tour startete in Bad Faulenbach- ging am Lechfall vorbei, schwitzend hoch bei 27 Grad zum Kalvarienberg - Dort hatten wir eine wunderschöne Aussicht weiter um den Schwansee- über den Fischersteig zum und um den Alpsee und über den Alpenrosenweg zurück zum Parkplatz. Wir hatten jeden Aussichtspunkt “mitgenommen” und genossen. Somit waren es 15 km und 650 HM, die alle gut gemeistert hatten. Zum Schluss die verdiente Einkehr im Biergarten am Bannwaldsee. Baden gingen wir nicht mehr, wir kühlten uns lieber “innerlich” ab. Es hat großen Spaß gemacht – ich freue mich auf weitere Touren!

 

Erlebnisbericht: Endlich: Seebensee die Dritte!

Geschrieben von  Karinaluisa 13.06.2017 12:17h (geändert: 13.06.2017 13:59h) | 101 x gelesen

Bericht von: Treffen "Seebensee die 3"
Ort: Ehrwald, Ehrwald, Tirol, Österreich
Termin: Sonntag 11.06.2017 08:00h

 

3 Anläufe hat es gebraucht, damit es endlich geklappt hat : die Tour zum wunderschönen Seebensee und zur Coburger Hütte. Bei strahlendem Sonnenschein und azurblauem Himmel starteten wir am 11. Juni in Ehrwald an der Talstation der Ehrwalder Alm Bahn um über die Hohen Gänge aufzusteigen. Der zunächst gemütlich empor strebende Pfad durch den Wald entpuppte sich bald als anspruchsvoller und steiniger Trail an einer schrofigen Wand empor, der absolute Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit und auch immer wieder etwas Kletterei verlangte! Etwas oberhalb der schön gelegenen Seebenalm auf ca. 1550 Hm angekommen, war der Blick erstmals freigegeben hinein in eine wunderschöne Gebirgslandschaft, welch eine Wellness fürs Auge! Nun ging es noch in flachem Gelände geradeaus und schon waren wir am Seebensee angekommen. Eingebettet in einen Talkessel, das glasklare Wasser in verführerischem Türkis funkelnd, liegt der relativ große See wirklich einmalig schön! Kein Wunder, dass sich hier zahlreiche Wanderer einfinden! Anscheinend fahren aber sehr viele mit der Bahn hoch, um dann auf bequemen Wegen herüber zu laufen, sie verteilten sich jedoch gut in den mit Sumpfdotterblumen bewachsenen Grasflächen ringsum. Nach kurzer Fotopause marschierten wir aber gleich weiter und erklommen die letzten 200 Hm (geschätzt) zur Coburger Hütte. Hier ging es zu wie in einem Ameisenbau und man musste in einer langen Schlange an der Essensausgabe anstehen. Das war einigen von uns doch zu dumm und so aßen manche von der mitgebrachten Brotzeit und sparten den restlichen Appetit fürs Tal auf. Gleich hinter der Hütte befindet sich übrigens der petrolfarbene kleine Drachensee und wir überlegten wieviel Grad im einstelligen Bereich dieser wohl zur Zeit haben könnte. Drum herum noch einige Rest – Schneefelder unterhalb der Gipfel von Drachen Kopf und Tajakopf und wie sie alle heißen, welche noch genug Schmelzwasser für diesen See lieferten. Helmut war noch auf der Suche nach einem Partner, um noch schnell mal den Drachenkopf zu erobern, aber es fand sich dann doch niemand, da es von der Zeit schon etwas knapp geworden wäre. Also wieder Abstieg und jetzt war klar : Der tolle Seebensee muss aber noch näher in Augenschein genommen werden! Ihn zu beschreiben dauert zu lang, man muß ihn einfach erlebt haben. Nur soviel: er hat viele flache Uferzonen, perfekt zum reinlaufen. Ein paar Mutige wechselten flugs die Wander – Hose mit der Badehose bzw dem Bikini und ab gings in den sehr erfrischenden See! Der Rest der Truppe genoss derweil in der Sonne die traumhafte Kulisse mit dem Zugspitz- Massiv im Hintergrund und/oder nutzte die Pause für ein kurzweiliges Fotoshooting…. Und damit es uns nicht langweilig wurde, hatte Robert für den abschließenden Abstieg noch ein besonderes Schmankerl für uns ausgesucht: den Immensteig. Wir ließen also kurz nach der Seebenalm den geschotterten Fahrweg hinter uns und gingen nach links ab in den Wald. Und wieder verwandelte sich der nette, schnuckelige Waldpfad plötzlich in einen ziemlich steilen und schmalen, teilweise seilversicherten Steig, welcher sehr viel Aufmerksamkeit und Vorsicht von uns verlangte. Nix für Sonntagsspaziergänger! Unten angekommen genossen wir abschließend bei leckeren Kässpatzen und Kaiserschmarrn in der gemütlichen BrentAlm, welche eingebettet in die Wiesen der Ehrwalder Alm unterhalb der Zugspitze und direkt an der Talstation der Ehrwalder Alm Bahn liegt, den abendlichen Hochsommertag. Und wir waren uns alle einig : Super Tour, super Tag, welch ein Highlight!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Einfache Höhenwanderung vom Buchenberg zum Rohrkopf"

Geschrieben von  Montetina 12.06.2017 19:24h | 55 x gelesen

Bericht von: Treffen "Einfache Höhenwanderung vom Buchenberg zum Rohrkopf"
Ort: Campingplatz am Bannwaldsee , 151 Münchener Straße, 87645 Schwangau, Deutschland
Termin: Samstag 03.06.2017 10:00h

 

Trotz Beginn der Pfingstferien kam Sonja pünktlich um 10h am vereinbarten Treffpunkt an. Erst ging es über den Kulturenweg hoch auf den Buchenberg. Zuerst hatten wir noch kurz die wunderschöne Aussicht genossen und diesmal konnten wir auch ein schnelles Gipfelfoto machen. Dann wanderten wir weiter den Höhenweg in Richtung Rohrkopf. Mal ging es durch schöne Waldwege, mal hatte man Aussicht auf die Allgäuer Seen oder auf den Schönleiterschrofen, Latschenschrofen etc. Vesperpause machten wir an einem idyllischen Bächlein mit Aussicht auf die Berge. Zur Kaffeezeit erreichten wir die Drehhütte. Bei Cappuccino und Südtiroler Apfelstrudel genossen wir noch einmal die schöne Bergwelt, bevor wir den Abstieg zum Auto machten. Unsere Wanderung hatte 14 km und 850 Höhenmeter. Schee war’s

 

Erlebnisbericht: Fahrradfahren bei den Freizeit- und Wanderfreunden? Nie im Leben

Geschrieben von  Frank-Jonas 02.05.2017 20:02h (geändert: 06.06.2017 18:34h) | 149 x gelesen

Bericht von: Treffen "Radtour vom Lonetal auf die Alb"
Ort: Parkplatz Edeka, 15 Angertorstraße, 89129 Langenau, Deutschland
Termin: Sonntag 30.04.2017 10:15h

 

Nachdem ich die letzten Jahre immer Mal wieder probiert hatte eine Fahrradtour auf die Beine zu stellen, dachte ich nur mit einem Lächeln.

“Ach lass Andrea mal machen die wird schon sehen, wird eh nix.”

 

So täuscht Mann sich. Insgesamt waren wir 11 Radler und Frank war sprachlos bei so vielen Leuten :-).

Bin sicher es lag am weibliche Charm der Organisatorin, dass sie so viele motivieren konnte :-D.

 

Los ging es von Langenau über das schöne Ried zum Lindenhof, wo wir kurz eine Rast machten und überlegten. “Jacke an oder aus?” Ohne Wind schön warm, mit zu frisch.

 

Weiter ging es zur Bärenhöle die auch auch gleich besichtigt wurde. Nur gut dass die verschlossen war. Wer weiß was das rausgekommen wäre ;-).

Vorbei an der Vogelherdhöle zur Charlottenhöle wo wir bei Pommes, Burger und allerlei Getränken Mittag machten. Über die drei Jungfrauen im Eselsburger Tal vorbei zum Falkenstein von wo aus wir einen grandiosen Blick auf die Umgebung hatten.

 

Schließlich machten wir noch in Dettingen bei Kaffee und Kuchen halt, bevor wir in Langenau den schönen Radlertag bei einem leckeren Eis ausklingen ließen.

Vielen Dank an die tollen Radler und insbesondere Andrea fürs super Organisieren.

 

Erlebnisbericht: Fahrradfahren bei den Freizeit- und Wanderfreunden? Nie im Leben

Geschrieben von Frank-Jonas 02.05.2017 20:02h (geändert: 06.06.2017 18:34h) | 149 x gelesen

Bericht von: Treffen "Radtour vom Lonetal auf die Alb"
Ort: Parkplatz Edeka, 15 Angertorstraße, 89129 Langenau, Deutschland
Termin: Sonntag 30.04.2017 10:15h

 

Nachdem ich die letzten Jahre immer Mal wieder probiert hatte eine Fahrradtour auf die Beine zu stellen, dachte ich nur mit einem Lächeln.

“Ach lass Andrea mal machen die wird schon sehen, wird eh nix.”

 

So täuscht Mann sich. Insgesamt waren wir 11 Radler und Frank war sprachlos bei so vielen Leuten :-).

Bin sicher es lag am weibliche Charm der Organisatorin, dass sie so viele motivieren konnte :-D.

Los ging es von Langenau über das schöne Ried zum Lindenhof, wo wir kurz eine Rast machten und überlegten. “Jacke an oder aus?” Ohne Wind schön warm, mit zu frisch.

 

Weiter ging es zur Bärenhöle die auch auch gleich besichtigt wurde. Nur gut dass die verschlossen war. Wer weiß was das rausgekommen wäre ;-).

Vorbei an der Vogelherdhöle zur Charlottenhöle wo wir bei Pommes, Burger und allerlei Getränken Mittag machten. Über die drei Jungfrauen im Eselsburger Tal vorbei zum Falkenstein von wo aus wir einen grandiosen Blick auf die Umgebung hatten.

 

Schließlich machten wir noch in Dettingen bei Kaffee und Kuchen halt, bevor wir in Langenau den schönen Radlertag bei einem leckeren Eis ausklingen ließen.

Vielen Dank an die tollen Radler und insbesondere Andrea fürs super Organisieren.

