Erlebnisberichte der Freizeit- und Wanderfreunde Ulm aus dem Jahr 2016

 

Stand 22.12.2018

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Über den Zirmgrat zur Burgruine Falkenstein"

 

Geschrieben von Dbx682 29.12.2016 23:03h (geändert: 29.12.2016 23:09h) | 50 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Über den Zirmgrat zur Burgruine Falkenstein"
Ort: Pfonten, 87459 Pfronten, Deutschland
Termin: Donnerstag 29.12.2016 07:15h

 

 

 

Pünklich um 9 Uhr starteten 6 Wanderer am Weißensee entlang später steigend durch den Wald zum Alatsee. die morgendliche Sonne hat uns schnell eingeholt, runter mit den Winterjacken. weiter gings auf dem Fahrweg, teilweise Steig zur Saloberalm. die Hauskatze zur Salober empfing uns Schnurrend. nach einer kurzen Stärkung gings rasch weiter zuerst einem Grasrücken, später durch den Wald ansteigend auf den Zirmgrat. Oben am Grad wurden wir überrascht von einer grandiosen Fernsicht und Temperaturen wie im Frühling. nach einer guten halben Stunde ging es Rasch weiter Richtung Falkenstein zur Mariengrotte, weiter zur Burgruine Falkenstein.

 

Oben auf der Ruine hatten wir eine rundumsicht wie im Bilderbuch, Zugspitze, Breitenberg… alles ganz klar.

 

Auf der Sonnenterasse am Schlosshotel belohnten wir uns mit Apfelstrudel und einen “Falkensteiner Kaffeehaferl”. Der kalte Schatten kam immer näher, so das wir uns bald auf dem Rückweg machten.

 

Nach einem Zügigem Abstieg ging es rasch zurück zum Parkplatz am Weißensee.

 

Danke Heike für die unterstützende “Wegführung” danke unserem Fahrer Markus.

 

Teilnehmer: Markus, Heike, Anna, Kei, Robert und Jürgen

 

schön wars. eine Wanderung ohne Eis und Schnee.

 

 

 

Erlebnisbericht: Mehr Dohlen als Wanderer

 

Geschrieben von Karinaluisa 27.12.2016 19:25h (geändert: 27.12.2016 19:31h) | 155 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Weihnachtsessen und Plätzchen in Energie umsetzen,am Panoramawe"
Ort: Thannheimer Tal oder Umgebung, 6677 Zöblen, Tirol, Österreich
Termin: Montag 26.12.2016 07:30h

 

 

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag machten sich 7 berghungrige Wanderer schon um 7.30 Uhr in der Früh auf, um den Weihnachtstrubel hinter sich zu lassen bzw. um Weihnachtsessen und Plätzchen in Energie umzusetzen, so das ausgeschriebene Motto. Nichtsdestotrotz nahmen wir alle in Zöblen guten Gewissens (!!)den ersten Lift hoch, um uns erst mal bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen aufs Neunerköpfle tragen zu lassen. Schon beim Ausstieg eröffnete sich ein wunderbarer Ausblick über das schöne Tannheimer Tal und Fotoapparate und Handies wurden für mancherlei Schnappschüsse gezückt. Nun folgten wir dem wunderschönen Höhenweg oberhalb des Tannheimer Tals in Richtung Schochenspitze bzw. Landsberger Hütte. Und siehe unser Guide Robert hatte nicht zu viel versprochen: Ein sagenhaftes Bergpanorama mit freiem Blick bis hinüber zum Zugspitzmassiv war unsere Belohnung. Ein paar Föhnwolken lagen malerisch über den Bergspitzen und sorgten mit ihren ständigen Umformungen für eine interessante Szenerie. Nach Norden blickend konnten wir im Flachland nur Nebel und Wolken ausmachen und freuten uns also um so mehr über den gnädigen “Wettergott” über uns. Im Laufe des Tages zeigte sich die gewählte Route von ihren unterschiedlichsten Seiten: Mal trocken, mal erdig, mal etwas Schnee, mal angetaut , mal überfroren aber immer problemlos zu laufen garniert mit malerischer Bergkulisse. Immer wieder konnten wir in den Hängen über uns mehrere Gemsen erblicken , Wanderer waren jedoch kaum unterwegs… Etwas schwieriger wurde es dann aber beim Gipfelanstieg, als wir über ein steileres Schneefeld mussten, unter dem sich ziemlich viele Steine und Unebenheiten versteckt hielten, die mit uns Wanderern ihren Schabernack trieben: Patsch! Und wieder einmal verschwanden Stock oder Fuss etwas tiefer im Schnee als geplant und ich ging unfreiwilligerweise in die Knie… Auf dem Gipfel angekommen waren wir plötzlich nicht mehr alleine: Ein hungrige Schar Dohlen zog ihren Belagerungsring immer enger um uns, um wenigstens ein bischen Brotkrumen von unserer Mahlzeit abzubekommen. Wir hatten eine sagenhafte Aussicht ringsum sowie auf den zugefrorenen Traualpsee, welcher tief unter uns mit seinen Schneeverwehungen auf dem glitzernden Eis, umschlossen von Bergen, da lag wie gemalt – und natürlich auch auf den grünblauen Vilsalpsee. Frisch gestärkt beschlossen wir dann relativ zügig über die Traualpe abzusteigen, da uns ein strenger Wind um die Nase pfiff und ein baldiger Wetterumschwung erkennbar wurde. Nun hieß es immer wieder mal vorsichtig sein, da z.B. steinige, mit Ketten gesicherte, steile Pfade zum Traualpsee hinunter unsere ganze Aufmerksamekeit forderten und gefrorene Wasserfälle mehrmals unseren Weg in eine einzige Eisplatte verwandelt hatten, die es zu überwinden galt. Zwischendurch gab es auf einer etwas entfernten Hangseite ein eindrucksvolles Naturschauspiel zu bewundern, als ein zig Meter hoher gefrorener Wasserfall aufgrund des Tauwetters vom Hang einfach abbrach und die Platten krachend und Erde mit sich reisend in die Tiefe stürzten. Leider fing es dann auf dem letzten Stück kurz vor dem Vilsalpsee noch zu regnen an, obwohl unsere Guide uns Sonnenschein pur versprochen hatte!! Das tat unserer Laune aber keinen Abbruch und nachdem wir einen Zahn zugelegt hatten, erwischten wir gerade noch das letzte Bähnchen vom See zuück nach Zöblen. Nur die gepflegten Sonntags-Fahrgäste des bereits voll besetzten Bähnchens hatten teilweise etwas Probleme mit ihrer Laune, als sich 7 triefnasse Wanderer noch schnell hineinquetschten (grins…). In Zöblen angekommen liesen wir dann einen wunderbar abwechslungsreichen Tag bei sehr leckeren Germknödeln und Pizza ausklingen: Ich glaube wir müssen da demnächst wieder etwas in Energie umsetzen…

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Weihnachtsbowling"

 

Geschrieben von Montetina 22.12.2016 17:04h | 52 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Weihnachtsbowling"
Ort: Bowlingcenter Neu Ulm, 2 Steubenstraße, 89231 Neu-Ulm, Deutschland
Termin: Dienstag 20.12.2016 18:00h

 

 

 

Pünktlich um 18 h trafen sich 5 Bowler zu einem lustigen Abend. Für mich war es das erste Mal, 10 Kegel mit einer Kugel zu treffen . Anfangs traf der Spruch “Anfängerglück” voll zu….aber immerhin fielen immer wieder welche um; einschließlich mir…. Tja, eine 9,6 Punkte Kür als Einlage!! Hauptsache es machte Spaß. Und den hatten wir. Die anderen waren schon ein gut eingespieltes Team, die sich schon öfters getroffen hatten. Sabine kam noch später dazu, um uns als Zuschauer anzufeuern. Es war ein sehr kurzweiliger Abend mit viel Spaß. Ich freue mich schon auf das nächste Mal mit Euch! Bis sicherlich bald!!

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Weihnachtsfrühstück" in Ulm

 

Geschrieben von Alpha22222 18.12.2016 18:42h | 158 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Weihnachtsfrühstück"
Ort: Wirtshaus zur Brezel, 8 Ulmergasse , 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 18.12.2016 09:00h

 

 

 

Hallo Katrin,

 

danke für die Organisation mit dem Weihnachtsfrühstück. Tolle Location, gutes Buffet zu einem fairen Preis. Hat Spaß gemacht und bin mit Sicherheit im nächsten Jahr wieder mit dabei. Danke noch an Peter, Helga und die Stubaitaler Bergziegen & die Genuss Wanderer….ihr wisst was ich meine. GlG Robert

 

 

 

Erlebnisbericht: Aggenstein mal anders

 

Geschrieben von Spot14 12.12.2016 10:59h (geändert: 12.12.2016 11:06h) | 106 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Aggenstein die vorletzte Tour ..........."
Ort: Grän / Enge, 6673 Grän, Tirol, Österreich
Termin: Sonntag 11.12.2016 08:15h

 

 

 

Trotz zweifelhafter Wettervorhersagen starteten am Sonntagmorgen 4 begeisterte Bergwanderer ins Tannheimer Tal, um den Aggenstein zu besteigen. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel waren wir guter Dinge, die vorsorglich eingepackten warmen Kleidungsstücke und den Regenschutz ungenutzt wieder nach Hause zu bringen :))

 

Der Aufstieg auf dem abwechslungsreichen Pfad von Grän/Enge aus wurde dann auch schnell schweißtreibend; nichtsdestotrotz haben wir in rd. 1 1/2 Stunden das Gros der Höhenmeter zur Bad Kissinger Hütte problemlos bewältigt. Dort zeigte der Himmel ein ganz neues Bild – dunkle Regenwolken im nördlichen Flachland und eine zügig heranziehende Schlechtwetterfront aus dem Westen. Nach einer kurzen Rast im Windschutz der Hütte gingen wir noch ein Stück Richtung Gipfel zur Begutachtung der Lage. Die ersten Schneegraupel, die uns der stürmische Wind kalt entgegenblies, überzeugten jedoch auch die Hartnäckigste(n) davon, vernünftigerweise diesmal auf den Gipfel zu verzichten. Auf dem windabgewandten Weg Richtung Sebenalm ging es dann viel gemütlicher weiter. Dank Roberts (physio)therapeutischer Fähigkeiten sowie der äußerst respektablen Power, die Norbert an diesem Tag sowohl geschwindigkeits- als auch lastentechnisch an den Tag legte, konnte mit vereinten Kräften auch ein vorübergehendes Rücken-/Kreislauf-/was auch immer (??)-Problem meinerseits gut überwunden werden. Vielen Dank an Euch!

 

Beim feuchtfröhlichen Abstieg kam dann auch noch die Regenausrüstung zum Einsatz, so dass wir letztlich alle trocken und wohlbehalten ankamen und den Wandertag im kuschelig-warmen Cafe in Grän bei leckerer Torte und Strudel ausklingen ließen.

 

Der “Sonnenberg” Aggenstein hatte uns heute alle Facetten des Bergwetters präsentiert und sich letztlich gänzlich in die Wolken zurückgezogen.