 

Erlebnisbericht: Aus Seebensee wird Säuling

Geschrieben voKarinaluisa 05.06.2017 22:56h (geändert: 06.06.2017 17:55h) | 90 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Hoher Gang -Seebensee 2 Versuch"
Ort: Ehrwald, Ehrwald, Tirol, Österreich
Termin: Samstag 03.06.2017 08:00h

 

Am Samstag den 03. Juni starteten wir morgens um 8.00 Uhr unseren 2. Versuch die geplante Wanderung zum Sebensee und zur Coburger Hütte zu unternehmen. Dummerweise hatten wir jedoch alle vergessen, dass jetzt die Pfingstferien begonnen hatten und wir eigentlich zu spät dran waren. Nachdem unser Navi plötzlich die Ankunftszeit auf 11.00 Uhr gesetzt hatte , ein Wetterumschwung zu erwarten war, und wir unterwegs keine Lust mehr auf weitere Ausweich-Routen hatten, überlegten wir kurzerhand, einen Berg in greifbarer Nähe zu erobern: den Säuling, ein Vorschlag von Helmut. Zuerst war ich sehr skeptisch, wusste ich doch, dass er nicht ganz ohne sein soll, (ich so etwas noch nicht gelaufen bin), die Entscheidung stellte sich jedoch als absolut berechtigt heraus und wir wurden mit einer wunderbaren aber fordernden Tour belohnt! Der Aufstieg von Pflach aus durch den Wald bis zum Säulinghaus war problemlos und sehr schön zu laufen. Bei dem schwülen Wetter genau das richtige. Am Säulinghaus angekommen, welches übrigens sehr schön unterhalb des steinigen Gipfels des Säulings liegt, entschieden wir uns dann, nur eine kurze Snackpause einzulegen, um dann sogleich den Gipfel in Angriff zu nehmen. Es erwarteten uns sehr interessante, längere, teilweise versicherte Kletterpassagen, die viel Konzentration und alle 4 Extremitäten erforderten. Oben auf dem Sattel angekommen, eröffnete sich ein wirklich atemberaubender Blick u.a. nach Norden sowie auf Forgensee, Hopfensee, Bannwaldsee und: Schloss Neuschwanstein aus der Vogelpersektive, wow! Auch das allerletzte Stück nun zum Gipfel erfordert nochmal Kraxelei und Schwindelfreiheit, bei Nässe wirklich nicht zu empfehlen! Wir hatten ein Wahnsinns-Glück mit dem Wetter. Während sich über Südwesten Unwetter zusammen brauten, lachte über uns die Sonne zwischen dicken Quellwolken hervor. Auf diesem Gipfel zu stehen war für mich etwas ganz besonderes und für so manchen von uns auch, denke ich. Eine super Rundum-Sicht, sogar das hintere Zipfelchen vom Plansee kann man sehen. Schwer zu beschreiben, muss man/frau selber rauf. Leider währt kein Gipfelglück ewig und so ging es nach ca. halbstündiger Pause wieder zurück. Und obwohl ich das kurzfristig für mich zumindest etwas bezweifelt habe, kommt man bzw. frau auch wieder herunter, sollte halt noch genügend Konzentration mit im Rucksack sein! Am Säulinghaus wieder angekommen gönnten wir uns dann eine richtig lange Pause bei ebenfalls schöner Aussicht ins Lechtal sowie bei Speis und Trank und genossen die Sonne, welche uns noch reichlich und verdientermaßen verwöhnte. Der Abstieg auf dem gekießten Forstweg zog sich dann ein wenig, aber dafür konnte man dann in Ruhe immer wieder die etwas abweisend wirkende, aber sehr interessante, herausragende Kulisse des Säulings bewundern. Unten angekommen stellte ich fest, ein sehr schöner Tag mit einer klasse Tour und sehr netten Mitwanderern war leider schon wieder zu Ende gegangen. Bin nun gespannt, ob es beim nächsten Mal mit dem Seebensee klappt, das wäre dann der 3. Versuch!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Wellness - Schneeschuh & Co"

Geschrieben von  Alpha22222 19.02.2017 18:51h (geändert: 06.06.2017 14:23h) | 86 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Wellness - Schneeschuh & Co"
Ort: Villanders, 39040 Castelrotto, Trentino-Alto Adige, Italia
Termin: Samstag 11.02.2017 10:00h

 

Südtiroler Sonnentage, mit kulinarischen und landschaftlichen Highlights, bei feinstem Pulverschnee und Traumwetter.

Eigentlich sollte es nur ein Kurzbericht werden,…………….aber wie packt man 8 aktive Tage in 10 Zeilen (-: .

 

Tag 1.)

 

Mit freudiger Erwartung auf ein paar ruhige Tage starteten wir bei dichtem Nebel Richtung Süden. Um der täglichen Hektik zu entfliehen, befuhren wir die alte Brennerstraße und ließen die stark befahrene Autobahn links liegen. Beim Check In begrüßte uns die Hotelbesitzerin persönlich mit einem guten Glas Wein und einigen Informationen. Am ersten Abend wurden wir für´s " Nixtun" von der Küche mit einem Galadinner ( 7 Gänge ) belohnt.

 

Tag 2.)

 

Mit dem Auto auf 1680 m gefahren,erreichten wir den Parkplatz der Gasser Hütte. Von dort gingen wir ohne Schneeschuhe in eine von Pulverschnee nur so strotzende Winterlandschaft mit azurblauem Himmel. Zur Brotzeit bauten wir uns an einer privaten Hütte die Bank und den Tisch zusammen und wurden gleich vom Besitzer begrüßt. Statt " Mecker " gab es eine nette Begrüßung und eine Führung durch seine sehr liebevoll eingerichtete Hütte.Wer hätte das gedacht…… Nur auf gespurten Wegen wollten wir nicht bleiben,und bogen scharf nach links ab…lach.. Nach einer Zaunüberquerung versank erst ich und dann auch Silvia bis zu den Hüften im Pulverschnee. Bei dem Versuch mich zu retten , erging es Robert ebenso…..die Tränen kullerten vor lachen und die Rettung erwies sich als schwierig. Aber es war ohne Bergrettung möglich………lach. Strecke ca. 10 Km , Höhenunterschied ca. 500 m.

 

Tag 3.)

 

Heute machten wir eine geführte Schneeschuhtour mit Sepp und Toni. Nach ca. 2 Km trennten sich die schwächeren und Erstbesteiger von den stärkeren Gehern. Wozu wir gehörten war schnell klar. Sepp erzählte Witze, das wir Mädels die Gesichtsmuskulatur kaum entspannen konnten. Eine Fernsicht mit 180 Grad Blick und ein Pulverschnee den man nicht beschreiben, sondern nur fühlen kann, belohnte uns für den Aufstieg. Auf der Moar in Plun Hütte auf 1820 m gab es eine gute und leckere Mittagsjause. Als Dessert standen für uns drei Liegestühle mit Kuscheldecke bereit, welche Robert extra für uns zusammen baute. Strecke ca. 11 Km , Höhenunterschied 520 m .

 

Tag 4.)

 

Von einem Kleinbus wurden wir am Hotel eingesammelt und fuhren auf die Barbianer Alm. Start war am Huberkreuz, von da ging die Schneewandertour, geführt von Guide Rosemarie zur Feltuner Hütte auf 2060 m. Von dort nach einer Jause ging es auf der Südwestseite um das Rittner Horn, Richtung Sattelberg 2160 m, von dem man fast einen 360 Grad Blick hatte. Wooooow ,wir kamen aus dem Staunen, über dies Traumkulisse…kaum heraus. Der Blick ging von den Dolomiten über die Ötztaler zu den Staubaitaler Alpen. Strecke 13,2 Km , Höhenunterschied 640 m .

 

Tag 5.)

 

Heute war der Tag " Überraschung " grins…. Wir fahren frohen Mutes mit dem Kleinbus ins Villnöß-Tal ( die heimliche Liebe aller Dolomitenfreunde ). Das der Fahrer uns in St. Peter ( Geburtsort von Reinhold Messmer ) aussteigen ließ, ohne uns bis an unser geplantes Ziel zu Fahren, überraschte uns sehr. Anschlußbus sollte eine halbe Stunde später kommen. Dies war viel zu lange in der Eiseskälte. Also hielten wir , wie in jungen Jahren den rechten Daumen raus!!!! Schwupp 2 Minuten später hielt ein Bulli an. Nächste Überraschung, den einzigen Beifahrer kannten wir von einer Tour vom Vortag. Der Fahrer des Bullis erwies sich als Hotelier eines 4 Sterne- Hauses in Klausen. Wir durften einsteigen und mitfahren, und wurden sogar mit auf die, von den beiden geplanten Tour mitgenommen. Im Schlepptau hatten wir noch eine junge Italienerin, welche ohne ein Wort deutsch zu sprechen, sonst alleine in der großen Bergwelt gestanden hätte. Querfeldein in einer schönen, teilweise unberührten Schneewelt.." tubbsten " wir den Geislerspitzen entgegen. An deren Fuß kamen wir auf den Adolf-Munkel-Weg und gingen weiter einen Traumpfad durch dichten Wald zur Gampenalpe. Nach einem super leckeren Mittagessen, Orangen-Mandarinen-Punsch für Silvia, und ein paar Schnapserl vom Haus, ging es durch eine dicke Pulverschneeschicht steil bergab.Solch ein Schnäpschen kann die Geschwindigkeit bei manchem Wanderer schon sehr beschleunigen….. Strecke ca. 10,4 Km , Höhenunterschied ca.560 m

 

Tag 6.)

 

Entspannungstag in Brixen, mit Eis und Sonnenbaden, sowie Spaziergang an der Eisack entlang. Strecke ca. 10 Km , Höhenunterschied 60 m.

 

Tag 7.)

 

…laut Robert, ein Entspannungstag auf der Stöffelhütte. Mit einer 6/8 Bewölkung sind wir losmarschiert, aber ohne Schneeschuhe. Diese waren auf dem Rucksack angeschnallt…für alle Fälle. Da die intensive Sonne es mit uns sehr gut gemeint hat,war natürlich auch der schöne Pulverschnee nicht mehr ganz so üppig. Wir trotzten den wenigen Wolken und hatten die Sonne im Herzen dabei. Strecke ca. 10 Km , Höhenunterschied ca. 430 m.

 

Tag 8. )

 

Abreise…….aber nicht ohne noch einmal, die Sonne bei 20 Grad und den azurblauen Himmel ein paar Stunden zu geniessen.

 

Eine schöne Woche mit perfektem Urlaubswetter, guten Hotel und vielen leckeren Kalorienbömbchen, welche wir ja wieder in der Region gelassen haben. Wir hatten alle drei ein riesen Portion Spaß und haben jede Menge gelacht. Vieles war Situationskomik, welche man leider nicht in Worte fassen kann.

 

Danke an Robert und Sivia, daß ich als Gastwanderer dabei sein durfte.

 

LG Carmen

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Rote Flüh oder ähnliches"

Geschrieben von  Juergen-B 30.05.2017 16:34h (geändert: 30.05.2017 17:07h) | 20 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Rote Flüh oder ähnliches"
Ort: 6672 Nesselwängle, Tirol, Österreich
Termin: Montag 29.05.2017 12:00h

 

Julia hatte die Idee, am Montag auf die Rote Flüh zu gehen. Da ich Frühschicht hatte, bot ich an, dies am Nachmittag zu machen. Somit starteten wir um 12.30 Uhr in Illertissen zu einer 1000 Hm Halbtagestour nach Nesselwängle. Dort am Parkplatz hat Miri schon auf uns gewartet. Bei schönsten aber warmen Wetter machten wir uns auf den Weg und erreichten nach 1 Std. schon das Gimpelhaus. Nach kurzer Pause ging es weiter zur Judenscharte. Von dort an wurde es interessant, da uns noch paar steilere Schneefelder oberhalb des versicherten Weges zum Gipfel erwarteten. Diese gemeistert, waren wir trotz steilen Schneefeldern in 2.40 Std am Gipfel, der für uns alleine war. Nach einer Pause am Gipfel donnerte es etwas in der Ferne, was aber dem sonnigen Wetter bei uns nicht schadete. Der Abstieg wurde auch wieder gut gemeistert, so dass wir am Gimpelhaus noch eine ausgiebige Pause mit Essen und verdientem Radler auf der Aussichtsterrasse genossen. Bei sonnigem Wetter trafen wir gegen 20 Uhr am Parkplatz ein.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Einfache Wanderung auf den Buchenberg"

Geschrieben von  Montetina 27.05.2017 17:16h | 87 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Einfache Wanderung auf den Buchenberg"
Ort: Buchenberg, 19 Füssener Straße , 87642 Halblech, Deutschland
Termin: Donnerstag 25.05.2017 08:00h

 

Als wir uns kurz vor 8h am P2 in Illertissen trafen, kleiner “Schreck”: Franks Truppe stand da….. Nach einer freudigen Begrüßung stellte sich heraus, Die 4 wollten auf den Einstein.

 

Wir (6 Gropps Mitglieder und 1 Gastwanderer) starteten dann bei " endlich mal kein Regenwetter" n Richtung Allgäu. Kurz nach 10h startete unsere Tour über den Kulturenweg auf den Buchenberg. Erst ein Stück über die Skipiste…und allen war warm. Die ersten Jacken wanderten in den Rucksack…dann über schöne naturbelassene Waldwege ging es in Richtung Gipfel.

 

Dort machten wir eine kleine Pause und dann gingen wir den Höhenrundweg mit Wunderschönem Blick auf den Gaiselstein, Krähe,Gabelschrofen usw. zurück zur Buchenbergalm.

 

Hinter der Alm stärkten wir uns zuerst mit unserem Rucksackvesper und genossen die tolle Aussicht auf den Forggensee, Bannnwaldsee, Illiasbergsee, Hergatsrieder Weiher…die Tannheimer Berge, Breitenberg, Aggenstein usw. Wir konnten auch zahlreiche Gleitschirm – und Drachenflieger beim Start beobachten. Es war wohl optimales Flugwetter.

 

Leider konnten wir uns im Bereich des Gipfels nicht aufhalten, da dort vor kurzem eine (sehr stark frequentierte ) Bank aufgestellt wurde… Wohl damit sich die Sesselliftfahrer bequem hinsetzen können und nicht mehr am Gipfelkreuz stehen müssen…. chrrrr Also keine Chance mehr für uns Wanderer ein Gipfelfoto zu machen….. :(

 

Nach einer kleinen Kaffeepause in der Buchenbergalm traten wir unserer Rückweg zum Auto an; über den Bachweg ins Tal. Vor der Heimfahrt kehrten wir noch im Biergarten vom Restaurant am Bannwaldsee ein. Um 18h kamen wir wieder in Illertissen an.

 

Für manche war es nach langer Zeit wieder die erste Bergwanderung, die alle ganz toll gemeistert hatten. Kompliment an alle Teilnehmer!!

 

Wetter super – nette Leute – schöne Berge ein rundum gelungener Tag!

 

Schön war’s mit Euch!

 

Liebe Grüße Martina

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Kleine Tour im Illertal"

Geschrieben von  Montetina 20.05.2017 17:22h | 46 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Kleine Tour im Illertal"
Ort: Bürgerhaus Parkplatz, Herrenweiher , 89165 Dietenheim, Deutschland
Termin: Samstag 20.05.2017 12:30h

 

Zwei “groopsis” erlebten heute einen sehr kurzweiligen Nachmittag. Vom Bürgerhaus aus liefen wir über schöne Waldwege nach Dietenheim, mal auf befestigten Wegen, mal Kreuz und quer ne extrarunde am MountainBike Trail entlang… denn wir waren uns beide einig, das schöne Laufwetter muss ausgenutzt werden. Im neuen Stadt Cafe gönnten wir uns einen Cappuccino, bevor wir dann an der iller entlang den Rückweg antraten. Somit sind aus dem geplanten 11 dann 15 km geworden. Uuund….trotz der bescheidenen Vorhersage….das Wetter hat gehalten

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Leichte und entspannte Flachland Alternativtour"

Geschrieben von  Montetina 07.05.2017 19:53h (geändert: 07.05.2017 20:31h) | 127 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Leichte und entspannte Flachland Alternativtour"
Ort: Hopfen am See Füssen, 87629 Füssen, Deutschland
Termin: Samstag 06.05.2017 08:45h

 

Uiuiui…der 100. Bericht….ob es einen Preis gibt?? Pünktlich um 8.45 starteten 8 Groops Mitglieder und 3 1/2 Gastwanderer in Richtung Allgäu. Angekommen in Enzenstetten ging um 10.20h unsere Tour los. Gleich hinter dem Parkplatz wartete unsere erste Herausforderung….eine kaputte Holzbrücke. Mutig schlichen wir drüber und kamen alle trockenen Fußes an. Schöne Waldwege, vorbei am idyllischen Faulensee (autofreies Landschaftsschutzgebiet) ging es über unzählige Hügel zur Alpe Beichtelstein. Dort: oh welch ein Schreck! Kurzfristiger Betriebsurlaub bis Mitte Mai!Im Internet stand nix davon… Wir besetzten die Terasse und verspeisten unsere mehr oder weniger gefüllten Vesperdosen. Nach kurzer Pause ging es zur Burgruine Hopfen. Dort hatte man (und auch Frau) eine wunderschöne Aussicht auf die Allgäuer Berge und den Hopfensee. Unser letztes Ziel war dann wohlverdient Rainis Faulenseehütte. Frisch gestärkt kehrten wir zu unserem Autos zurück….dann begann der vorhergesagte Regen. Unser Star des Tages war der kleine Julius, der sehr brav fast den ganzen Tag in der Rickscha von seiner Mama gezogen wurde und uns, wenn er gerade mal nicht schlief, mit seiner guten Laune unterhalten hatte. Am Ende unserer Wanderung hatten wir fast 19km und knapp 600 Um geschafft! Ein großes Lob an unsere Gastwanderer, die tapfer mitgewandert waren. Und ein großer Dank an unsere 3 Chauffeure Gerhard, Jule und Robert, die uns sicher wieder nach Illertissen brachten.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Wanderung zum Cafe Merkle in Altenstadt"

Geschrieben von  Montetina 07.05.2017 18:43h | 77 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Wanderung zum Cafe Merkle in Altenstadt"
Ort: Parkplatz nautilla, Gottfried-Hart-Straße, 89257 Illertissen, Deutschland
Termin: Sonntag 07.05.2017 12:00h

 

Überpünktlich trafen sich 4 “uns-macht-das-Regenwetter-nichts-aus” Wanderer in Illertissen und marschierten an der idyllischen Iller entlang nach Altenstadt. Nach 2/3 Der Strecke verlangsamten wir unser Tempo, sonst wären wir viiiel zu früh angekommen. An der Eisdiele noch ein kurzer Zwischenstopp…dann ging’s zu unserem Ziel: das Cafe Merkle. Unsere beiden “Wander-Invaliden” Heidi und Marina kamen mit dem Auto nach und stellten sich später für die Heimfahrt als Taxi Fahrer bereit. Kaum hatten wir die leckeren Salate bestellt, begann es zu regnen. Es war ein unterhaltsamer Nachmittag mit netten Leuten.

 

Erlebnisbericht: Is doch nur Wasser

Geschrieben von  Frank-Jonas 25.04.2017 20:33h (geändert: 26.04.2017 13:01h) | 64 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Besichtigung der Landeswasserversorung Langenau"
Ort: 89129 Langenau, Deutschland
Termin: Samstag 22.04.2017 10:00h

 

Is doch nur Wasser oder Hahnen auf und Wasser marsch könnte man meinen.

 

Das dachten vielleicht auch die 12 Teilnehmer die sich unter der Leitung von Olli zu einer Privatführung im Wasserwerk Langenau trafen.

 

Frau Dr. Mannschedel,die auch sonst Führungen in der Landeswasserversorgung macht, hatte sich extra für uns Zeit genommen und zeigte uns bei einem Rundgang die einzelnen Schritte der Wasseraufbereitung.

 

Hierbei erfuhren wir z.B., das momentan ca. 60 Prozent des gewonnenen Wassers bei Leipheim aus der Donau entnommen wird und auf wendig aufbereitet werden muß. Das Albwasser was dagegen bis zu 12 Jahre braucht bis es im Ried ankommt, benötigt so gut wie keine Behandlung.

 

Im anschließenden Besuch in der Wasserwelt wurde die Theorie nochmals sehr Modellhaft und spielerisch dargestellt und erklärt.

 

Nach dem “offiziellen Teil” zeigt uns Olli noch die Labore die für den Normalbesucher nicht zugänglich sind. Wir waren beeindruckt was hier alles gemacht wird und welche Bedeutung dieses Labor landesweit hat.

 

Nach 4 Stunden war wirklich jeder platt und es ging zum Süd-West, wo wir uns beim Outdoorfestival mit Kaffee und einer Wurst stärkten.

 

Vielen Dank an Frau Dr. Mannschedel für die super Führung und Olli fürs Organisieren.

 

Erlebnisbericht: Auftakttour: aufi auf den Aggenstein !