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Gemütlicher Abend auf dem Adventsmarkt Vöhringen"

 

Geschrieben von Montetina 05.12.2016 22:07h | 86 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Gemütlicher Abend auf dem Adventsmarkt Vöhringen"
Ort: Adventsmarkt Vöhringen, Hettstedter Platz , 89269 Vöhringen, Deutschland
Termin: Freitag 02.12.2016 18:00h

 

 

 

Klein, aber fein….Rund um den Hettstedter Platz verteilten sich die verschiedenen Stände des Vöhringer Weihnachtsmarktes…. Eine lustige, buntgemischte Gruppe von 12 Teilnehmern traf sich ( fast) pünktlich um 18 h am ausgemachten Treffpunkt. Petrus meinte es gut mit uns, es war trocken und kalt. Somit wurde schnell der erste Glühweinstand angesteuert. Bald war keinem mehr kalt… Kulinarisch hatte der Weihnachtsmarkt auch einiges zu bieten; die höllisch scharfe Wurst der Feuerwehr (man bekam gleich wieder Durst ;-) ), leckerer Schupfnudeln, Crepes, Waffeln usw. Auch gab es eine große Auswahl an verschiedenen Dekoartikeln. Gegen 20 h verabschiedeten sich die ersten und der “harte Kern” begab sich auf die Suche nach einem warmen Plätzchen..am Wochenende sehr schwierig , zu 8 irgendwo unterzukommen …..Als erstes versuchten wir es im Bräuhaus Lepple …. sehr voll. Die freundliche Bedienung wollte uns nicht wieder wegschicken und hatte uns einen 6er Tisch angeboten. … Kein Problem… zusätzliche Stühle wurden geholt und wir rückten eng zusammen. Schließlich wollten wir uns ja aufwärmen. Gegen 22 Uhr verabschiedeten wir uns voneinander, da einige sich am nächsten Tag zu einer Wanderung verabredet hatten. Es war ein gelungener Abend. Vor allem hatten sich mal Menschen mit total unterschiedlichen Interessen getroffen und nett unterhalten, die sich sonst nicht begegnen würden. In diesem Sinne…allen eine schöne Adventszeit

 

 

 

Erlebnisbericht: Über den Wolken von Schöllang

 

Geschrieben von Miriontour 28.11.2016 20:46h | 81 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Wandertour Sonnenkopf, Schnippenkopf, Heidelbeerkopf"
Ort: OA4, 87561 Oberstdorf, Deutschland
Termin: Samstag 26.11.2016 08:00h

 

 

 

Eine kleine dreiköpfige Wandertruppe traf sich am Samstagvormittag, 27.11.16 gut gelaunt im recht neblig, grauen dreinblickenden Schöllang vor. Kurz entstand eine heiße Diskussion ob der naheliegende Entschenkopf bezwungen werden könnte. Er stellte eine schöne und für uns typische Verlängerung der Tour dar.

 

Jedoch reichten unsere Blicke bisher Richtung Berge nur wenige Höhenmeter, sodass ein Abschätzen der Schneelage unmöglich war. Hat doch der Entschenkopf, wie dieses Jahr schon von Manne und mir erprobt, am Schluss kurze Kletterpassagen…

 

Jetzt ging es erstmal entlang des Eybachtobels los, heute mit deutlicher weniger Ausrüstung(z.B. ohne Schneeschuhe ;) ) als die Wochenenden davor. Nicht lange dauert es, als wir schon die ersten Klamottenschichten abwerfen mussten. Bisher war es in den Nebelschwaden so windstill und schwül, dass wir schnell ins Schwitzen kamen, obwohl wir zunächst kaum an Höhe gewannen.

 

Selbst als wir unseren Weiterweg entgegen des ersten Gipfels: Oberer Kohlesberg oder auch Hühnermoos antraten, war an eine Weitsicht nicht zu denken. Gute Beschilderungen führten uns zielsicher an der Sonnenklause und dem Altstädter Hof vorbei. Bisher war nur ein einsamer Förster in seinem Allradmobil unterwegs gewesen, ansonsten war alles Menschenleer und still.

 

Ab einer Höhe von ca. 1400Hm trafen wir dann auf ein erstes aufgeweichtes, matschiges Schneefeld, das sich hier auf einer kleinen Hochebene tapfer hielt. Nur ein kurzes Schneestapfen, da standen wir schon wieder sicher unter eine Baumgruppe auf relativ trockenem Untergrund.

 

Während wir auf dem letzten, etwas schwitzigen, aber gute gestuften Anstieg zum ersten Gipfel waren, zogen mehr und mehr die Nebelschwaden vor unseren Augen davon. Blitzte da tatsächlich die Sonne durch?

 

Aufgeregt zückten wir unsere Kameras, um diesen Moment festhalten zu können. Wer weiß, wie lange wir diesen Durchblick noch hatten. In den Bergen kann sich das Wetter doch so schnell ändern. Nur jetzt nicht vor lauter Aufregung hinfallen, denn der Weg war stellenweis leicht vereist, oder mit Schneeresten durchzogen. lach

 

Im Aufstieg zum eigentlich ersten richtigen Gipfel unserer heutigen Grattour, dem Sonnenkopf, wurden die Bergsilhouetten am Horizont von Schritt zu Schritt klarer. Und als wir oben ankamen, waren gegenüberliegende Rotspitze oder auch Droßer Draumen so messerscharf zu erkennen, dass es schon fast in den Augen weh tat, so schön war der Anblick. Selbst der ferne Grünten zeigte winzigste Meter seines Gipfelaufbaus, dafür ragte markant seine weiß/rot gestreifte Antenne gut sichtbar in die Höhe. Dagegen war von den tiefen Tälern rein gar nichts zu sehen und wir befanden uns tatsächlich über den Wolken in einem fast wolkenlosen stahlblauen Himmel.

 

Gerade als wir die Ruhe, Einsamkeit und Eindrücke richtig wahrnehmen konnten, tauchten etwas unterhalb die ersten Wanderer aus den Wolken auf. Schon waren wir an diesem heutigen Tag nicht mehr alleine auf diesem Gipfel.

 

Ungeachtet dessen gönnten wir uns hier noch eine kleine Brotzeit mit leckerem wärmenden Tee, der durfte in dieser Jahreszeit so gar nicht fehlen. Zwischenzeitlich mussten auch wieder einige Klamottenschichten übergestülpt werden, denn hier oben zog ein etwas eisiger Wind auf.

 

Nun gut, so langsam kamen von allen Richtungen die unterschiedlichsten Wanderleute, daraufhin entschieden wir den Weiterweg Richtung Heidelbeerkopf zu starten.

 

Einfach ging es erst einmal wieder bergab im gut ausgetreten, breiten Gratweg. Sogleich gab es im Aufstieg, hier und dort ein paar Schneereste, die sich einfach durchsteigen ließen. Trotzdem konnte man erahnen, dass, wie von Manne bereits angedeutet, eine Schneeschuhtour hier oben, mit natürlich mehr Schnee, gar nicht so ohne war.

 

Schneller als gedacht, standen wir bereits auf dem Heidelbeerkopf und sahen nun aufmerksam Richtung Entschenkopf. Zwischenzeitlich waren wir immer wieder im kurzen Austausch, ob wir dort heute doch noch hoch wollten. Aber jetzt erst einmal weiter zum Schnippenkopf, dem Höchsten der heutigen angedachten Tour.

 

Kurz vor dem Gipfelkreuz des Schnippenkopfes hatten wir gut zu tun in einem steilen Schneefeld, wo bisher noch keine Spuren von Vorwanderern gelegt waren. Teilweise knietief kämpften sich Marcel vor mir voran, wo es doch rechts steil abwärts ging, waren tiefe und sichere Tritte im Schnee jetzt wichtig. Ich sank fast hüfttief ein, denn sank er knietief ein, war ich doch aufgrund meiner Größer nun mal kleiner ;) Manne folgte problemlos den guten Spuren dicht hinter mir.

 

Oben angekommen, war ich kurz irritiert, war das wirklich schon unser Endgipfel? Ein prüfender Blick auf die Karte, richtig ausrichten und wieder auf die Landschaft blickend…Ja tatsächlich, vor uns gab es keinen weiteren Gipfel, bis auf den bereits oft erwähnten, deutlich höheren Entschenkopf.

 

Mh, nun war der Schnee deutlich an ihm erkennbar und der obere, schwerere Teil hatte einfach zu viel von dem weißen Etwas.

 

Der Blick nach unten zu unserem Abstieg zeigte, dass wir auch bald wieder in das Gemisch von Nebel und Wolken eintauchen mussten. Folglich genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen und tollen 360 Grad Blicke, wo ganz in der Ferne sogar das Massiv vom Säntis angedichtet wurde. Ganz sicher waren wir uns aber nicht.

 

Schritt für Schritt jetzt hinunter und schwups hatten uns die Nebelschwaden wieder eingehüllt und wir arbeiteten uns jetzt auf schmiergien Untergrund nach unten. An der Falkenalpe noch einmal ein wehmütiger Blick auf das blaue Wanderschild 1 ½ Stunden Entschenkopf und rot 2 ½ Std nach Schöllang. Ja, runter ging es heute, das war schon klar.

 

2 ½ Stunden brauchten wir bei weitem nicht bis zu unserem heutigen Parkplatz, obwohl wir nicht so schnell vorankam. So kam es dass wir viel früher als geplant schon von oben unsere geparkten Autos erblickten.

 

Unten angekommen, entschieden wir noch gemeinsam nach Sonthofen zu fahren um dort ein wärmendes Cafe aufzusuchen. Mit Tee, heißer Schocki und dampfenden Kaffee ließen wir, die für uns kurze, entspannte Tour über den Wolken, hier etwas länger ausklingen, als sonst.

 

Liebe Grüße Miri

 

 

 

Erlebnisbericht: Schneeschuhlüften in Berwang

 

Geschrieben von Back-To-Nature 22.11.2016 22:48h (geändert: 23.11.2016 12:51h) | 137 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Schneeschuhtour mit Wandereinlage in Berwang"
Ort: Berwang, 6622 Berwang, Tirol, Österreich
Termin: Sonntag 20.11.2016 08:00h

 

 

 

Frank und Robert haben zum SchneeschuhWandern gerufen. Und immerhin 16 Wanderjungs und -mädels waren dabei. Der Föhn der letzten Tage hat dem Schnee in den Allgäuer Bergen ganz schön zugesetzt, deshalb ging es diesmal nach Berwang, das immerhin 1340m hoch liegt. Schon am Treffpunkt P2 in Illertissen herrschte reger Betrieb, und auch wenn die Schneelage vor Ort etwas unsicher war, die Vorfreude war ungetrübt. In Dietmannsried wurden noch die zwei üblichen Verdächtigen aufgesammelt und mit sehr überschaubaren Verkehr auf der A7 fuhren wir Richtung Fernpaß und nach Berwang.

 

Am Parkplatz in Berwang angekommen, präsentierten sich die Wiesen im Tal mehr grün als weiß. Schnell wurde entschieden, noch etwas weiter zu fahren. Und kurz darauf war auch schon ein Nordhang mit geschlossener Schneedecke am Rastkopflift gefunden. Der Schnee war nicht gerade üppig, aber man konnte doch gleich mit den Schneeschuhen loslegen und musste sie nicht erst zum Schnee tragen :-)

 

Bei gutem Wetter mit etwas hoher Bewölkung ging es abwechseln auf den noch verwaisten Skipisten bzw. auf Wanderwegen bergauf. Ziel: Hönig Gipfel. Für die meisten war es die erste Schneeschuhtour der Saison, für ein paar sogar die erste Schneeschuhwanderung überhaupt. Schnell war unseren Schneeschuh-Neulingen klar, daß diese Art des Fortbewegens eher anstrengend ist. Aber Robert stand wieder mit Rat und Motivation zur Seite.

 

Nach der ersten kurzen Rast trennten sich dann die ambitionierteren Schneeschuhläufer mit Frank ab. Dahinter in etwas gemütlicherem Tempo: die Genußwanderer mit Robert. Weiter ging es wieder über Skipiste und Wanderwege bergauf. Schließlich noch durch eine schneeverwehte Senke in der wenigstens auf 20 Metern ein richtiges Schneeschuhfeeling in tieferem Schnee aufkam. Oberhalb dieser Senke erwartete uns eine ziemlich steife Brise. Roberts Gruppe war sich schnell einig, nicht mehr weiter zu gehen. Und so wurde am Rande einer Baumgruppe an einem windgeschützten Platz erst mal Mittagspause gemacht.