Geschrieben von
Ort: Grän / Enge, 6673 Grän, Tirol, Österreich
Termin: Freitag 14.04.2017 08:30h

 

Als Auftakt-Tour für die Genußwanderer war sie ausgeschrieben und schon mal als erstes Training für unsere geplante 3 Tages-Tour im Juni gedacht: die Tour am 14.04. auf den Aggenstein. Nachdem ein Versuch der Gipfelbesteigung am 11. Dezember letzten Jahres misslungen war, weil uns das Wetter kurzfristig einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, standen diesmal die Vorzeichen für unser Vorhaben besser. Zu sechst machten wir uns wieder vom Parkplatz Enge in Grän auf, den bereits schneefreien Berg südseitig diesmal komplett zu erobern: Robert, Linda, Jürgen und ich sowie die 2 Gastwanderer Thommy und Sarah. Als wir starteten, hüllte sich der Gipfel noch etwas zickig in Wolken, doch erste blaue Löcher im Himmel und eine passable Wettervorhersage für diesen Tag ließen uns bei frischen 8 Grad Celsius trotzdem auf ein Erfolgserlebnis hoffen. Wir kamen relativ gut voran, weil die 3 Männer zunächst ein ordentliches Tempo vorlegten. Trotzdem war immer mal wieder Zeit für ein kurzes Päuschen, um einen Schluck zu trinken bzw. den Blick ins Tal schweifen zu lassen. Obwohl Karfreitag, waren doch einige Wanderer unterwegs, die wohl diesen einzigen trockenen Tag von dem vorhergesagten verregneten Osterwochenende genauso nutzen wollten wie wir. Als wir dann vor der (leider noch geschlossenen) Bad Kissinger Hütte standen, zeigte sich ein komplett freier Gipfel von seiner schönsten Seite. Bereits hier hatten wir eine wunderschöne Sicht nach Süden und teilweise in die Täler, es hatte etwas mehr aufgelockert, jedoch nach Norden drückte sich immer noch eine dichte Wolkenwand gegen den Berg und versperrte die Sicht. Kurze Pause für Fotos und mein Magen knurrte ohne Ende, die lang ersehnte Brotzeit einfordernd. Aber weit gefehlt! Robert jagte uns einfach gnadenlos Richtung Gipfel. Im letzten Drittel zum Gipfelanstieg wurde es dann nochmal richtig steil und steinig und die allerletzten Meter kletterten wir auf dem stahlseilversicherten Stück nach oben. Allerdings sollte man sich hier nicht komplett auf das Seil verlassen, an zwei Stellen waren die Verankerungen mit dem Seil aus dem Stein bereits herausgebrochen. Der kleine Gipfel war zunächst ziemlich dicht bevölkert, aber leerte sich dann doch relativ bald, da viele Frühaufsteher schon lange vor uns aufgestiegen waren. Der Wind hatte nachgelassen, immer wieder zeigte sich kurz die Sonne und endlich durften wir unsere verdiente Brotzeit auspacken:)) und vor den bettelnden und gefräßigen Dohlen beschützen. Die Rundumsicht ist wirklich gigantisch, die Stimmung war es auch. Von Norden her stiegen undurchdringliche graue Wolkenschwaden und Nebelfetzen über die Schneefelder wie im Zeitraffer nach oben, schwappten noch kurz über den Grat um sich dann aufzulösen. Im Süden die schneefreien, grasigen Hänge und eine tolle Sicht in all die dahinterliegenden Berge. Nach ausgiebiger Pause also wieder runter, da der Wind auffrischte und die Sonne sich verdünnisierte. Im Abstieg, kurz vor der Bad Kissinger Hütte, fiel mir etwas unterhalb zur rechten Hand ein steil in den Himmel gerichteter großer und einsam stehender Felsbrocken auf und ich witzelte schon, dass dieser mit einem Wanderer oben drauf ein supertolles Fotomotiv abgeben würde. Da bitzelte es unsere männlichen Begleiter plötzlich so arg in Händen und Füßen und zack gab es eine Extra-Einlage, sie konnten es halt einfach nicht lassen :))) Nach kurzer Inaugenscheinnahme wegen eventueller brüchiger Felsbrocken hatten die Herren der Schöpfung das einsame Teil mit Kraxeleien im Nu erobert und schon posierten sie ganz oben und gaben ein imposantes Fotomotiv für uns grinsende Mädels ab ::)) Anschließend marschierten wir nach der Hütte eine Zeit lang in Richtung Füssener Jöchle/Brentenjoch, um dann aber rechts in Richtung Tal abzubiegen, wo es nochmal eine Extra Einlage gab: Ein Restschneefeld wurde sofort für eine kurze Schneeballschlacht genutzt. Danach stiegen wir weiter durch den Wald zum Ausgangspunkt Parkplatz Lumberg hinab. Somit hatten wir einen wirklich sehr schönen, aussichtsreichen Rundweg zurückgelegt . Keine schlechte Trainingsrunde für den Anfang!

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Hündle Krokusblumenerlebnis 2017 mit Rundweg"

Geschrieben von  Miriontour 11.04.2017 13:08h (geändert: 11.04.2017 13:26h) | 78 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Hündle Krokusblumenerlebnis 2017 mit Rundweg"
Ort: Wanderung , 87534 Oberstaufen, Deutschland
Termin: Sonntag 09.04.2017 07:30h

 

Fast wie an einem tollen Sommertag trafen sich ganz kurzfristig 6 Wanderfreunde am Sonntag 09.04.2017 an der Hündletalstation bei Oberstaufen. Drei davon waren Gastwanderer aus den unterschiedlichsten Bekanntenkreisen.

 

Zum Warm- und Einlaufen half der breite Asphalt- und Schotterweg zur Bergstation alle Mal. Wir waren sehr früh dran und kamen zügig voran, sodass wir schon nach einer knappen halben Stunde oben an der Bergstation eintrafen. Hier herrschte noch gähnenden Leere, vielleicht wäre es jetzt gar nicht so dumm gewesen, wir hätten uns gleich auf der Sonnenterasse des Berggasthofes Plätze reserviert :) :)

 

Flott marschierten wir in Richtung Hochsiedelalpe wo uns schon bald von weitem, das noch vom leicht feuchten Tau in der Sonne glitzerndem Krokusblumenmeer entgegen strahlte. Die verschiedensten Stimmen aus der Gruppe witzelnden, dass wir doch einfach bei einer Nacht und Nebelaktion noch schnell ein paar gelbe Krokusse hinzupflanzen wollen. Andere wiederum überlegten, wir könnten ein paar ausgraben oder gar gleich alles abmähen lach. Es wäre doch ratsam gewesen, wir hätten bei dieser Tour noch einen Eispickel mitgeschleppt, um diverse Umgrab-Manöver bereits jetzt schon zu starten. Vermutlich wären wir mit solchen Equipment schnell aufgefallen, und eventuell sogar noch aufgeflogen, somit war es gut, dass wir nun den Weiterweg starteten um nicht noch mehr Quatschideen zu produzieren. Ein bisschen mehr Disziplin bitte, jetzt, ja!

 

Zum Denneberg, unser höchster Punkt der Tour, ging es immer wieder im Wald steil bergan und wir kamen ganz schön ins Schwitzen. Oben angekommen, trafen wir auf eine schöne Lichtung mit strahlender Sonne und einem wolkenlosen Himmel, die den Blick auf die komplette Nordseite der Nagelfluhkette freigab. Hier lag für diese Jahreszeit doch auch beachtlich wenig Schnee.

 

An diesem Ort wollten wir unsere erste Rast einlegen, bald kaute jeder ruhig und genüsslich vor sich hin. Andere legten sich schon für ein erstes Sonnenbad nieder.

 

Schnell entdeckte ich die ersten Mauselöcher und forderte von einem unserer Gastwanderer eine mitgebrachte Haselnuss an. Die ich vor dem Loch positionierte. Vor meinem Loch passiert natürlich wieder gar nichts, nur bei Manne, der aufgeregt aufschrie, als sich die erste Maus zeigte. Schnell wurde die Nuss um positioniert, wie Katzen lauernd saßen wir für eine kurze Zeit alle um das entsprechende Loch herum.

 

Irgendwann wollten wir allerdings weiter, es lag ja noch ein ganz schöner Weg vor uns.

 

Nun ging es aber erst einmal gemütlich bergab zum Prodel und dann zur Prodelalpe. Später gab es auch einmal eine eben Passage entlang des Weißachs. Bis es wieder bergan Richtung Buchenegger Wasserfälle ging. Ab hier entdeckten wir die ersten Rinder auf der Weide und leider auch die ersten Touristen die uns meist alle entgegenstolperten.

 

Umso näher wir den Wasserfällen kamen umso mehr war auch los. Augenblicklich war die Ruhe und Einsamkeit die wir bis jetzt genossen hatten, endgültig vorbei. An der letzten „Schlüsselstelle“, eine ca. 10 Sprossige-Leiter hinab zu den Buchenegger Wasserfällen, konnten wir die unterschiedlichsten Menschen scheitern sehen. Vor deren staunenden Augen schwangen wir uns geschwind hinab und wollten zugleich ein schnelles Kneippbad nehmen. Brrrr….sooo kalt war es… Nochmal eine schöne Pause bis wir uns dann im Endaufstieg zum Hündlekopf befanden.

 

In Traubenformationen quälten/schleppten sich hier die unterschiedlichsten Charaktere hoch und runter. Gaanz so fitt waren wir alle aber auch nicht mehr, das ständige Rauf und Runter und die bald erreichten 20 Gehkilometer waren schon auch eine Hausnummer für uns.

 

Oben am Hündlekopf angekommen blickten wir mit großen Augen nun nicht auf ein Krokusblumenmeer sondern auf ein Menschenmeer…Wahnsinn was hier heute los war. Nach kurzer Beratung, half alles nichts, Augen zu und durch hieß es jetzt, also ging es hinab in die Menschenmassen.

 

Am Berggasthof aufgeschlagen, schien es zunächst, dass wir keinen Platz für unsere 6-köpfige Gruppe bekommen könnten. Doch schon nach kurzer Zeit nahmen wir eine freie Bierbank in der strahlenden Sonne ein. Es war sehr belustigend zu sehen wie manche Leute unterwegs waren. Teilweise spuckte die Bergstation auch Menschen in den dicksten Winterjacken aus.

 

Die Zeit plätscherte so dahin, wir wären gerne noch länger geblieben, doch irgendwann mussten wir den Restabstieg zur Talstation antreten. Also ging es noch kurz auf dem breiten, bekannten Fahrweg hinunter, zu unserem Endpunkt der heutigen Tour.

 

Auf dem Heimweg holten wir uns noch in Immenstadt bei einer Eisdiele ein paar Eiskugeln und ließen so einen tollen Sommertag äh, Frühlingstag mit heißen Temperaturen ausklingen.

 

Toll war‘s mit euch.

 

Liebe Grüße Miri

 

Erlebnisbericht: Franks leichte Panoramatour am Plansee

Geschrieben von  Frank-Jonas 10.04.2017 19:59h (geändert: 10.04.2017 20:13h) | 87 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Leichte Auftaktour in die Wandersaison 2017"
Ort: Reutte, Tirol, Österreich
Termin: Sonntag 09.04.2017 07:30h

Eigentlich hieß die Tour “Leichte Auftakttour in die Wandersaison 2017” geworden ist daraus eine einfache leicht abenteuerliche Panoramatour der Extraklasse :-D.

 

Nachdem wir unser letztes Wandermitglied an der Tankstelle am Grenztunnel aufgegabelt hatten, wollten wir von der Kapelle “Frauenbrünnele” beim Plansee in Richtung Träglerhütte gehen.

 

Doch wo zum Teufel war der auf der Karte eingezeichnete Weg? 11 Leute schauten und schauten doch kein Weg zu sehen. Schließlich ging es mit Hilfe von Elkes GPS quer durch die Pampa den Berg hoch, den Elke konnte sich dran erinnern (da Sie vor etlichen Jahren hier schon Mal runter gekommen war), dass irgendwo ein Weg sein mußte.

 

Nach ca. 250 Höhenmeter quer durch den Wald fanden wir diesen auch und folgten der Spur in Richtung Hütte. Schon hier hatten wir tolle Ausblicke in Richtung Reutte und die umliegenden Berge. Wow kam es von allen Seiten.