 

Es gab aber noch ein kleines Problemchen: Da Peter zuvor eine Gipfelbier Überraschung angekündigt hatte, musste wenigstens ein provisorisches Gipfelkreuz errichtet werden. Robert und Chris nahmen sich der Sache an. Kurz darauf standen zwei kleine Gipfelkreuze am Rastplatz und Peter gab ne Runde Fruchtgummi-Bierfläschchen aus. Gottseidank gibt es Menschen die Kabelbinder auf Berge tragen ;-) Ein Teil der Gruppe sah noch eine Demonstration von zwei Gemsen: wie man auch ohne Schneeschuhe, dafür 5 mal so schnell den Berg runterkommt. Bevor es wieder in die Schneeschuhe ging, gab es noch Bratapfellikör zum Nachtisch und Roberts Gruppe machte sich an den Abstieg.

 

Franks Gruppe ließ sich natürlich trotz dem strengen Wind den Gipfel nicht nehmen. Im Schutz einer Biwakschachtel ähnelnden Wetterstation wurde Pause gemacht, natürlich auch mit Schnapps…

 

Nach der Vereinigung der beiden Gruppen während des Rückwegs demonstrierten Frank und Robert noch die Funktion von LVS (LawinenVerschüttetenSuch) Geräten. Gemeinsam nahmen wir dann alle im Sonnenschein die letzten Abhänge und Querwege zum Parkplatz.

 

Nach dem Verstauen der Ausrüstung in den Autos sollte noch ein Café zur obligatorischen Einkehr gefunden werden. Was in der Zeit – ziemlich genau zwischen Wander- und Skisaison – ja gar nicht so einfach ist. Der übliche Ansatz: “Tante Google fragen” wurde nach dem dritten angefahrenen aber geschlossenen Café verworfen. Stattdessen fragte Robert zwei junge Locals, deren Tipp uns schließlich zum Sunnawirt nach Heiterwang führte.

 

Auch der Sunnawirt wollte eigentlich erst einen Tag später öffnen. Der Wirt war aber so flexibel und bot uns neben warmen und kalten Getränken Kaiserschmarrn an. Schließlich saßen wir alle an einem riesen Tisch in dem sehr gemütlichen Lokal. Und…. der Kaiserschmarrn war seeeeehr lecker. Der Abschuß war aber, daß uns der Wirt und der Kellner noch mit Ziehharmonika- und Gitarrenmusik überraschte. Neben der tollen Bewirtung gab es also noch Hüttenparty, es wurde kräftig mitgeklatscht. Hey, das war echt ein sehr netter und spaßiger Abschluß unserer Schneeschuhtour.

 

Insgesamt war das wieder ein toller Ausflug mit sehr netten Leuten. Vielen Dank an Frank und Robert fürs Organisieren und natürlich an alle anderen: daß ihr dabei wart und zu diesem Erlebnis beigetragen habt!

 

 

 

Erlebnisbericht: Winterbegehung, Ofterschwanger Horn mit sattem Gegenwind

 

Geschrieben von Miriontour 19.11.2016 19:44h (geändert: 19.11.2016 19:55h) | 76 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Mitwanderer für Samstag gesucht"
Ort: Panoramaweg , 87527 Sonthofen, Deutschland
Termin: Samstag 19.11.2016 08:00h

 

 

 

Mit einem hoch motivierten Bergfreund an meiner Seite ging es gegen 08:30 Uhr in Ofterschwang am Weltcup Parkplatz los.

 

Dreimal dürft ihr raten, wieviel Autos auf diesem Parkplatz heute zum Stehen gekommen waren??? Nachdem die Wetterprognose anhaltenden Schneefall mit etwas Windböen vorausgesagt hatte. Aber hey, eine Stunde Sonne schrieb ein Wetterbericht…die Hoffnung stirbt zuletzt. :)

 

Die Rucksäcke waren prall gefüllt mit allerhand Ausrüstungsmaterialen und Ersatzkleidung, zwei Mützen und zusätzliche Handschuhe dürften sich bald als sehr hilfreich herausstellen.

 

Allerdings war zu diesem Zeitpunkt noch alles recht friedlich auf unserem Weg. Das Wetter meinte es noch human, ein paar Regentropfen, etwas Nebel, windstill – läuft.

 

So kämpften wir uns im sehr schmierigen Untergrund voran, Richtung unseren ersten Gipfels, dass heute das Ofterschwanger Horn werden sollte.

 

Wir hatten ein gutes Tempo drauf, das Wanderschild zeigte 2 Stunden bis zum Gipfel, wirklich fraglich, ob wir so lange brauchen würden. Als wir aus dem letzten Stück Wald herauskamen, entschied ich die Schneeschuhe an den Mann, äh Frau zu bringen und Steffen beugte sich dem Gruppenzwang lach Der Schnee glich hier erstmal noch einer Matschepampe aus Weiß und Braun, doch die Schneeschuhe gaben auf dem Untergrund einen super Halt, sodass ein schnelles Vorrankommen weiterhin gut möglich war.

 

Etwas unterhalb des Gipfels war eine relative Fernsicht, zumindest ins Tal und zum nahegelegenen Grünten noch ganz gut erkennen. Allerdings hing der Nebel schon so tief, dass alle Berge stark abgeschnitten waren. Umso höher wir kamen, zog sich auch das Wetter mehr und mehr zu.

 

Am Ofterschwanger Horn angekommen, fanden wir einen menschenleeren Gipfel vor. Wer mal im Frühjahr oder Sommer oben gewesen ist, kennt einen komplett anderen Anblick ;) Nur ein einziges Tier war weiter unten nahe der Fahnengehrenalpe flink ins Waldstück gesprungen, Steffen vermutete ein Fuchs…

 

Bis hierhin war unsere Tour noch total un-schwierig gewesen, selbst der Blick auf unseren Weiterweg war bis jetzt relativ frei. Eine kleine mini Rast, etwas mehr Klamotten angezogen und schon ging es wieder einige Höhenmeter abwärts Richtung des Rangiswanger Horn.

 

Wir folgten jetzt der sehr schlechten Beschilderung+Markierung des Panoramawegs und bald war erneute Wegfindung die kleine Herausforderung an diesem Tage. Verschneite Wassertröge und Diagonallattungen als Überstieg durch die Stacheldrahtzäune zeigte, dass hier normalerweise ein reger Rinderbetrieb herrscht und half uns jedes Mal den Pfad nicht zu verlieren. Ansonsten arbeiten wir uns von Tanne zu Tanne vor… Panoramaweg = Panoramasicht – Fehlanzeige, irgendwas stimmte heute irgendwie nicht.

 

Etwa vor der Hälfte vom Abzweig zum Rangiswanger Horn, hatten wir die angegebenen 2 Stunden Gehzeit, die wir eigentlich am Vorgipfel schon erreicht haben sollten, überstanden und legten an einem etwas windgeschützten Baum eine Pause ein.

 

Zwischenzeitlich hüllte uns ein starker Nebel mit anhaltendem Schneefall ein und der angekündigte Wind zog rauschend, jetzt noch sehr sanft, um uns herum.

 

Schon lange befanden wir uns in einer schneebedeckten Landschaft, in der die Konturen des Geländes in sich verschwimmen drohten. Lang konnten wir hier nicht bleiben, denn schnell begannen Zehen und Finger schmerzend kalt zu werden.

 

Gegenanstiege, wie ich es hasse, dachte ich mir kurz, als wir am Abzweig zu unserem nächsten Gipfel ankamen. Die Sicht nach oben war natürlich nicht frei, Spuren von anderen Bergverrückten waren heute Fehlanzeige, so bahnten wir uns unseren eignen Weg.

 

Schnell noch die erste nasse Wintermütze gewechselt, Handschuhe und Regenjacke als Windschutz angezogen, also weiter, jetzt.

 

Steffen befand sich netter weiße, schon lange an der Front und stellte schnell fest, wie anstrengend ein Anstieg im tiefen Schnee sein konnte. Leider war der Schnee auch hier oben auf fast 1600 Hm sehr klebrig, so könnte man meinen man hätte Gewichte an den Füßen…Wir kamen jetzt deutlich langsamer vorwärts und schnauften ganz schön den Berg hinauf. Allerdings war davon nicht viel hörbar, denn zwischenzeitlich hatte das Rauschen des Windes extrem zugenommen. Was uns wohl oben am Gipfel erwarten würde, nicht das uns der stark hörbare Wind noch davon bläst?

 

Kurz davor noch nachgedacht, blies und schon von links ein abartiger Wind fast um. Immer wieder wirbelte es Schneewolken auf, die wie Nadelstiche das Gesicht trafen, Steffen beschrieb das als Peeling fürs Gesicht… Also ich weiß auch nicht!

 

Oben am Rangiswanger Horn, war an Reden nicht mehr zu denken. Alles gut festhalten, so heftig ging es hier ab. Schnell ein Gipfelselfie von uns gemacht, mussten wir schreiender weise entscheiden, wie unser Weiterweg gehen sollte. Eigentlich sollte es eine Überschreitung werden, wir schwärmten kurz aus, doch es war absolut nicht erkennbar, wo es hätte weiter gehen sollen. Also entschieden wir, denselben Weg wieder unseren Spuren nach, abzusteigen.

 

Am bekannten Abzweig angekommen, blies es schon lange nicht mehr so heftig. Zunächst war kurz unklar, ob wir einen Weiterweg zu unserem heutigen Endgipfel wagen wollten, denn hier an dieser Stelle wäre auch ein Abstieg ins Tal möglich. Kurze Beratung, nein, weiter sollte es gehen zum Weiherkopf.

 

Spannend blieb es auf unserem Weiterweg allemal, wir hatten gut zu tun, mit immer wieder kehrenden Windböen und etwas Wegfindung. Allerdings konnte man hier auch nicht mehr viel falsch machen, das Gelände war sehr breit- und weitläufig. Mit ziemlicher Sicherheit konnte man bei guter Sicht den Gipfel schon lange sehen.

 

Plötzlich tauchte vor uns schemenhaft ein Stützpfeiler auf, oder war es doch etwas anderes? Manchmal waren wir uns in diesen Wetterverhältnissen nicht sicher, ob es einfach eine Fata Morgana am Horizont war. Nein, tatsächlich umso näher wir kamen, umso klarer wurde erkennbar, dass wir uns der Seilbahn zum Weiherkopf näherten – bald geschafft.

 

Affen kalt blies jetzt wieder der Wind, von allen Seiten, die Backen froren gefühlt ein und zauberten uns eine knallrote Gesichtsfarbe. Jetzt war auch das Gebäude der Bergstation mit dahinter befindendem Gipfelkreuz zu sehen. Ab hier waren Spuren einer Pistenraupe erkennbar, doch die hätte es hier wahrscheinlich nicht gebraucht, denn der Wind zog so über den Bergrücken, dass der fast schneefrei geworden war.

 

Windgeschützt an der Bergstation gab es eine größere Trink- und Essenspause und jetzt durfte auch der altbekannte Gipfelschnaps nicht fehlen. Diesmal in Form eines leckeren Likörs :) Vielleicht wärmt der ja ein bisschen…

 

Nun kam wirklich der anstrengendste Teil der Tour, so schnell es nur ging, bewegten wir uns in den Windböe vorwärts, teilweise konnten wir nur noch ein Auge offen behalten, so krass war es. Das alles hielt uns aber nicht von der weiterhin absolut genialen guten Laune ab.

 

Im Abstieg orientierten wir uns an die Schneekanonen als Wegweiser, damit war es einfach, weiter runter zu finden. Als wir endlich in einem kleinen Waldstück ankamen, war die Hoffnung groß, der Wind könnte nachlassen, leider Fehlanzeige. Erst ab ca. 1300 Hm wurde es stiller um uns, der Schneefall lies etwas nach und die Schneedecke wurde merklich weniger.

 

Wie als hätte jemand einen Schnitt gemacht, befanden wir uns gerade noch im ca. 30 cm tiefen Schnee und zugleich in kaum erkennbare Schneeschichten. Also Schneeschuhe aus, und weiter runter ins Tal, jetzt auf breitem Asphaltweg.

 

In Bolsterlang, im Tal angekommen, mussten wir noch ca. 1 Stunde bis nach Ofterschwang zum Auto laufen. Hier unten war alles grün und nichts erinnerte mehr an die Schneemassen wenige Höhenmeter weiter oben. Ein kurzer Blick Richtung des Berges von dem wir gekommen war, zeigte auch nicht wirklich, welche Leistung wir heute abgerufen hatten. Alles war weiterhin tief nebelverhangen, dort oben.

 

Zum Auslaufen war der Talweg angenehm, und wir erreichten bald das Auto. Dass wie vermutete weiterhin alleine die Stellung auf dem Parkplatz hielt :) :)

 

Steffens Alles-Könner-Uhr, zeigte bemerkenswerte Zahlen: 6 Stunden Gehzeit, über 1000 Hm zurückgelegt und 15 Kilometer Strecke. Da hatten wir uns eine Pause in ein einer warmen Bäckerei mit netten Café doch wirklich verdient.

 

Vielen Dank für einen witzigen, herausfordernden, Windböen- lastigen Tag!

 

 

 

Erlebnisbericht: Schneeverrückte am Immenstädter Horn

 

Geschrieben von Miriontour 12.11.2016 19:22h (geändert: 14.11.2016 13:31h) | 96 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Schneewanderung Immenstädter Horn, Geschwender Horn"
Ort: Schneewanderung Immenstädter Horn, 11/2 Gschwend, 87509 Immenstadt im Allgäu, Deutschland
Termin: Samstag 12.11.2016 08:00h

 

 

 

Pünktlich um 08:30 Uhr trafen sich drei schneeverrückte Bergfreunde am Parkplatz in Gschwend ein.

 

Kurz vor uns starteten 2 Tourenskigeher die gleiche Strecke hoch, die wir auch gehen wollten. Bei diesem Anblick schlug Katyas Herz schon etwas höher. Geht sie doch wohl auch sehr gerne Skitouren.

 

Heute waren wir aber zum Schneeschuhgehen verabredeten. Also schnallten die beiden Bergdamen bereits am Anfang die Schneeschuhe fest an die Wanderschuhe. Während Manne sich erstmal noch in rutschenderweise den ersten Anstieg geben wollte :)

 

Zunächst konnte von keiner ernst zu nehmenden Schneedecke die Rede sein. Allerdings halfen die Schneeschuhe recht gut, ordentlich an Höhe zu gewinnen. Schnell entschied dann auch Manne die Wunderdinger an die Schuhe zu legen. Spätestens nach der Alpe Hochbergalpe ging ohne Schneeschuhe rein gar nichts mehr. Wir waren froh über die voran gegangen Torenskigeher, denn so war es unproblematisch den Weg Richtung Gipfel korrekt einzuschlagen.

 

Bisher hielt sich die Sonne noch recht schüchtern weit oben über den Wolken, nur leicht konnte man facettenreich blaue Stellen am Himmel entdecken. Trotzdem war der Anblick der ganzen Schneelandschaft einfach wunderschön.

 

Die letzte Stunde Anstieg zum Gipfel war im knietiefen Pulverschnee recht kräftezehrenden. Wir wechselten uns im Spurenlegen tapfer vorne ab. Manne löste mich ganz gentlemanlike an der Front ab, als dass steilste Stück begann.

 

Um uns herum sah es ein wenig so aus, wie in der unendlichen Geschichte, beschrieb es Katya so treffenden. Am Horizont zeichnete sich eine, wie gemalte, horizontale dicke Linie mit relativ dunkeln Wolken ab. Da rüber war ein Streifen blauer Himmel zu erkennen, der manchmal diverse Berggipfel oder Ähnliches hervorblicken lies. Ab und zu zog ein Schwung Nebel auf uns zu und schränkte die Sicht etwas ein.

 

Gegen 10:30 Uhr erreichten wir endlich das Gipfelkreuz vom Immenstädter Horn. Der angepriesene Tiefblick auf den Alpsee stand heute allerdings nicht auf dem Programm. Die Nebeldecke hing tief im Tal. Dafür befreiten wir gemeinsam den hier vorhandenen Pausentisch und fielen vor lauter Schnee fast über die, unter dem Schnee begrabenen Sitzbänke.

 

Nun konnten wir eine kleine Trinkpause mit wärmenden Tee und Wasser einlegen. Nach einem Gipfelbild schlugen wir unseren Weiterweg Richtung Kemptener Naturfreundehaus ein.

 

Leider konnten wir nur kurzfristig den Tourenskispuren folgen, denn dann ging es steil bergab. Mit Schneeschuhe möglich, aber wir wollten auch nicht zu weit runter kommen, so suchten wir den fast nicht erkennbaren Wanderweg auf. Man konnte ihn wirklich nur erahnen, hier war viel Orientierung und pfadfinderische Fähigkeiten von Nöten. Allerdings konnten wir jetzt gut hoch zum Naturfreudehaus blicken, also sollte der Weiterweg wirklich unschwierig findbar sein.

 

Jetzt entdeckten wir auch die ersten Wanderer am Horizont die sich ohne Schneeschuhe oder Tourenski durch den Schnee plagten. Einstimmig erkannten wir, dass wir alle drei froh waren, gut ausgerüstet hier unterwegs zu sein.

 

Die letzten paar Meter zum Naturfreundehaus waren nochmal ganz schön anstrengen im recht steilen Schneegelände.

 

Ach war das schön gemütlich, als wir die Türe zur, mit Holz geheizten Stube, öffneten. Es war kurz vor 12 Uhr, pünktlich also zur „Mittagspause“ bestellen wir dreimal total leckere Flädlesuppe. Die dampfend in einem großen Trog serviert wurde. Mit einem leichten Seitenblick aus dem Fenster, wurde erkennbar, dass sich draußen zwischenzeitlich mehr blauer Himmel mit Sonne präsentierte.

 

Ja, hier könnte man es noch länger aushalten, eine grobe Stunde genau, und einen Jagertee weniger im Glas, dann beschlossen wir den Weiterweg anzutreten.

 

Immer wieder spukte die Winterlandschaft diverse Wanderer aus, die alle samt zur warmen Hütte strömten. Gut, dass wir jetzt weiter gingen… Am liebsten hätte ich noch den tollen Hüttenhund mitgenommen, doch leider entschied dieser, beim Anblick seines Herrchens, doch lieber dort zu bleiben. :(

 

Also gingen wir zu dritt weiter. Kurzfristig war der Weg sogar breit planiert, zum Einlaufen mal ganz angenehm. Doch das Glück hielt nicht lange, da “schritten” wir wieder knietief im Schnee weiter.

 

Schnell noch drei Wanderer ohne Ausrüstung überholt, so schwenkten wir zum Gschwender Horn hinüber. Kurz wieder etwas Orientierung gefragt und es tat sich das große Gipfelkreuz auf.

 

Wenige Minuten nur, dann standen wir auch schon wieder auf unserem heutigen Abstiegsweg. Katya leicht beschwipst vom Trinken des Jagertees, Manne und ich nur vom Geruch ging es fröhlich bergab.

 

Ungünstigerweise erinnerte ich Manne daran, dass wir ja noch eine Rechnung in Form einer Schneeballschlacht offen hatten. Diesmal hatte ich wohl Glück, zum einen war der Schnee pulvrig und zum anderen Manne recht gutmütig. Erst hatte er noch die Idee mich den Abstiegshang im Schnee ein Stück schubsen zu wollen, da fiel er schon selbst lach

 

Zwischenzeitlich hatte sich auch die Sonne ein wenig hervorgekämpfte, so durften wir jetzt auf den schönen Alpsee blicken.

 

Kurz vor dem Parkplatz entschieden wir die Schneeschuhe dann doch abzuschnallen und erreichten um ca. 15:00Uhr wieder unseren Anfangspunkt in Gschwend.

 

Vielen Dank für diese schöne erste Schneeschuhtour mit euch in diesem Jahr.

 

Liebe Grüße Miri

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Über den Tegelberg auf den Branderschrofen"

 

Geschrieben von Spot14 02.11.2016 15:31h (geändert: 02.11.2016 15:49h) | 147 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Über den Tegelberg auf den Branderschrofen"
Ort: Tegelberg und Branderschrofen, 33 Tegelbergstraße, 87645 Schwangau, Deutschland
Termin: Sonntag 30.10.2016 08:00h

 

 

 

Aus dem vernebelten Donau- bzw. Illertal fanden sich 11 sonnen- und berghungrige Wanderer am P2 in Illertissen ein, um auf eine gemütliche Bergtour am Tegelberg zu starten. In der Nähe von Kempten wurden dann unsere Erwartungen erfüllt und die Sonne begrüßte uns strahlend aus einem fast wolkenlosen Himmel. Erst sah es so aus, als ob wir eine unserer Fahrgemeinschaften unterwegs verloren hätten und den ausschließlich weiblichen Insassen wurde bereits mangelnder Orientierungssinn unterstellt. Tatsächlich handelte es sich jedoch um einen Tankstopp, über den keiner Bescheid wusste und alle trafen planmäßig am Parkplatz der Tegelbergbahn ein. Beinahe hätte der Organisator Peter selbst das Geschehen nur von der Bergbahn aus betrachten können, da im Eifer der Vorbereitungen seine Bergschuhe den Weg nicht ins Gepäck gefunden hatten. Letztlich wurde doch noch ein passendes Paar halbwegs bergtauglicher Schuhe im Teilnehmerkreis gefunden. Nachdem Martina vor Ort noch zu uns gestoßen war, konnten wir gegen 9.30 h zu zwölft den Weg nach oben antreten.

 

Schon in den ersten Minuten ging es steil bergan und die warmen Jacken verschwanden schnell in den Rucksäcken. An der ersten Weggabelung mussten wir uns zwischen dem normalen Wanderweg und der Route über den Klettersteig entscheiden. Nachdem unsere Profis Steffen und Kai uns davon überzeugen konnten, dass der Klettersteig Gelbe Wand auch ohne Ausrüstung zu bewältigen sei, entschieden sich sieben Teilnehmer doch mehr oder weniger spontan diesen in Angriff zu nehmen, während die anderen mit Peter die Hauptroute wählten.

 

Nach einigen Stufen über Wurzeln auf Waldboden änderte sich das Terrain auch bald und führte auf felsigem Untergrund in steilen Kehren zwischen den Felswänden stetig bergauf. Wir passierten den Einstieg über eine fast senkrechte Leiter zum Tegelbergsteig (Schwierigkeit C), den wir mangels Ausrüstung links liegenließen. Als nach einer Kurve plötzlich vor uns eine Seilbrücke auftauchte, war der Schreck dann doch groß, wie diese ohne Ausrüstung zu bewältigen sei. Der darunter liegende Weg war dann aber doch problemlos zu schaffen. Beeindruckend die Felswände links und rechts und die gelegentlich über unseren Köpfen schwebende Gondel der Bergbahn, ging es auf sehr gut gesichertem Steig an stabilen Drahtseilen und über gut platzierte Eisentritte hinauf, bis wir nach einer Wegkreuzung auf den Rest der Gruppe stießen, die auf uns in strahlendem Sonnenschein dort gewartet hatte.