 

Weiter ging es in Richtung Schelleleskopf wo wir Mittag machten. Gedacht war, dass wir den Kamm vor zum Soldatenkopf und dann runter zum Plansee laufen. Doch wir hatten den Plan ohne den Schnee gemacht.

 

Am Höchsten Punkt dem Hochjoch bei 1.823 Meter war Schluß. Bis dahin waren wir durch etlich Schneefelder gegangen und immer wieder eingebrochen, so dass einige bereits nasse Füße hatten.

 

Das Panorama was uns bis dahin bot war einfach nur super klasse mega :-D. Mehr geht fast nicht. Schneebedeckte Berge mit dem Plansee unter uns einfach super fanden wir alle.

 

Tja an ein Weitergehen war leider nicht zu denken nachdem Helmut und Elke sich die Strecke angeschaut hatten, beschlossen sie bzw. wir, dass der Weg runter im Schnee in Richtung Soldatenkopf einfach zu gefährlich ist.

 

So kehrten wir wieder um aber nicht ohne nochmals die tolle Landschaft zu genießen und beschlossen den Tag beim Plansee bei Eiskaffee, Radler und Kaffee.

 

Fazit von dem Tag: Etwas Abentheuer gepaart mit Panorama der Extraklasse so könnte jede Tour sein :-D

 

Vielen Dank an Allee die mit dabei waren.

 

Erlebnisbericht: Upps(ala) weiter gings nicht...

Geschrieben von  Frank-Jonas 02.04.2017 18:39h (geändert: 04.04.2017 19:52h) | 106 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Bergtour auf den Daniel 2017"
Ort: 6631 Lermoos, Tirol, Österreich
Termin: Samstag 01.04.2017 07:00h

Wow was für ein Saisonauftakt!!

 

Geplant war der Daniel bei Leermoos mit ca. 2.340 Meter geworden ist es die Upsspitze mit 2.332 Meter.

So nach dem Motto schauen wir Mal wie weit wir auf Grund des Schnees kommen machten sich 8 Bergler (1 Gastwanderer) auf den Weg in Richtung Daniel.

 

An der Tuftealpe auf 1.496 Meter wo wir recht flott oben waren, sahen wir auf den Daniel und die Upsspitze und uns wurde schnell klar, das wir den Daniel vergessen können. Schnee soweit das Auge reicht.

Marcel hatte aber zum Glück schon von unten gesehen, dass die Upsspitze gehen könnte weil dort einige Flanken schneefrei schienen.

 

So marschierten wir zwar durch einige Schneefelder hindurch in Richtung Spitze aber bald wurde klar. “He der geht ja wirklich”.

Die größtenteils Schneelosen Geröllfelder gehen wirklich bis zur Spitze. Wir jubelten und waren nach etwas über 3 Stunden auf dem Gipfel.

 

An ein Weitergehen in Richtung Daniel war nicht zu denken, da auch von hier aus uns der Weg sehr gefährlich erschien, weil einfach zu viel Schnee im Übergang und auf dem Gipfel des Daniels lag.

 

So waren wir 8 Leute und 2 weitere Personen mit Hund, wohl die Einzigsten Leute an diesem Tag auf der Upsspitze.

Nach einer kräftigen Brotzeit und Gipfelschnaps ging es schließlich ins Tal wo wir den super Saisonauftakt beim Sunnawirt bei leckerem Kaiserschmarn ausklingen ließen.

 

Vielen Dank an diese super Truppe. Hat mir irre viel Spaß gemacht.

Was mir zu denken übrig gibt. Ihr seit jetzt schon so fit. 1.300 Höhenmeter in etwas über 3 Stunden, wo soll das mit euch noch enden. Lach Grins. Euer Frank

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Lindas Wunschtour Kienbergkamm T5"

Geschrieben von  Alpha22222 28.03.2017 19:49h (geändert: 29.03.2017 12:57h) | 143 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Lindas Wunschtour Kienbergkamm T5"
Ort: Pfronten, 87459 Pfronten, Deutschland
Termin: Samstag 25.03.2017 08:30h

Kurzbericht zu Lindas Wunschtour T5.

 

Schon eine ganz besondere Tour , wo mit Sicherheit ein paar Teilnehmer im Grenzbereich waren. Danke allen Teilnehmern , Frank für seine gute Nase und vor allem Chris , der sich die Tour zusammenstellte und auf das GPS übertragen hat, sonst wären wir wo anderst gelandet ((-:

 

Werde die Tour noch einmal im Herbst machen, aber bei Topwetter so wie am Dienstag wo ich sie wiederholt habe und bei so einem Wetter die gleiche Kraft und Ausdauer kostet, aber sicherer ist .

 

PS. Habe mich auch entschlossen aus der starken Gruppe um Frank, bei meinen Touren keinen mehr mitzunehmen. Macht wirklich ( wie Rainer schreibt ) keinen Sinn, sondern nur noch Genusswanderer.

 

Danke Linda ….gut gewählt !!!!!!

 

LG Robert

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Einfache und gemütliche Wanderung ins Oytal"

Geschrieben voBine64 13.02.2017 08:20h (geändert: 13.02.2017 16:27h) | 141 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Einfache und gemütliche Wanderung ins Oytal"
Ort: Bahnhof Ulm, 1 Bahnhofplatz, 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 12.02.2017 08:45h

 

Ja…. was soll ich sagen…. es war wieder ein super schöner, sonniger Tag mit netten Gesprächen und tollen Wanderfreunden. Danke Gabi, dass du wieder mal eine rundum gelungene Tour eingestellt hast. Für alle die nicht dabei sein konnten, hier ein kurzer Abriss unseres Sonntags: Nach kurzweiliger Anreise mit dem Zug vom nebligen Ulm ins sonnige Oberstdorf sind wir zu einer gemütlichen Wanderung ins wildromantische Oytal aufgebrochen. Vorbei an herrlichem Bergpanorama sind wir mit sage und schreibe 14 Groop`ies im Berggasthof Oytal angekommen. In traumhafter Bergkullisse, Sonne und Schnee wollte ein Teil der Gruppe noch etwas hochalpine Bergluft schnuppern, während der …lach… etwas schwächere Teil sich lieber dem Küchenduft des Berggasthofs Oytal hingegeben hat. Nach Rückkehr der Eifrigen wurde dann in großer Runde gemeinsam auf unterschiedlich gesunde und ungesunde Art das kulinarische Angebot des Gasthofes genossen. In gemütlichem Tempo haben wir dann gegen 17 Uhr den Bahnhof Oberstdorf wieder erreicht und die Heimreise per Bahn angetreten. Ich denke alle hatten wieder sehr viel Freude an diesem Tag.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Nacht-Geocache: Herr der Ringe IV"

Geschrieben von  Alpha22222 04.02.2017 17:29h (geändert: 04.02.2017 18:37h) | 91 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Nacht-Geocache: Herr der Ringe IV"
Ort: Treffpunkt Kinderkrippe Uni Ulm, 2 Staudingerstraße, 89081 Ulm, Deutschland
Termin: Freitag 03.02.2017 20:00h

 

Ein Erlebnis der ganz besonderen Art den Chris für uns vorbereitet hatte.

 

Ein Nachtgeocache vom feinsten in einer tollen Umgebung, der Wilhelmsburg in Ulm. Um 20:00 Uhr trafen wir uns am Parkplatz .Einige nahmen lange Anfahrten in Kauf, ob Kirchheim unter der Teck oder Erkheim um bei diesem Event dabei zu sein.

 

Wir zogen uns um,und machten uns startklar . Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los zum ersten Punkt. Mit unseren Scheinwerfern auf dem Kopf …15 Abenteuerlustige die alles Aus.- und Ableuchteten. Wir erspähten einen Reflektor der uns zeigte das sich in der Nähe ein Hinweiß befindet.

 

Chris erklärte uns noch ein paar wichtige Dinge zum Geocash und gab Infos wie es richtig funktioniert. Eifrig machten wir uns daran die ersten GPS Daten und Informationen zu finden. So suchten und fanden wir einen Hinweis nach dem nächsten, an den unmöglichsten Punkten .

 

Chris und Miri gaben die Informationen in ihre Gps Geräte ein und wir folgten den Richtungsanweisungen zum nächsten Hinweis. Eine tolle Atmosphäre begleitete uns ein bisschen schaurig, ein bisschen gespenstisch in diesen langen, feuchten und kühlen Verbindungsgängen und Räumlichkeiten der Wilhelmsburg. Ein eigenartiger Geruch lag in der Luft und der ein oder andere Schatten huschte an uns vorbei (-:.

 

Alle waren aktiv dabei die Hinweise zu finden und Miri schlüpfte auch in den kleinsten Hohlraum oder wickelte 30 m Schnur ab um an die nächsten Informationen zu kommen. Wir durften einen Schlüssel suchen um ein Schloss zu öffnen das in einem anderen Versteck war ,unter dem Verschluss sich eine weitere Information befand. Mit einem Laserpointer wurde aus einer festgelegten Position ,durch ein kleines Loch in einem Eisenprofil geschoßen, um in 10m Entfernung das nächste Schriftzeichen sichtbar zu machen….Genial!!!!

 

Immer im richtigen Licht standen wir mit der Super Scheinwerferanlage die Sascha auf dem Kopf getragen hat, damit hätte er eine Flugzeug Rollbahn ausleuchten können, so kamen wir nie vom Weg ab.

 

Jeder freute sich wenn er einen Teil dazu beitragen konnte, um das nächste Ziel zu finden. Nach circa 3 Stunden fand Melli die wichtigste Dose in einem fast perfekten Versteck, der diesen Cache beendete. Chris hatte zur Feier eine Flasche Ork Blut mitgebracht und so stoßten wir alle auf dieser schönen Abend und dieses einzigartige Erlebnis an. Nachdem sich Melli und Sascha verabschiedet hatten ging es noch in eine Studentenkneipe wo wir mit Toast, Salaten und Pizza bis nach Geisterstunde verwöhnt worden sind. War eine tolle Gruppe.

 

Ich habe bewusst mehr Fotos eingestellt, den diese sagen viel mehr aus als der Text.

Danke an Chris für diesen tollen Event

Gruß Robert

 

Erlebnisbericht: Bei Kaiserwetter auf den Imberg

Geschrieben von  Karinaluisa 22.01.2017 18:35h (geändert: 22.01.2017 23:05h) | 105 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Schneeschuhtour für Genußwanderer und Schneeschuhneulinge"
Ort: Schetteregg, 87534 Oberstaufen, Deutschland
Termin: Samstag 21.01.2017 08:30h

 

Robert hatte wieder einmal zum Schneeschuhwandern eingeladen und diesmal folgten wir zu elft mit zwei Gastwanderinnen seinem Ruf. Kaiser-Winterwetter war in den Bergen angesagt und so starteten wir wie immer voller Vorfreude um 8.30 Uhr auf überfüllter Autobahn Richtung Süden. Ausgangspunkt für die Tour war der Parkplatz an der Imbergbahn in Steibis (Nähe Oberstaufen), weil wir uns ja den Imberg vorgenommen hatten. Wunderschöner Hingucker auf der Hinfahrt bei Immenstadt: der komplett zugefrorene Alpsee mit bläulich schimmernden Nebelbänken und oben drüber die „Bergspitzen“ in goldenes Morgensonnenlicht getaucht. Das Auto-Außenthermometer zeigte hier übrigens 16 Grad minus an. Am Parkplatz angekommen fielen nun massenweise Tagesausflügler bzw. Wintersportler ein wie die Fliegen , es gab sogar extra Einweiser auf den großen Parkplätzen. Das störte jedoch nicht weiter, da wir auf geräumte Wege verzichteten und gleich mal schnurstracks den Hang hochstiegen. Wir kamen dabei so schnell ins Schwitzen, dass uns die Eiseskälte im Schatten überhaupt nichts mehr anhaben konnte. Schließlich trafen wir oben auf die Endstation des stark frequentierten Skiliftes . Hier gab es Sonne satt, fast frühlingshafte Temperaturen und den ersten tollen Ausblick ins Flachland. Nach kurzer Trinkpause marschierten wir in östlicher Richtung nur noch leicht aufwärts relativ entspannt weiter zu unserem eigentlichen Ziel, dem steinernen Kreuz. Und schon waren wir wieder allein und genossen die dick verschneite, ruhige Winterlandschaft. Am Kreuz angekommen, das übrigens aus Holz ist :)) hatten wir einen genialen Ausblick bei glasklarer Luft ins nördliche Flachland. Nun wurde ausgiebig im warmen Sonnenschein gevespert und so mancher von uns wünschte sich einen Liegestuhl herbei, wo man dieses schöne Plätzchen stundenlang hätte genießen können. Trotzdem mussten wir irgendwann unsere Rundtour fortsetzen und so ging es weiter, erstmal kurzes Stück zurück, am Lift und dem ganzen Trubel vorbei rein in den Wald. Hier suchte Robert nun für uns abseits vom Weg quer durch den Wald einen Pfad durch den Tiefschnee. Jetzt wurde es wieder richtig lustig und jeder konnte ausgiebig seine Fähigkeiten im Hang hinunter gleiten, -rutschen oder was auch immer, testen. So mancher Po küsste immer mal wieder den Schnee, begleitet von vielen lustigen Lachern… Zwischendurch tranken wir noch bei grauenhafter Aprés-Skiparty-Musik, mit der wir hier im Freien berieselt wurden, einen schnellen Kaffee auf der Mittelstation einer weiteren Piste, die wir mittlerweile erreicht hatten. Und wieder ab, quer durch den Wald, genial… Die tief stehende, langsam untergehende Wintersonne sorgte dann (für den aufmerksamen Beobachter!) auf dem letzten geraden Stück unseres Weges für grandiose Effekte: die Schneekristalle, die aufgrund der großen Kälte wie aufgestellte riesige Splitter die Oberfläche der Schneedecke bildeten, wirkten wie eine dicke Schicht glitzernder Glassplitter über die ganze Landschaft gestreut. Tja , und schon wieder war ein sehr schöner Tag in den Bergen leider zu Ende gegangen.

 

Erlebnisbericht: Besuch Dokumentationszentrum Ulm Oberer Kuhberg

Geschrieben von  Bine64 17.01.2017 09:38h (geändert: 21.01.2017 10:54h) | 78 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Führung DOKZET Oberer Kuhberg"
Ort: Führung DOKZET Oberer Kuhberg, 1 Am Hochsträß, 89081 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 15.01.2017 14:30h

 

Ja….. was soll ich schreiben…. wir haben einen jetzt nicht so spaßigen Wanderausflug ins Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg gemacht. Wir können zwar keinen lustigen Reisebericht liefern, haben hier aber viel Wissenswertes über eine bedrückende Zeit in unserem schönen Ulm und den damaligen Terrorapparat der SS erfahren.

 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“. …. Ich hoffe wir vergessen das nicht so schnell. Und es bleibt zu hoffen, dass man mutig genug ist den Anfängen entgegen zu treten.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Schneeschuhtour vom Ostertal auf den Ochsenkopf"

Geschrieben von  Alpha22222 08.01.2017 20:59h (geändert: 20.01.2017 18:11h) | 172 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Schneschuhtour vom Ostertal auf den Ochsenkopf"
Ort: Ostertal, 87544 Blaichach, Deutschland
Termin: Samstag 07.01.2017 08:00h

Kurzbericht über unsere Tour,

 

die drei M …..Miri, Manne, Marcel und die sechs anderen fast normalen Schneeschuhwanderer die bei minus 16 Grad die grandiose Schneelandschaft unsicher machten. Ob auf von Skitourengehern gespurten Wege, oder selbst durch bis zu 50 cm Schnee sich die Spur formten…..es war Top. Mit GPS und Querfeldein wurden aus 13 Km Tourenlänge schnell knapp 17 Km. Die Höhe wurde auch von 700 Hm auf knapp 850 Hm gesteigert. Uns wurde nicht kalt.

 

Großes Lob an den Gastwanderer Till der Nachts noch für uns Gebacken hatte, und wir bei der ersten Trinkpause mit dem noch lauwarmen Gebäck verwöhnt wurden. Bist ein gern gesehener Gastwanderer, und freue mich sehr auf unser nächste gemeinsame Tour!!!!

 

Gegen Mittag ging die Temparatur in den Bereich von minus 5 Grad ….was sehr angenehm war ((-:. Die drei M und Rainer machten noch einen Abstecher zum Rangiswanger Horn, so hatten wir Normalos einen Zeitvorsprung zum Ochsenkopf.

 

Nach dem Fotoshooting und unseren Gipfel Schokolade Weihnachtsmännern von Marcel( statt Schnaps) ging es durch Tiefschnee Richtung Parkplatz. Kurz vor dem Sonnenuntergang waren wir in unseren Autos. In Blaichach stärkten wir uns noch mit Torte ( Kaloriennachholbedarf ) unserer durch die Tour ausgezehrten Körper, und heizten uns mit Tee und Kaffee auf.

 

Toller Tag mit kälteunempfindlichen Teilnehmern.

Danke an alle ,

Gruß Robert

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Ganz entspannt.....Schneeschuhwanderung am Edelsberg"

Geschrieben von  Montetina 16.01.2017 19:44h | 106 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Ganz entspannt.....Schneeschuhwanderung am Edelsberg"
Ort: Pfronten Röfleuten, 87459 Pfronten, Deutschland
Termin: Sonntag 15.01.2017 08:30h

 

Winterwonderlanddreamday…. so könnte man den vergangenen Sonntag nennen. Um 8.30h starteten 4 Ulmer Wanderfreunde und 3 Gastwanderer in Richtung Pfronten – Röfleuten. Schneehöhe in Illertissen: leicht gezuckert….in Pfronten tiefster Winter mit massig Pulverschnee. Einfach traumhaft. Unsere erste Parkplatzsuche endete vor einem riesigen Schneehaufen. Tja, mit dieser Zufahrt zum Parkplatz war es wohl nix. Dank Roberts sehr guter GPS Kenntnisse und geballter aus dem Fenster schauender Frauenpower landeten wir zielsicher auf dem Parkplatz des Sonnenliftes. Um 10h starteten Robert, Sylvia, Sarah, Thomas, Karin, Theresia und Martina die erste Piste hoch. Anfangs noch frierend bei -6 Grad wurde uns sehr schnell warm. Mal vorbei an wunderschönen schneebedeckten Bäumen (mit dem vielen Schnee fühlen man/Frau sich wie in einem Märchenwald), mal steile Berge hoch ging unsere Reise durch das Winterwonderland. Manch einer rutschte oft mehr rückwärts mit den Schneeschuhen…doch mit kräftigen Po-Schubsern kamen alle oben an. Roberts GPS zeigte 1469 HMan. Respekt über unsere Leistung!! Wo unser Ziel doch eigentlich nur auf 1180 m lag..Stolz über dieses Ergebnis marschierten wir wieder abwärts in Richtung Hündeleskopfhütte. Leider konnten wir die Küche der ersten Vegetarier -Veganer-Hütte nicht testen, da sie total überfüllt war. Somit suchten wir uns hinter der Hütte ein windgeschütztes Plätzchen für unsere Brotzeit. Das Schild: " Wir bitten Sie, mitgebrachte Speisen hier nicht zu verzehren" ignorierten wir, da bei diesem heftigen Schneetreiben sicherlich keine Bedienung freiwillig auf die Terase kam.. da es sehr kalt wurde, traten wir ziemlich schnell wieder unseren Rückweg in Richtung Gundhütte an. Durch hohen Pulverschnee gleiteten wir mit unseren Schneeschuhen oder poporutschend den Berg hinunter. Robert erwies sich als Gentleman erster Klasse und half allen mehrmals über verschiedene Weidezäune drüber. Kurz vor 16h trafen wir wieder auf dem Parkplatz ein, nach fast 600 HM und 9 km. Bevor wir wieder die Heimfahrt antraten, kehrten wir noch im Cafe Glück ein und stärkten uns mit Kaiserschmarrn, Kuchen, Germknödel und Gulaschsuppe. Die Rückfahrt nach Illertissen war sehr mühsam, es schneite ununterbrochen und leider mussten wir uns die Autobahn mit zahlreichen Skifahrern und Sonntagsausflüglern teilen. 18.30 h kamen wir wieder wohlbehalten am Parkplatz 2 an. Danke an unseren Superguide Robert für den tollen Tag! Danke auch den beiden Fahrern Sylvia und Robert, die uns sicher und verantwortungsbewusst wieder zurückbrachten..

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Fackelwanderung Breitachklamm - Winterzauber aus Eis und Schnee"

Geschrieben von  Juergen-B 09.01.2017 19:25h (geändert: 10.01.2017 15:37h) | 91 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Fackelwanderung Breitachklamm - Winterzauber aus Eis und Schnee"
Ort: Fackelwanderung durch die Breitachklamm, 47 Klammstraße, 87561 Oberstdorf, Deutschland
Termin: Freitag 06.01.2017 19:00h

 

Um 16 Uhr sind Julia, Karin und ich zu einer Fackelwanderung durch die Breitachklamm gestartet. Da wir schon in 70 min auf dem Parkplatz in Tiefenbach standen, war die Entscheidung gleich gefällt und machten die Wanderung um 17.45 Uhr Bei -18 Grad warteten wir dann im Gasthof bis zum Start. Was wesentlich angenehmer war. Schätzungsweise waren es bestimmt 150 Leute, die sich dann zur Wanderung eingefunden hatten. Was ja positiv war, da die Klamm dadurch schön beleuchtet war. Der viele Neuschnee machte die Stimmung umso winterlicher. Jeder hat eine Fackel bekommen und los ging es. Das Ganze zog sich dann schnell in die Länge, was zu keinem nennenswerten Stau in der Klamm führte. Der Rückweg war dann wieder der gleiche durch die Klamm. Wir wurden nicht enttäuscht und bekamen schöne Eisgebilde zu sehen. Leider war das Wetter die letzten Wochen sehr trocken, was somit zu weniger Sickerwasser führte und in der Summe zu etwas weniger Eisgebilden. Am Ende der Wanderung kam uns schon die 19 Uhr Wandergruppe entgegen, die schätzungsweise mehr Personen umfasste. Nach der frostigen ca 1,5 Std Tour, die ja zu keiner nennenswerten Aufwärmung führte, war der Gasthof Breitachklamm unser Ziel. Beim essen und netter Unterhaltung war der Körper schnell wieder warm. Danach ging es wieder auf die Heimfahrt. Danke an Julia und Karin fürs mitkommen.