 

Nach einer kurzen Pause ging es dann auch gleich weiter zum Aufstieg auf den Brandnerschrofen, jedoch nicht ohne an der Bergstation den beeindruckenden Start einer der vielen Gleitschirmflieger zu beobachten. Auf dem Rundweg, in den der Steig zum Gipfel einmündet begegneten uns dann auch viele der Touris, die mit Stadtstiefelchen und ähnlich eingeeigneter Ausrüstung unterwegs waren. Anfangs noch eher zur Zierde, wurden die Stahlseile auf den letzten steilen Metern zum Gipfel am Rande des Abgrunds doch sehr hilfreich und wer sich weder davon noch von den Menschenmassen dort abschrecken ließ, wurde mit einem gigantischen Rundumblick am Gipfelkreuz belohnt. Mit einigem Hin und Her wurde von dort aus auch die Hochplatte ausgemacht, die ein paar Teilnehmer in der Woche zuvor bewältigt hatten. Sehr zur Freude der Damen hatte Peter diesmal nicht nur sein obligatorisches Gipfelbier parat, sondern auch leckeren Prosecco. Nach diversen Fotoshootings und einer Runde “Obst” von Steffen ging es dann an den Abstieg und schließlich zur gemütlichen Einkehr am Tegelberghaus.

 

Nach einigen Verzögerungen bei den Essens- und Getränkebestellungen wurde es gegen 16 h höchste Zeit, den Abstieg anzugehen, um bis zum Einbruch der Dunkelheit sicher unten anzukommen. So ging es dann auch zügig, teils über die Skipiste im letzten Sonnenschein, teils durch den Wald bergab und alle kamen wohlbehalten unten an.

 

Unser Vorhaben, den Stau Richtung Füssen noch bei einem kleinen Umdrunk abzuwarten, scheiterte leider an überfüllten Lokalen bzw. Unwilligkeit des Personals, so dass wir von unseren zuverlässigen Fahrerinnen und Fahrern zurück an die Treffpunkte gebracht wurden. Dennoch kann ich denke ich für alle sprechen, dass es ein rundum gelungener Tag war.

 

Noch ein paar Worte in eigener Sache. Mein herzlicher Dank geht an Steffen, der mir als am wenigsten in Sachen Klettern geübter Teilnehmerin mit moralischer Unterstützung und einigen Tipps auf dem Klettersteig zur Seite stand. Dank deiner Unterstützung bin ich zwar etwas langsamer aber sicher und voller Stolz oben angekommen. Obwohl nicht die Erste, war dies doch die bislang anspruchsvollste, da längste Kletterpartie für mich. Auch nochmals vielen Dank an Peter für die Überwindung einiger Motivationsschwierigkeiten bezüglich des Aufstiegs zum Brandnerschrofen ;-)) Es hat sich gelohnt! Unfassbar, was ich in den letzten Wochen wider Erwarten dank eurer Unterstützung bewältigen konnte! Freue mich, ein Teil dieser tollen, rücksichtsvollen Gruppe sein zu dürfen und auf eine ereignisreiche Wandersaison 2017.

 

Liebe Grüße, Linda

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "ALLGÄUFILM, Bergfilme aus dem Allgäu"

 

Geschrieben von Miriontour 02.11.2016 11:44h | 67 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "ALLGÄUFILM, Bergfilme aus dem Allgäu"
Ort: ALLGÄUFILM, Bergfilme aus dem Allgäu, 2 Unterer Buigenweg, 87541 Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Freitag 28.10.2016 18:30h

 

 

 

Eine fröhliche kleine Gruppe von Berg-verrückten… äh -verliebten natürlich, traf sich am Freitagabend pünktlich zum Bergfilmabend in Bad Hindelang ein. Dank der frühen Uhrzeit konnten wir unsere Platzwahl noch komplett frei wählen und entschieden uns für die Empore, von der man eine super Sicht auf die große Leinwand hatte. Peter und Thomas saßen schon Mal kurz Probe während der Rest Richtung Getränkebar loszog.

 

Schnell füllte sich der Saal und schon bald rief der Filmemacher von Allgäufilm zum Start auf. Schongleich tauchten wir ein, in die wundervollen Luft-, Hautnah- und Go Pro-Aufnahmen von dem tollen Allgäu. Eindrucksvolle Kurzfilme, begleitet mit dazu passender Musik und Geschichten luden zum Träumen ein. In der Pause war schnell klar, eigentlich wollten wir gleich aufbrechen.

 

Eine kleine „Klettereinlage“ durfte es an diesem Abend dann auch noch sein, als wir nämlich in die zweite und letzte Hälfte des Filmeabends starten wollten, waren die Reihen schon gut besetzt. Wieso durchquetschen bis zu unseren Plätzen? So stiegen wir einfach kurzerhand über die Sitze und nahmen gespannt unsere Plätze ein :)

 

Als der letzte Teil zu Ende war, knurrte allen fast hörbar der Mage. In Zukunft muss wirklich überall eine Brotzeit mitgenommen werden. Hiermit also der liebevolle Hinweis an alle lach

 

Die Uhrzeit zeigte leider zwischenzeitlich lange nach 22.30 Uhr an, uns wurde schnell klar, dass wir hier im tiefsten Allgäu um diese Uhrzeit in einem normalen Lokal keine warmen Speisen mehr bekommen würden. Alles verzweifelte Googeln half nichts, so entschieden wir schnell, heute sollte es also das leckerste und gourmet-wertvollste Lokal im ganzen Umkreis werden.

 

So fanden wir uns gegen 23 Uhr in Sonthofen am Mc Donalds ein. Es schien wohl, dass es einigen, vielen anderen Leuten ähnlich wie uns erging, denn der Parkplatz sowie das Schnellimbisslokal war gut gefüllt.

 

Gesund waren die Bürger, Pommes und Cola bei Weitem nicht, aber hatten wir doch schon durch unsere kleine Klettereinlage, das Besteigen der Empore und dem Schwärmen für zukünftige Biwakplätze einiges an Kalorien verbraucht, sodass solch eine Sünde auch einmal sein dürfte, oder nicht?!

 

Vielen Dank für diesen tollen Abend mit euch allen!

 

Liebe Grüße Miri

 

 

 

Erlebnisbericht: Hochplatte die Tour mit dem gewissen Etwas

Geschrieben von  Frank-Jonas 24.10.2016 19:13h (geändert: 25.10.2016 19:31h) | 172 x gelesen

Bericht von: Treffen "Hochplatte 2016"
Ort: Reutte, Tirol, Österreich
Termin: Sonntag 23.10.2016 07:00h

 

So dieses Mal bin ich dran, über unsere tolle Tour auf die Hochplatte zu berichten :-D.

Pünktlich um 7 Uhr trafen sich 9 begeisterte Wanderfreunde in Ulm, um zusammen mit drei weiteren Bergfreunden, die in Dietmannsried aufgegabelt wurden, die Hochplatte zu erklimmen.

Durch die leichten Schneefälle der letzten Tage in den Alpen war nicht klar, ob man überhaupt die Überschreitung von der Krähe zur Hochplatte waagen konnte. Denn nach meiner Erfahrung vor ca. 4 Jahren, als ich die Tour schon mal gemacht habe, waren oben einige ausgesetzte Stellen, die bei Schnee nicht ohne sein dürften.

Nach kurzer Beratung beschlossen wir uns es zu waagen und gegebenenfalls die Tour abzubrechen.

Vom Parkplatz der Ammerwaldalm ging es durch ein leichtes Tal mit herrlich gefärbten Laubwald sanft empor in Richtung Fensterle.

Das “Wahrzeichen” der Tour ist ein Loch im Fels, durch das man nach Norden schauen kann und durch das es zur Kenzenhütte hinab geht.

Von hier aus sahen wir, dass wir es auf den Grad in Richtung Hochplatte wagen konnten. Unsere drei etwas weniger bergerfahrenen Wanderfreunde wurden in die “Mitte” genommen, um ihnen gegebenenfalls wenn notwendig helfen zu können.

Nach einem kurzen Stück kam leider dann auch Schnee.

Hier zeigte sich, was sich da für eine hilfsbereite, rücksichtsvolle und tolle Truppe im Laufe der letzten Zeit zusammengefunden hatte.

Die etwas Schwächeren wurden von den erfahrenen Berglern mit geübter Hand und Ratschlägen über die “kritischen” Stellen gelotst und sicher auf die Hochplatte geführt.

Hier möchte ich einfach nur Danke sagen, dass ich mit so tollen Leuten in die Berge gehen darf. So was an Hilfsbereitschaft find ich einfach nur klasse! Man kann sich auf euch 150 Prozent verlassen und das gib mir als Organisator ein tolles sicheres Gefühl.

Auf der Hochplatte gab es dann durch Thomas den Gipfelwein (was ich bis dahin noch nicht gesehen hatte) und Marcel spendierte eine Runde leckeren Gipfelschnapps. Nach einer ausführlichen Rast ging es dann auf normalem Weg in Richtung Tal, wo wir am Ende den Tag noch in der Ammerwaldalm bei leckerem Kaiserschmarrn und Apfelstrudel ausklingen ließen.

Vielen Dank für diesen tollen Tag.

Euer Frank

 

 

 

Erlebnisbericht: Gemütliche Herbstwanderung vorbei am Schwansee u.Alpsee"

 

Geschrieben von Alpha22222 25.10.2016 18:03h (geändert: 25.10.2016 19:03h) | 99 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Gemütliche Herbstwanderung entlang vorbei am Schwansee u. Alpsee"
Ort: Füssen, Füssen, Deutschland
Termin: Sonntag 23.10.2016 08:30h

 

 

 

Hallo Wanderfreunde der gemütlicheren Gangart,

 

….es gibt dieses mal nur einen Kurzbericht, da sich kein Schreiberling findet und ich keine Zeit habe.

 

Danke an die 15 Teilnehmer,( vier noch ganz spontan ), wovon einige erst vor kurzem dieser Gruppe beigetreten und schon sehr aktiv sind, Laura,Silvia Oli etc.

 

Sehr schöne Tour mit euch, durch eine herbstlich gefärbte Landschaft mit Umwegen, vorbei am Schwansee und Alpsee. Traumhafte Aussicht vom Kalvarienberg mit Hugo Spritz und Rosewein den Peter, als alternative zum Gipfelbier, angeboten hat…..Super Idee ((-:.

 

Weiter zum Lechfall wo wir in der Wirtschaft bei heißen Getränken 13 Stück Apfelstrudel vertilgt haben, ob mit oder ohne Eis und Sahne, und die Bedienung ordentlich ins Schwitzen gekommen ist.

 

Danach ging es über ein kurzes Stück des Märchenpfades zur Baumwipfeltour, die Heidi noch vorgeschlagen hatte, und auch gleich umgesetzt wurde. Der Rückweg ging über den Märchenpfad zum Parkplatz.

 

Danke noch an Oli der auf die Nachhut aufgepasst hat, das keiner verloren geht.

 

Tolle Gruppe, viel Spaß auch wenn uns zum Schluss fast der Regen eingeholt hat. Knapp 18 Km, 430 Höhenmeter , die alle ganz locker meisterten. Gerne wieder…….das war es kurz und bündig.