 

Erlebnisbericht: Schneeschuhtour mit Downhill-Diving

Geschrieben voKarinaluisa 06.01.2017 17:17h | 95 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Schneeschuhwanderung oder Wandern ...je nach Schneelage (-:"
Ort: Gunzesrieder Säge oder Hauchenberg, 87544 Blaichach, Deutschland
Termin: Donnerstag 05.01.2017 08:00h

 

Am Morgen des 05. Januar trafen wir uns um 8.00 Uhr zur geplanten Schneeschuhwanderung. Bei uns und in den Alpen war in den letzten 2 Tagen endlich der ersehnte Schnee gefallen und so fuhren wir voller Vorfreude Richtung Süden. Autobahn und Straßen waren noch nicht frei, da der Winterdienst mit dem Räumen nicht mehr hinterher kam. Richtig heftig wurde es dann ab Blaichach, ab hier schneite es immer noch und wir überlegten, ob wir dann bei Gunzesried kurz vor der Einfahrt ins Ostertal Schneeketten aufziehen sollten. Schließlich wagte unser Fahrer Robert doch den Versuch ohne sie und wir kamen gerade noch so die letzte enge Straße hoch zum Parkplatz Ostertal. Von da aus ging es dann gleich schnurstracks den teilweise bewaldeten Hang hoch während Chris immer mal wieder mit dem GPS die getrackte Strecke kontrollierte, so dass wir nicht zu weit abkamen. Es war eine Wucht, aber auch ganz schön anstrengend, als einzige Gruppe durch 30 bis 50 cm unberührten, feinsten Pulverschnee zu laufen; mussten wir uns den Weg ja selber bahnen, wobei wir im Pulverschnee relativ weit einsanken. So wechselten wir uns immer wieder mal mit dem Spuren ab, wobei fairerweise gesagt werden muss, dass die beiden Herren der Schöpfung – ganz gentlemanlike – den Großteil davon übernahmen! Oben auf dem Grat angekommen hatten wir einen wunderbaren Rundum-Blick ins Ostertal sowie in das gegenüberliegende Tal, welches die Schneewolken gerade frei gegeben hatten. Nun ging es weiter auf dem Grat entlang in Richtung Birkachhütte. Hier legten wir unsere erste Rast ein und fanden auf der windgeschützten Seite sogar eine Sitzbank vor. Robert hatte diesmal sehr leckeren Gipfelschnaps dabei, der wunderbar zur winterlichen Stimmung passte. Hier sahen wir zum ersten Mal Menschen: eine kleine Gruppe Skitourengeher war ebenfalls unterwegs. Plötzlich zogen dicke Schneewolken auf und wir merkten, dass wir ziemlich ausgefroren waren, also machten wir uns auf den Weg in Richtung Höllritzeralpe, unserem eigentlichen Ziel. Fast brettleben ging es nun oben entlang relativ flott weiter durch dickes Schneegestöber und eine unberührte, tief verschneite Winterlandschaft. Nur wenige Tourengeher waren unterwegs und wir freuten uns nun sehr über die vorgespurte Bahn… Letzter kurzer Anstieg und wir erreichten die (geschlossenen) Höllritzeralpe, auf 1484 m gelegen. Zu unserer Freude riß die Wolkendecke wieder mal auf und wir hatten den Blick frei auf Ochsenkopf, Riedberger Horn (wenn ich mich richtig erinnere) und den Sipplinger Kopf. Zusätzlich beschien plötzlich die Sonne die weiter hinten gelegenen Berge und das Winterpanorama war perfekt. Jetzt noch schnell heißen Tee getrunken, Fotos machen und ab ins Tal hieß es jetzt. Hier hatten wir es nun mit 50 bis 70 cm hohem Schnee zu tun. Als plötzlich eine Gruppe Skitourengeher an uns vorbei elegant in Richtung Tal gleitete, konnte unser armer Chris, ein Skifahrer, vor Neid erblassend, kaum mehr an sich halten:)) Nun beschlossen die beiden Männer den Weg, welcher in langen Serpentinen nach unten geführt hätte, abzukürzen und sprangen gazellenhaft im Tiefschnee downhill nach unten und meinten wir sollten es ihnen gleich tun! Tja, mitgefangen mitgehangen… Wir Frauen hatten aber noch nicht so viel Übung darin, gaben jedoch unser Bestes und machten dabei ganz neue Erfahrungen. Der viele Pulverschnee hüllte uns ein wie Watte und so glitten wir auf ihm gepolstert, und mit ihm, also kleine Mini-Lawinen vor uns herschiebend ebenfalls in Richtung Tal. Ab und zu blieben wir auch mal hüfttief stecken, mussten Arme und Beine unter dem Schnee suchen und wieder sortieren, bis es wieder lustig weitergehen konnte. So etwas muss man mal ausprobiert haben! Ist aber durchaus auch anstrengend. Die letzten 20 Minuten schlappten wir dann gemütlich auf geräumtem Forstweg zum Parkplatz und befreiten uns erst mal müde und ausgepowert von dem vielen Schnee auf Rucksack und Kleidung. Es dämmerte nun und ein wunderbarer Wintertag ging leider zu Ende.

 

Erlebnisbericht: Über Treffen Selbstversorgerhüttentraum in der Weihnachtszeit

Geschrieben von  Miriontour 02.01.2017 16:01h | 231 x gelesen

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Bericht von: Treffen "Selbstversorgerhüttentraum in der Weihnachtszeit"
Ort: Reutte, Tirol, Österreich
Termin: Samstag 24.12.2016 07:00h

 

Das Auto bis unters Dach gepackt, Hundebox, 4 Rucksäcke mit jeweils einem Kampfgewicht von über 20 Kilo, 4 fröhlichen Wanderfreunden und einer kleiner Mischlingshündin ging es am 24. Dezember ab, ins Lechquellengebirge.

 

Als wir gegen 9:30 Uhr in Wald am Arlberg eintrafen, mussten noch die restlichen Lebensmittel auf die einzelnen Rucksäcke verteilt werden. Puh, keiner kam ohne 20 Kilo auf dem Rücken davon lach

 

So machten sich Katya, Viola, Rainer, ich und im Schlepptau mit Nuri, unserer tierischen Begleitung los, die Beschilderungen zur Ravensburger Hütte zu finden und zu folgen. Zunächst konnten wir uns auf einem breiten Asphaltweg etwas an das schwere Gewicht gewöhnen. Schon wurde es schnell steiler und der Pfad schmaler, befanden wir uns bereits mitten im Aufstieg zum Spullersee.

 

An einen schnellen Aufstieg war an diesem heutigen Tag sicher nicht zu denken. Die Einzige die regelrecht den Berg hinaufschwebte, war Nuri die sehr aufmerksam zwischen uns Wanderern hin und her sprang um sich zu versichern, dass wir alle noch da waren.

 

Nach knappen 2 Stunden Aufstieg musste dringend eine Verschnaufs- und Essenspause her. Ach war das angenehm, kurz mal den Rucksack abzusetzen. Gemütlich saßen wir in der noch wärmenden Sonne zusammen, die uns an diesem heutigen Tag den Weg bescheinen wollte. Die Herausforderung war es nach dieser Pause den Rucksack wieder auf den Rücken zu bringen, mir gelang das tatsächlich nur in einer fast liegenden Position ;)

 

Endlich sahen wir von Weiten die Staumauer des Spullersees, jetzt sind es also nur noch knappe 120 Höhenmeter bis zur Ravensburger Hütte. Hier trafen wir auf die ersten Trailrunnerin und gleichzeitig erste Menschenseele, die leichtfüßig an uns vorbei joggte.

 

Die Schlüsselstelle des heutigen Tages war gleich erkannt, als wir oben an der Staumauer ankamen. Hier war nämlich das herabfließende Wasser am Hang Richtung See auf dem breiten Weg zu einer bestimmt 5 cm dicken, spiegelglatten Eisschicht gefroren. Ohne Steigeisen oder Grödel war hier kein Rüberkommen möglich. Hatten wir die Dinger an den Füßen, wurde noch schnell Nuri an die Leine genommen. Diese versuchte zunächst am Hang entlang die glatte Fläche zu umgehen, als sie aber an einer sehr steilen Stelle stoppte und schlagartig den Rückwärtsgang einschlug hatte Katya gut zu tun, dass sie nicht aus ihrem Geschirr herausschlüpfte.

 

Kurz stockte uns der Atem, als wir sie zu packen bekamen. Brav ließ sie sich über die Eisfläche tragen und wir konnten sie sicher auf der anderen Seite wieder auf ihren vier Pfoten absetzen.

 

Noch einmal um eine Kurve, entdeckten wir unser heutiges Ziel, die Ravensburger Hütte. Dank des wenigen Schnees und keinen weiteren bemerkenswerten Eisschichten mehr, ging es jetzt relativ zügig der Hütte entgegen.

 

Umso näher wir kamen, schauten wir alle gespannt, ob möglicherweise Fensterläden geöffnet waren oder Rauch aus dem Kamin aufstieg. Nein, es könnte tatsächlich so sein, dass wir vielleicht allein sind.

 

Die letzten paar Meter und schon drehte sich ächzend der Hüttenschlüssel im Schloss. Jetzt bezogen wir unser Winterquartier für die nächsten 2 Nächte.

 

Erst einmal alles abchecken, orientieren, Betten verteilen, schon wurde der Holzofen eingeheizt und das erste Wasser vom Brunnen geholt. Eigentlich wären nach diesen ca. 950Hm Aufstieg noch angedacht gewesen, den Spuller Schafberg zu besteigen. Jedoch waren wir uns sehr schnell einig, dass es hier in der Hütte so gemütlich und alles so geschafft waren, dass wir den ersten Tag etwas langsamer angehen wollten, als geplant.

 

Fast vergessen, war heute ja der Heilige Abend, also zündeten wir eine kleine Kerze auf den Tisch an und aßen die Überraschung die Katya mit auf die Hütte geschleppt hatte. Einen super leckeren und saftigen Nusszopf. Langsam wurde es auch wärmer in dem kleinen Winterraum der Ravensburger Hütte. Dem Blick nach draußen zeigte dass sich das Wetter auch deutlich verschlechtert hatte, sodass wir eine gute Ausrede parat hatten, wieso wir einfach sitzen blieben.

 

Eigentlich fehlte zu diesem gemütlichen Beisammensitzen fast noch ein Weihnachtsbaum. So hatten wir zunächst die kuriose Idee unserem noch unbekannten Wanderpartner, der am 25. Dezember zu uns aufsteigen wollte, eine SMS zu schreiben, dass er doch bitte einen Weihnachtsbaum mit hoch bringen sollte. Nach kurzem Gelächter blieb es aber dann bei dem SMS-Text, er solle doch bitte noch eine Flasche Wein mitbringen, weil diese in unserem schweren Gepäck keinen Platz mehr gefunden habe.  :)

 

Schnell schritten die Stunden dahin, zwischendurch gab es schon Mal die erste Runde Schnaps. Dann ging es auch schon über zum Weihnachtsbraten äh Weihnachtsessen brutzeln natürlich. Einfachhalber gab es hier tatsächlich kein Weihnachtsbraten, wobei ein Ofen vorhanden wäre. Nein, es brodelten einfache Spagetti mit Tomatensoße auf dem Herd. Dazu gab es etwas aufgeschnittene Gurken, hatten wir doch buchstäblich einen halben Obst und Gemüseregal mit hochgeschleppt.

 

Nach dem Essen spielten wir eine sehr sehr lustige Runde Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, bei der Rainer mit seiner herausragenden Leistung ständig fast alle Ruhebänke auf dem Spielbrett belegte. Dies sorgte für das meiste Gelächter.

 

Schnell noch einmal etwas Holz vorgehackt, in den Ofen eingelegt und schon ging es Richtung Schlafquartier.

 

Der nächste Morgen begann mit dem Blick vor die Tür der Hütte, die uns eine recht verschneite und trübe Wetterlage offenbarte. Hatten wir aber schon am Vorabend ausgemacht, was der Plan B wäre, wenn sich das angesagte Wetter tatsächlich von seiner schlechtesten Seite zeigte.

 

Bis alles gerichtet war, starteten wir gegen 9:00 Uhr entlang des E4`s Richtung Madlochjoch. Der Schnee war zu wenig für Schneeschuhe, also gingen wir die meiste Zeit in Steigeisen oder Grödel.

 

Die Wegfindung war in dem frischen Schnee nicht einfach, so war ich dankbar über die GPS-App auf meinem Handy, mit der ich uns immer wieder auf den richtigen Pfad bringen konnte. Oben am Madlochjoch angekommen, zogen starke Windböen auf, dies ließ uns schnell entscheiden nicht weiter zum Zürser See gehen zu wollen. An eine wirkliche Sicht war auch nicht mehr zu denken, also stiegen wir unseren Spuren nach wieder ab, Richtung Ravensburger Hütte.

 

Der Wind war zwischenzeitlich immer wieder so stark über den Hang und unsere Köpfe hinweg gezogen, dass selbst viele unserer Spuren regelrecht vom Winde verweht waren. Wenigstens wurde die Sicht jetzt endlich wieder besser und wir konnten von weitem gut die Hütte erkennen.

 

Wieder an unserem Winterquartier, war der Tag noch recht jung, die anderen legten schon ihre Sachen ab, doch ich entschied noch ein Stück dem Spuller Schafberg entgegen steigen zu wollen. Mal sehen, wie weit ich kommen konnte. Zunächst ging es hier auf einem sehr steilen schmalen Pfad mit viel losen Schieferplatten recht gut nach oben. Als ich auf einem kleinen Hochplateau ankam zog schon etwas der Himmel auf, und ich entdeckte die ersten blauen Abschnitte zwischen den Wolken.

 

Auf dem Hochplateau lag viel Schnee, sodass ich mich zunächst erst orientieren musste, wo denn der Weiterweg gehen sollte. Geschwind stand ich wieder vor einer weiß-blauen Markierung, die nun einige kleine Kletterstellen im Schnee parat hielt. Ich überlegt kurz und entschied mich aber dann doch, hier den Rückweg einzuschlagen. Nein, das machte so wenig Sinn, nun blieb hier einfach eine Rechnung für den Sommer offen.

 

Kurze Zeit später erreichte ich wieder die Ravensburger Hütte und wurde von unserem Zuwanderer begrüßt. Pepe war schon deutlich früher aufgestiegen als geplant, zwar ohne Weihnachtsbaum, allerdings mit einer Flasche Wein im Gepäck. lach

 

Ein Teil der Gruppe hatte wohl in der letzten Nacht zu wenig Schlaf abbekommen, daher befanden sich Viola und Rainer in ihrem Schönheitsschlaf, während Katya, Pepe und ich die Bude immer weiter schön einheizten.

 

Noch einmal ein leckeres Abendessen zubereitet, diesmal gab es Gulasch mit Reis, ging es auch schon dem letzte Abend hier oben dem Ende entgegen.

 

Am nächsten Morgen erblickten wir ein traumhaftes Wetter mit dem Blick auf die ersten fernen Gipfel die bereits leicht von der Sonne beschienen wurden. Flink noch die Hütte wieder auf Vordermann bringen, Feuer löschen, Räume auskehren, fiel auch schon die Hüttentür ins Schloss, nun hieß es Good Bye Selbstversorgerhütte.

 

Bald stiegen wir auch schon in der wärmenden Sonne Richtung Spullersee ab. Auf der genau gegenüberliegenden Seite der Staumauer von unserem Aufstiegstag kamen wir an vielen Beschilderungen an, wo wir uns kurz orientieren mussten. Ja, Richtung Freiburger Hütte musste es zunächst weiter gehen. Wollten wir doch eigentlich noch auf die Plattnitzerjoch Spitze. Allerdings war dies für heute auch fraglich, weil wir noch eine gute Strecke zurück zu legen hatte und der Neuschnee uns bald zum Schneeschuhgehen zwang. Steckte ich doch gerade noch bis zur Hüfte im Schnee, musste ich mich auch ergeben, und die Grödel gegen die Schneeschuhe zu tauschen. Vorne wechselten Pepe und ich uns ab mit dem Spuren im Schnee. Nuri sprang wie gewohnt zwischen allen Wanderern hin und her und zeigte nie irgendwelche Erschöpfungsanzeichen.

 

Bald kamen wir an einigen steilen Hängen an, wo der Weg im Sommer sicherlich recht einfach verlief doch jetzt im Schnee einiges an Power abverlangte. Endlich oben am Sattel angekommen wo wir zur Plattnitzerjoch Spitze hätten aufsteigen können. Entschieden wir uns hier lieber für die erste Pause an diesem Tag. Anbetracht der Zeit und dem Weg der noch vor uns lag, entschieden wir uns auch lieber für den Weiterweg, anstelle des Gipfels mit aller Gewalt erzwingen zu wollen.

 

Wir waren jetzt wieder auf der vollen Südseite angekommen, sodass wir anfangs noch im Abstieg die Schneeschuhe anbehielten, um sie gegen später dann endlich ablegen konnten. Dieser Weg war wohl nicht oft begangen, denn die Markierungen waren spärlich angebracht und immer wieder verlor sich für kurze Zeit die Wegspur.

 

Der Abstieg wurde immer steiler, mit dem irgendwie noch immer nicht wirklich leichteren Rucksack auf dem Rücken, der von hinten deutlich spürbar anschob, gar nicht so einfach. Zunächst passierten wir noch eine kleiner Schlüsselstelle, wo Violas Spikes aus der Tasche ein kleines Stück aus der Rucksackausentasch abrollte. Mit einer kurzen Anspannung beäugten wir Katyas Tatendrang diese wieder zu bergen. Geschafft, alles aufatmen und weiter geht’s.

 

Nach einigen Höhenmeter tiefer dann das, es offenbart sich uns ein stark abgebrochenes Wegstück, wo die andere Seite unmöglich erreichbar wäre. Nun mussten wir im gerölligen Bachbett des Glongbaches absteigen, in der Hoffnung, dass wir unten irgendwie weiter kämen. Einige Meter oberhalb konnte wir immer wieder den eigentlich Weg erkennen. Ich schaute mir die abgebrochene Böschung an, aber stellte enttäuschend fest, dass wir hier niemals hoch kommen könnten. Dazu war alles viel zu instabil und zu steil.

 

Vorübergehend ging es sicher für alle über die großen Felsbrocken weiter nach unten. Das Tal war deutlich sichtbar vor uns, aber es fehlten unzweifelhaft noch mindestens 400 Höhenmeter. Noch gerade konzentriert abgestiegen standen wir auch schon an einer Stelle wo es etwa 3 Meter eine Stelle abzuklettern galt. Vorneweg Pepe schon unten stehend, nahm unsere Stöcke entgegen, auf einem kleinen Zwischenposten reichte mir Katya liebevoll Nuri, die diese Stelle nur heruntergetragen werden konnte. Wie schon bekannt, ließ sie alles brav über sich ergehen, als ich sie an Pepe übergab und dieser sie sicher neben sich aufsetze. Jetzt kletterten nach einander Katya, Rainer und Viola gut in dieser Schlüsselstelle nach unten. Alle wieder sicher beieinander erreichten wir sogleich eine ca. 8 Meter senkrechte Staustufe. Für solche Klettereinlagen waren wir definitiv nicht ausgerüstet.

 

Augenblicklich fehlten mir die Worte als ich diese Stelle erkannte, puh, da am Rand ein Pfad. Ja, wir entdeckten am Rand einen gut ausgetretenen Pfad. Dieser führte uns heraus aus dem Bachbett auf eine Wiese. Etwas weiter unterhalb querten wir das Bachbett und trafen nun endlich auf den eigentlich Weg den wir hätten absteigen sollen, wenn er nicht viel weiter oben weggebrochen gewesen wäre.

 

Zivilisation-endlich, sogleich trafen wir auf einen Asphaltweg kurz vor dem Ort Wald am Arlberg und von rechts kam eine kleine Gruppe Einheimischer auf uns zu. Überrascht, als sie uns sahen mit dem vielen Gepäck, und noch überraschter als wir berichteten woher wir kamen.

 

Noch kurzes Orientieren wo es nun eigentlich wieder zu unserem Auto ging, trennten sich auch sehr schnell die Wege von unserem Zuwanderer Pepe und unserer kleinen Gruppe. Wieder am Auto angekommen, verstauten wir schnell unsere ganze Ausrüstung, begann es doch wie auf Knopfdruck plötzlich zu regnen, als wir alle gerichtet auf den Sitzen saßen.

 

Eine lange Fahrt später, entschieden wir uns kurz vor dem Endpunkt in Oberstaufen in eine leckere Pizzeria die tollen Tage ausklingen zu lassen. Der Hunger war groß, hatte doch Katyas Pulsuhr angezeigt, dass sie 2900 Kalorien an unserem Abstiegstag verbraucht hatte. Wahnsinn…

 

Vielen Dank für die tollen, witzigen und abwechslungsreichen Tage mit euch in einer ganz einsamen Gegend.

 

Liebe Grüße Miri