 

GlG Robert

 

 

 

Erlebnisbericht: Treffen "Bowling im Bowlingcenter Neu Ulm"

 

Geschrieben von Bine64 19.10.2016 07:38h | 70 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Bowling im Bowlingcenter Neu Ulm"
Ort: Bowlingcenter Neu Ulm, 2 Steubenstraße , 89231 Neu-Ulm, Deutschland
Termin: Dienstag 18.10.2016 18:00h

 

 

 

Mal wieder eine nette Truppe.

 

Trotz des kurzfristig eingestellten Termins waren wir immerhin 7 Bowler und hatten wie immer wieder viel Spaß miteinander. Bei einigen Spielern kristallisierten sich ungeahnte Talente raus, bei anderen wiederum mussten Hilfsmittel verwendet werden. ;)).

 

 

 

Erlebnisbericht: Ein Hochgesang auf diese wundervolle Gruppe

 

Geschrieben von Mediapete 17.10.2016 18:33h (geändert: 19.10.2016 00:32h) | 183 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Frank und Robert Wandertour... auf dem Premiumweg Luftiger Grat"
Ort: Steibis, Oberstaufen, Deutschland
Termin: Sonntag 16.10.2016 08:00h

 

 

 

Es ist schon herrlich mit anzusehen, wie sich unsere kleine aber feine Wandergruppe entwickelt: Hier die kaum zu bremsende Horde um den Gruppenleitwolf Frank, die Woche für Woche nicht genug kriegen kann von schweißtreibenden Mammut-Touren im oberen Schwierigkeitsbereich. Da die eher gemütliche Bergziegen-Truppe um Robert, der die Spät-/Wiedereinsteiger und Nachwuchsbergler mit ständig neuen, ständig aufregenderen Touren begeistert. Und nicht zuletzt die Schar derer, die es ganz gemütlich haben möchte und gänzlich aufs Kraxeln, Höhenmeter-Fressen und Gipfelsammeln verzichten möchte.

 

Um alle drei Fraktionen zu versammeln hatten Frank und Robert zu einer gemeinsamen Wanderung bei Oberstaufen eingeladen. Die Resonanz war bombastisch. 21 Wandersleute reichten sich auf der sonnengefluteten Terasse der Hochgratbahn-Bergstation die Hände. Diejenigen, die sich schon kannten, fielen sich freundestrahlend in die Arme.

 

Frank war mit den Konditionsbolzen schon früher aufgestanden und (natürlich) vom Tal hoch gelaufen. Roberts Truppe hatte den bequemen Weg mit der alten Seilbahn genommen. Nach der kurzen aber herzlichen Begrüßung starteten wir los zum Premiumweg “Luftiger Grat”, der uns vom Hochgrat zur Imbergbahn führen sollte.

 

Bergbier und Gipfelschnaps bekamen kaum die Gelegenheit, auf Temperatur zu kommen, denn der erste Gipfel – der Seelekopf – war schnell erreicht. Beim Anblick der eintreffenden Schar überließen uns die dort rastenden Menschen bereitwillig das Feld. Vesperboxen öffneten sich, Bügelverschlüsse ploppten, kleine Plastik und Zinnbecherle machten dir Runde. Und weil’s grad so schee war, nutzten die beiden Ober-Bergziegen die Gunst der Stunde für das obligatorische Gruppenfoto.

 

Der Weitermarsch über den herrlichen Premiumweg bereitete keine großen Schwierigkeiten. Beseelt vom strahlend blauen Himmel und dem weiten Blick ins Voralpenland und auf die Bregenzer Berge schritten wir dahin bis zu einer Abzweigung, bei der sich die Gruppe trennte. Der eine Teil nahm noch einen halbstündigen Aufstieg auf den Falken in Angriff, der andere besetzte schon mal die Sonnenterasse an der Falkenhütte. Längst waren zu diesem Zeitpunkt Windjacken und gezipte Hosenbeine in den Rucksäcken verschwunden. Sonnenbrillen und kurze Ärmel beherrschten die Szenerie. Selten hatten isotonische Kaltgetränke, Maultaschen und Kaiserschmarren so lecker geschmeckt, wie an jenem denkwürdigen Sonntagnachmittag im Spätherbst 2016.

 

Bis die Gipfelstürmer eintrafen, waren genügend Plätze in Beschlag genommen, so dass die komplette Gruppe schließlich zusammen saß. Was bei der Größe und dem emsigen Treiben der sonstigen Sonnenanbeter keinesfalls selbstverständlich war.

 

Nachdem alle frisch gestärkt waren, ging es an den Abstieg, der uns – anders als geplant – am Ende direkt zurück zur Hochgrat-Talstation führte. Chef-Pfadfinderin/Bio- und Geologin Miri lotste uns über sanfte Wiesen in einen ach so finsteren Wald, wo es dann plötzlich vorbei war mit gemütlich. Ein Bach musste über eine Seilbrücke überquert werden, was bei einigen Teilnehmern dann doch kurzzeitig die Gesichtszüge einfrieren ließ.

 

Am Ende war aber auch diese Herausforderung für alle locker zu bewältigen. In einer Gruppe ist eben vieles einfacher, erst recht in dieser wundervollen Gruppe, die trotz unterschiedlicher Interessen vor Harmonie und Dynamik nur so strotzt, in der ich nun seit drei Monaten dabei sein darf und in der ich mich sehr sehr wohl fühle.

 

Eingedenk der Tatsache, dass am gleichen Tag noch acht weitere Mitglieder aus dieser Gruppe im Oberstorfer Raum unterwegs waren, kann man Frank und Robert nur ein großes Lob aussprechen: Hier ist wirklich für alle Wanderfreunde etwas geboten. Jeder kann und darf nach eigenen Kräften losmarschieren, die Stärkeren achten stets auf die Schwächeren, alles kann, nichts muss. Jeder hat schließlich mal klein angefangen. Jeder darf sich aber auch weiterentwickeln wenn er das möchte und wird dabei von den anderen getragen.

 

Macht weiter so, lieber Frank, lieber Robert! Dann ist mir um den Fortbestand dieser einzigartigen Gruppe überhaupt nicht bange. Ich freue mich schon auf viele tolle Touren und Herausforderungen im nächsten Jahr und hoffe, dass uns der Altweibersommer noch eine Weile erhalten bleiben möge.

 

Ganz liebe Grüße Peter

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Einfache und gemütliche Wanderung in Oberstdorf"

 

Geschrieben von Gohle 17.10.2016 00:08h | 50 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Einfache und gemütliche Wanderung in Oberstdorf"
Ort: 1 Bahnhofplatz, 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 16.10.2016 08:45h

 

 

 

Der Tag begann mit einer zweistündigen Zugreise von Ulm nach Oberstof. Schon ab Memmingen liesen wir den Nebel hinter uns und hatten den Rest vom Tag strahlend blauen Himmel. In Oberstdorf angekommen ging die Wanderung zuerst durch das schöne Städtchen vorbei an der Skischanze und weiter bis zur Trettach. Am Ufer entlang über abwechslungsreiche Wald und Wiesenstücke bis zum kristallklaren Christlessee. Nach einer kleinen Pause weiter bergauf um nach einer weiteren Stunde den Umkehrpunkt, den Berggasthof Spielmannsau zu erreichen. Als wir uns alle mit Kaffee, Kuchen oder einem Eis gestärkt hatten ging der Weg zurück zur Trettach um letztendlich auf der anderen Seite des Flussufers wieder Oberstdorf zu erreichen. Tolle Tour von Gabi ausgesucht, ein Lob an alle Teilnehmerinnen, jederzeit wieder, weiter so.

 

Gruß Dieter

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Drei Tage Auszeit in Bozen als spontane Alternative zum Pitztal"

 

Geschrieben von Askja 12.10.2016 23:41h (geändert: 12.10.2016 23:54h) | 88 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Drei Tage Auszeit in Bozen als spontane Alternative zum Pitztal"
Ort: Bozen, 39100 Bolzano, Trentino-Alto Adige, Italia
Termin: Donnerstag 06.10.2016 16:00h

 

 

 

“Drei Tage Auszeit in Südtirol” oder “Wenn Stubaitalbergziegen reisen”

 

… so oder so ähnlich könnte die Überschrift zu unserem kleinen Genusstrip in die Berge lauten. Die Ankündigung von Eiseskälte und Schnee im Pitztal (unserem ursprünglichen Reiseziel) konnte unsere Unternehmungslust nicht ausbremsen und, Bergziegen, die wir nunmal sind, so disponierten wir kurzerhand um und reisten auf Peters Idee hin für ein paar Tage ins klimatisch sehr viel mildere Südtirol in die Nähe von Bozen. Ohne Stau aber dafür mit jeder Menge guter Musik im Ohr und Ideen für künftige Bergtouren kamen wir am Abend des 06. Oktobers 2016 in unserem idyllisch gelegenen Gasthof Pemmern an (natürlich nicht, ohne uns zuvor in einer Pizzeria mit deliziöser Pizza, Südtiroler Wein und Fernet Branca zu stärken).

 

Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigem Frühstück mit der direkt neben dem Gasthof gelegenen Bergbahn auf die Bergstation der Schwarzseespitze, von wo aus wir bei noch recht schattigen Temperaturen über den Weg der “Südtiroler Himmelstour” aufs Rittner Horn (2259m) aufstiegen. Nach einer kurzen, jedoch sehr leckeren Stärkung im Schutzhaus Rittner Horn ging es weiter auf urigen, engen und absolut idyllischen Pfaden durch eine wunderschöne, stille Landschaft, die für mein Dafürhalten fast schon skandinavisch anmutete. Unterwegs kamen wir an einer kleinen, familiär geführten Latschenölbrennerei vorbei, in der wir uns in die traditionelle, sehr aufwendige Handwerkskunst des Latschen- und Zirbenölbrennens einweisen ließen (einer der beiden Brennöfen stammte noch aus dem Ende des 19. Jahrhunderts) und entsprechende Öle für guten Schlaf und zur Linderung etwaigen Muskelkaters in unsere Rucksäcke einsteckten. Die weitere Tour war reinstes und schönstes Lustwandeln durch idyllische Bergwiesen und Nadelholzwälder, vor allem aber vorbei an der atemberaubenden, uns alle überwältigenden Kulisse der Südtiroler Bergwelt mit Blick auf eine Vielzahl an Zwei- und Dreitausender. Meine beiden Bergkameraden kamen aus dem Fotografieren gar nicht mehr hinaus… :-) Viele, viele Bilder, glückliche Jauchzer und etliche Schritte später kehrten wir nach erfolgter Wanderung im Gasthaus der Bergstation ein, rückten unsere Sonnenbrillen zurecht, klappten die Liegestühle auf, ließen uns Wein bringen und uns die warme Abendsonne ins Gesicht scheinen – Wanderherz, was willst du mehr? :)

 

An unserem zweiten Tag namen wir den Schlern (2563m) ins Visier, der durch seine charakteristische Form das Wahrzeichen Südtirols darstellt. Unsere Wirtin runzelte ob unseres Vorhabens noch die Stirn – sie habe von Regen am heutigen Tag gehört.. Tatsächlich aber sollte uns – wie von Robert erbeten und von Peter prognostiziert – den ganzen Tag über kein einziger Regentropfen treffen. Tja, wenn (B)Engel reisen… ;-) Los ging´s in aller Frühe und bei frischen Temperaturen von Sankt Zyprian aus. Auf einem engen, steilen Pfad stiegen wir zunächst durch bewaldetes Gebiet, vorbei am Tschetterloch, einer sagenumwobenen Höhle, die einst von verfolgten Christen und “wilden Männern” bewohnt wurde. Bald erreichten wir den Eingang einer gigantisch großen Schlucht, in der tief hängende, dichte Nebelschwaden für absolut mystische Stimmung sorgten. Kurz vor dem Tschafatschsattel erreichten wir die Bärenfalle, in der meine Wenigkeit in seeliger Ruhe ihr Vesperbrot auspackte. Erst beim Abstieg sollten wir den mannshohen Wolf bemerken, der zähnefletschend in einer engen Serpentinenkurve harrte (nebenbei erwähnt: Er war aus Holz). Je näher wir dem Gipfel kamen, desto mehr klarten die tief hängenden Wolken auf – sollte uns denn Sonnenschein auf dem Gipfel erwarten? Erstaunlich entspannt nahmen wir die 1400Hm der Tour und erreichten ohne allzu große Mühe den Monte Pez, den höchsten Gipfel des Schlerns. An klaren Tagen erhält man dort ein herrliches Panorama auf die Bergwelt der Dolomiten, uns jedoch war die Sonne an jenem Tag nicht hold und so summte so mancher von uns “Über den Wolken,…”. Das obligatorische Berg-Gipfelbier (wer mit Peter Berge erklimmt, weiß, von was ich hier schreibe) und einige Fotos später stiegen wir den kurzen Weg zum imposanten Schlern-Haus hinab, in dem wir uns mit heißem Tee und deftig-leckerem Essen wärmten. Während des Abstiegs genossen wir nochmals intensiv die absolut überwältigende Bergwelt um uns herum, die wir in diesen Dimensionen so noch nicht kannten und nutzten die Gelegenheit zum ausgiebigem Fotografieren. Im letzten Drittel des Abstiegs zogen die beiden Herren ganz ordentlich das Tempo an – schließlich bestand die Gefahr, aufgrund der leider bereits vorgerückten Uhrzeit das 3-Gänge-Menü in unserer Pension zu verpassen. Nachdem alles nochmal gut ging verabschiedeten sich meine beiden Wanderfreunde nach dem Abendessen relativ zeitig zur Nachtruhe und so verkrümelte auch ich mich bald in mein Zimmer, um ein paar Notizen unserer Tour anzufertigen.

 

An unserem dritten und letzten Tag fuhren wir mit der historischen Rittner Schmalspurbahn bei atemberaubendem Ausblick von Klobenstein nach Oberbozen, um dort von dort mit der Seilbahn ins schöne Bozen hinabzuschweben. In Bozen angekommen flanierten wir über den Markt, schlenderten durch historische Gässlein, hielten einen kleinen Schwatz mit Cobo (dessen Fischbänke leider, leider geschlossen hatten), aßen fantastische Pizza auf dem Marktplatz und schleckten weltbestes italienisches Eis – ein kleiner, kulinarischer Traum.. Auf dem Heimweg warfen wir noch einen raschen Blick auf die Erdpyramiden bei Lengmoos und begleiteten Peter auf der Spurensuche von Kindheitsurlaubserinnerungen. Nach einem kurzen Zwischenstopp mit obligatorischem Apfelstrudeltest in dem malerischen Städtchen Klausen ging es müde aber glücklich und mit sehr chilliger Musik im Ohr zurück nach Illertissen.

 

Es waren wunderbare und reiche 3,5 Tage, die ich absolut genossen habe. Liebe Stubaitalziegen (auch die, die im Tal geblieben sind), mit Euch habe ich nicht nur meine längsten und höchsten, sondern definitiv auch meine schönsten Bergtouren gehabt! Ich grüße Euch ganz herzlich! Allen anderen, die Freude am Bergsteigen wie auch am lustig-gemütlichen Beisammensein haben, kann ich nur dazu einladen, auch einmal mitzukommen :)

 

 

 

Erlebnisbericht: Das „Paradies“ in Hinterstein

 

Geschrieben von Miriontour 10.10.2016 17:24h (geändert: 10.10.2016 17:28h) | 89 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Treffen:Wanderung von Hinterstein zum Engeratsgundsee"
Ort: Engeratsgundsee, Hinterstein, Auf der Höh , 87541 Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Samstag 08.10.2016 08:00h

 

Tatsächlich tat sich eine recht überschaubare Wandergruppe bestehend aus Dirk und mir, am Samstag, 08.10. gegen 8:30Uhr Richtung Hinterstein, Parkplatz Auf der Höh, auf.

 

9:15Uhr stiegen wir pünktlich und für fast alle Eventualitäten gerüstet in den Wanderbus, der uns im das Hintersteiner Tal bringen sollte. Tief verhangen, mit Regenschauern präsentierte sich das Tal uns nicht gerade von der schönsten Seite. Doch wir waren guter Dinge, dass es nur noch besser werden könnte.

 

Wenige Minuten dauert die Fahrt an, als der Bus schon wieder stoppte. Vor uns war der Weiterweg durch eine Abschrankung blockiert. Draußen standen Bauern mit Holzstöcken.

 

Was war geschehen? „Alles aussteigen“, da muss man schon fast schmunzeln, denn in dem riesen Bus saßen wir beide mit einer Zusatzperson. Verdutzt fragten wir den Fahrer, was wohl gleich passieren würde. Müssen wir jetzt womöglich noch ins Tal hinein laufen?!

 

Nein, die Überraschung folgte zugleich. In der Ferne waren dumpfe Kuhglocken zu hören. Wie konnte das nun wieder sein, eigentlich waren die letzten Kühe seit dem 03.Oktober aus allen Allgäuer Bergalmen und Tälern hinausgetrieben.

 

Hier ist es anders, klärte uns der Busfahrer auf. Sogleich näherte sich uns rasant eine große, dampfende Rinderherde mit ohrenbetäubendem Lärm. Sie mussten durch die Engstelle, an unserem Bus vorbei. Der Fahrer war sichtlich in Sorge um sein geliebtes Gefährt. Wir hingegen, waren einfach nur überwältigt von diesem einmaligen Anblick.

 

Kurze Zeit später ging es dann schon wieder weiter. Der Busfahrer wohl noch so geflasht, verpasste direkt unseren ausgemachten Ausstiegspunkt an der Hubertus Kapelle. So schnell konnten wir nicht von unseren Plätzen aufspringen, da hielten wir auch schon am Giebelhaus. Natürlich hätte es auch noch die Möglichkeit gegeben, uns nochmal zurück zu fahren. Stattdessen stiegen wir hier einfach aus und folgten sogleich der Asphaltstraße zur Schwarzenberghütte.

 

Bald ging ohne Regenhose nix mehr! Die angesagte 1 Stunde Sonne mit leichtem Regen wollte wohl nicht bis zu uns durchdringen…

 

Nicht ganz eine Stunde später, waren wir kurz vor der Hütte. Hier eröffnete sich uns ein überschaubares Hochplateau, was von den Einheimischen liebevoll „das Paradies“ genannt wird. Sanfte, kleine abfallende Hügel umrahmt von sehr alten Ahornbäumen. Diese waren geschmückt mit gelb und orange gefärbten Blättern. Heute, ohne Sonne, wirkte der Ort eher mystisch und verwunschen. An der Hütte angekommen, wollten wir schnell ins Warme und nahmen zur frühen Stunde einen Apfelstrudel mit Heißer Schokolade ein.

 

Der Blick aus dem Fenster zeigte uns, dass auf dieser Höhe (1400Hm) der Regen sich zu leichtem Schneefall verwandelt hatte. Es half alles nichts, wer Abenteuer will muss wieder raus. Also schnell alle Regenklamotten an den Mann/ Frau, weiter gings.

 

Bald erreichten wir die Baumgrenze und es schlängelte sich teils felsig, teils erdig dem Engeratsgundsee entgegen. Der Schnee blieb gut liegen und schnell präsentierte sich die Landschaft um uns herum als eine Winter-Wonderland-Landschaft. Ohne Wonderland wohl bemerkt, denn es fehlte, für meine Verhältnisse, die strahlende Sonne mit blauem Himmel.

 

Kurz nach 12.00Uhr erreichten wir den See. Die Sicht war recht begrenzt, gerade mal zum etwa 50 Hm höher gelegen Türle war der Blick frei. Alles andere, war stark eingehüllt in dicke Wolken und Schneeflocken.

 

Kurze Diskussion, Baden ja, nein, vielleicht? lach Wie wohl unsere Entscheidung ausgegangen sein muss ?! :)

 

10 Minuten später standen wir schon oben am Türle. „Sieht aus wie Hochalpin“, rief Dirk…Ja, so könnte man das auch nennen…

 

Jetzt also erstmal weiter zum kleinen Daumen, nicht das der Schneefall noch aufhört und möglicherweise gleich noch die Sonne rauskommen könnte.

 

Zwischenzeitlich befanden wir uns auf einer fast geschlossenen Schneedecke. Eigentlich nur 1 Stunden, laut Schild, bis kleinen Daumen. Kurz vor dem Einstieg, trafen wir auf die ersten Wanderer an diesem Tag. Die wohl vom Nebelhorn unterhalb des Hindelanger KS gekommen waren.

 

Wir stiegen also schnell weiter empor. Bis wir kurz vor einigen Eisentritten zum Stehen kamen. Hier also hoch? Ab hier sollte auch laut Karte der gepunktete Weg beginnen, puh….

 

Nachdem wir bis an diesem Standpunkt schon diverse knifflige Stellen im rutschigen Schnee gebraucht hatten. Entschieden Dirk und ich vernünftigerweise, hier jetzt Kehrt zu machen.

 

Wir kämpften uns also zurück zum Türle, ab hier wählten wir den Weg nach Hinterstein „Parkplatz Auf der Höh“ Im Abstieg konnten wir am Rand ein paar Gämsen begutachten.

 

Eine richtige Pause hatten wir bis jetzt nicht gemacht. So starteten wir einen kurzen weglosen Sprint quer hinauf zur Mittleren Hütte. Wo wir unter dem Dach etwas Trockenheit erleben durften. Gestärkt mit etwas Brot und warmen Tee ging es zurück auf den Wanderweg.

 

Bis zur unteren Nicken Alpe blieb uns der Schnee tapfer erhalten. Die Stöcke erwiesen sich auf dem teils schmierigen Untergrund als echte Retter.

 

Etwas 3 Stunden später kamen wir am Parkplatz an, so schloss sich unsere Rundtour des heutigen Tages. Alle Regenkleidung abgeworfen, kehrten wir noch gemütlich in das Lokal Grüner Hut ein. Hier konnten wir bei einer wärmenden Suppe und einem schönen Stück Fleisch den Tag ausklingen lassen.

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Alternative zum Riedberger Horn , Entschenkopf und mehr......"

 

Geschrieben von Alpha22222 01.10.2016 21:01h (geändert: 02.10.2016 12:01h) | 88 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Alternative zum Riedberger Horn , Entschenkopf und mehr......"
Ort: Oberstdorf, 87561 Oberstdorf, Deutschland
Termin: Samstag 01.10.2016 07:30h

 

 

 

Spontane Alternative zum Riedberger Horn mit Wiederholungsfaktor,

 

und Orentierungsloser Sekundenkiller mit Pulsbezwinger ??!! ((-:

 

….tolle Tour die Julia ausgesucht hat. Vom P2 ging es in einer Stunde nach Reichenbach, wo wir auch gleich starteten. Nachdem wir an dem herrlichen Tobel vorbei waren ging es Richtung Gaisalpe wo der Hinweis Richtung Entschenkopf war ( 3 Std ).

 

Zügig ging es über sämtliche Variationen von Pfaden und Wege nach oben mit Fotopausen und einer kleinen Rast an einer unbewirtschafteten Alpe mit Sitzen in der ersten Reihe und herrlicher Aussicht. Die Sonne meinte es am Aufstieg gut mit uns und scheinte uns durch einen hauchdünnen Wolkenschleier an. So kam ich bis ca. 120 m unter dem Gipfel ohne einen Schweißtropfen zu verlieren an. Die letzten Meter waren Kraxelei vom feinsten.

 

Beim Aufstieg zum Gipfel überholte uns einer von denen die die Gipfel rauf und runterspringen um die letzte Bestzeit um 10 Sekunden zu unterbieten und der Pulsschlag statt 90 nur noch 80 sein darf. Super …dabei lösen sie Steinschlag aus laufen Orientierungslos durch das Gelände um dann den falschen Weg zu nehmen und Personen zu gefährden. Die ganze Woche haben wir Zeitdruck , wo ist da der Genuss. Sorry , mußte ich jetzt schreiben weil einer der Steine fast Julia getroffen hat und ich dafür kein Verständnis habe.

 

Am Gipfel angekommen und einer guten halben Stunde Pause mit schöner Aussicht, ging es an den Abstieg der es in sich hatte.

 

Klettereien, Seilsicherungen ,ausgesetzten Stellen, loser Fels , sehr steil mit viel Auswaschungen…wie Julia richtig sagte Beschissen der Weg und wirklich nicht Knie schonend. Nachdem wir am oberen Gaisalpsee vorbei waren und in etwas mehr als einer Stunde mit intensiven Sonnenschein ab 13.30 Uhr, legten wir uns an den unteren Gaisalpsee um eine Pause zu machen….wo ich gleich wegratzte ((-: und Julia das Umfeld beobachtete. Dann ging es Richtung Gaisalpe um uns dort zu stärken und kurze Zeit später Richtung Heimat zu fahren. Auf halber Strecke fing es leicht an zu Regnen.

 

Super Timing , Tolle Tour, die ich nächstes Jahr in Kombination mit dem Gaisalphorn machen werde ( Hinweis für Linda (-: ) bei optimalem Wanderwetter.

 

Danke Julia

 

LG Robert

 

PS. Pitztal, noch drei freie Plätze .Schönes Hotel und vom Wetter her sieht es ganz Gut aus ….bis jetzt.

 

 

 

Erlebnisbericht: Die rote/orangene Punkte Tour!

 

Geschrieben von Miriontour 28.09.2016 20:39h (geändert: 28.09.2016 20:52h) | 105 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Lichtspitze zweiter Versuch"
Ort: Häselgehr, 6651 Häselgehr, Tirol, Österreich
Termin: Samstag 24.09.2016 06:30h

 

 

 

Kurz vor 9 Uhr ging es im noch sehr schattigen und 8 Grad kalten Häselgehr los Richtung Lichtspitze.

 

Wir waren heute eine sehr überschaubare Gruppe mit 4 Wanderfreunden, Frank, Jürgen, Marcel und meine Wenigkeit (Miri).

 

Zunächst führte uns die Route im relativ dichten, dunklen Wald sehr steil hinauf. Aufgrund einiger Fällarbeiten hatten wir bei der ersten Querung der Hauptstraße (nach Gramais) kurze Wegfindungschwierigkeiten. Doch schnell war der Pfad wieder aufgefunden und wir wanderten serpentinenartig hinauf.

 

Ab etwas mehr als der Hälfte unserer Tour hatten wir die Baumgrenze überschritten und es tat sich der Blick zu unserem heutigen Ziel, der Lichtspitze mit Gipfelkreuz und 2356 Höhenmetern auf. Imposant waren die karstigen, fast senkrechten Wände die es wohl noch irgendwie zu überwinden galt.

 

Es blieb weiter spannend und wir folgten brav den hier guten roten Markierungen, jetzt im Fels weiter. Während dem Aufstieg bestaunten wir immer wieder das in nordwestlicher- Richtung liegende, unglaublich schöne Bergpanorama mit z.B. dem großen Krottenkopf. Das Wetter zeigte sich heute wirklich von der tollsten Seite und schon bald stiegen wir in der warmen Herbstsonne dem Gipfel entgegen.

 

Die letzten Höhenmeter ging es noch einmal richtig zapfig hinauf in einem recht gut gestuften Pfad. Nach genau 3 Stunden und 1250 Höhenmeter Aufstieg später erreichten wir die Lichtspitze. Der ganze Schweiß hatte sich mehr als gelohnt, denn wir wurden von einem unglaublichen 360-Grad-Bergpanorama beschert.

 

Sogar die Zugspitze gab kurz den Blick zu ihrem Bergmassiv frei und zeigte uns ihren bereits mit Neuschnee berieseln Gipfel. Nach einigen Bildern später gab es den wohl bekannten und gemochten(?) Gipfelschnaps und natürlich die erste große Pause.

 

Die Uhr zeigte 12 Uhr und es gäbe noch genug Zeit für einen eventuellen Ausbau der Tour. (Ein Abstieg ins Tal wäre doch langweilig…)

 

Nach einigen Beratungsminuten später war schnell klar, dass wir die Überschreitung zum Seitekopf wagen wollten. Ich hatte mich vorab schon in den entsprechenden Tourenbericht eingelesen und konnte ohne große Probleme die drei Herren davon überzeugen dass wir den Weiterweg wagen sollten. Einzig und allein das Problem könnte der Rückweg im Tal auf Asphalt sein.

 

So versuchte ich über das Internet eine Info zu bekommen, bis wann der späteste Bus fahren sollte. 17 Uhr – das könnten wir schaffen!

 

Noch den letzten stärkenden Snack zu sich nehmend, standen wir auch schon mit den Rucksäcken bereit am Einstieg zur Gratüberschreitung.

 

Ab jetzt begann der absolut genialste Teil der gesamten Tour. Der Grat, unser Weiterweg war gut einsehbar und so folgten wir zu anfangs noch einer recht guten Pfadspur in Richtung Zirmspitze (1.Zwischenziel).

 

Relativ flott tat sich vor uns die erste „Schlüsselstelle“ auf, in der es in einer 1. Kletterei zackig nach oben ging. Wir hatten zunächst Sorge, wenn es so weiter gehen sollte wäre ein möglicher Rückweg zur Lichtspitze vernünftiger.

 

Doch schon gleich stellte sich der Weiterweg als sehr abwechslungsreich und einfach nur total einsam heraus. (Weit und breit waren keine weiteren Menschenseelen zu sehen)

 

Schnell befanden wir uns in einer regen Diskussion über die hier ultra schwachen rote-Punkt-Markierung. Immer wieder gab es Stimmen die meinten dies könnte auch ein “Pilz” am Fels sein. Erst als wir einen orangefarbenen “Pilz” am Stein direkt neben einem roten Punkt hatten, glaubte ich alle ENDLICH überzeugt zu haben :)- denkste…(Übrigens laut Onkel Wikipedia ist dieser beschriebene Pilz eine Flechte, die in unterschiedlichen Farben auftreten können) Sämtliche neu auftauchende Flechten, Pilze, und rote Punkte sorgten für weiteres Gelächter, so ging es also fröhlich weiter. :)

 

Marcel als neu ernannter Pfadfinder vorne raus dicht gefolgt von mir, den Schluss bildeten Frank und Jürgen.

 

Als wir unseren heutigen höchsten Punkt das Zirmebenjoch mit 2407 Höhenmetern (2. Zwischenziel) erreichten, konnten wir gut hinüber zum Seitekopf blicken. Dies sollte der Endgipfel unserer Gratüberschreitung sein, von dort führte dann ein normal beschilderter Weg hinunter ins Tal nach Gramais.

 

Puh, da stand uns schon noch eine Strecke bevor. Von einem Rückweg zur Lichtspitze hatte schon lange keiner mehr geredet, so begutachten wir recht kritisch den Felsaufbau unterhalb des Seitekopfes. Der sah von weitem echt nicht einfach aus!!! Alles Philosophieren von unserem fernen Standpunkt brachte hier auch keine Veränderung, zumal oft auch diverse Stellen bei näherem Betrachten gar nicht so schlimm sein können…

 

Also ging es erstmal weiter felsig hinab zum Haselkarjoch (3. Zwischenziel) um dann auf den Grasgrat zu treffen. Ab hier waren so gut wie keine alten Markierungen mehr erkennbar, sodass wir uns zunächst auf den kaum sichtbaren Pfad am Grat verlassen mussten.

 

An einem schönen kleinen flachen Grasplateau kurz vor dem Felsaufbau, gab es eine Pause und genaues Studieren des vorhandenen Tourenberichts.

 

Aha, der Fels sollte in der Nordostflanke umgangen werden, schwache Markierungen sollten laut Beschrieb vorhanden sein. So näherten wir uns nach der Pause genau dieser Stelle. Eine Überschreitung über den Felsaufbau schlossen wir nach kurzer Erkundungstour aus, es war nicht einsehbar und Punkte waren auch keine vorhanden.

 

Während die Jungs oben suchten, ging ich gleichzeitig ein Stück in der beschrieben Nordostflanke die sich auch nicht wirklich als gehbar oder zielführend präsentierte.

 

So trat Plan B in Kraft, in dem wir in kurzer Ferne einen tiefer liegenden Pfad anpeilten Nun ging es durch einige Schuttrinnen, teils in leichter Kletterei und Schuttabfahr-Aktionen weiter. Wir zählten die Rinnen runter… Als wir endlich den Pfad erreichten gab es eine Verschnaufpause.

 

Leider befanden wir uns jetzt ca. 100 Höhenmeter unterhalb des Seitenkopfes mit Gipfelkreuz, ein Aufstieg über den Normalweg wäre zwar möglich aber Anbetracht der Zeit und den Gipfeln, die wir davor schon eingesammelt hatten entschieden wir uns lieber für den schnellen Abstieg nach Gramais. Die Uhr zeigte zwischenzeitlich 16 Uhr, es blieb uns nicht mehr viel Zeit!!!(17Uhr Busabfahrt)

 

Wir beschlossen, dass Marcel und ich schnell runter ins Tal steigen wollten um den eventuell letzten Bus, der uns nach Häselgehr, unseren Startpunkt heute bringen sollte, zu erwischen.

 

So trennten wir uns jetzt in Zweiergruppen auf. Recht unschön ging es zwischen den riesen Lawinenverbauten hinunter ins Tal. Nach knapp einer Stunde erreichten wir die Bushaltestelle. Ernüchternd durften wir feststellen, dass außerhalb der Saison der Bus leider nicht mehr um 17Uhr ohne Voranmeldung, fährt. Ein erneuter Plan B musste her… wir fragten kurzerhand zwei Wandermenschen auf dem Parkplatz, ob sie uns mit nach Häselgehr nehmen könnten. Schneller als wir dachten kamen wir bei meinem Auto an um die beiden, Frank und Jürgen, die sich noch im Abstieg befanden einzusammeln. Ein schnelles kühles Getränk in einem Gasthof auf der Terrasse durfte es dann auch noch sein.

 

Wir konnten noch einmal gemeinsam die absolut tolle, total einsame Tour Revue passieren lassen. Und stellten fest das heute aus einer kleinen Tour mit eigentlichen 1250 Höhenmeter Anstieg und maximal 6 Std. eine mit über 1500 Höhenmeter Anstieg und ca. 8 Std Gehzeit wurde. Wir haben jeden Sonnenstrahl ausgenutzt die uns der Herbst geschickt hat und können die Tour als absoluten Geheimtipp mit kleinen Kletterstellen, tollen 360 Grad Rundumblicke und für Leute die gerne einsame Berge besteigen, empfehlen :)

 

Einzig und alleine eine Rechnung blieb an diesem Tag noch offen, nämlich die Besteigung des Seitekopfes, die wir möglicherweise noch nachholen wollen.

 

Fazit: Geile Tour Geile Stimmung, super Wanderteam, danke für einen absolut genialen Tag!

 

Gruß Miri

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "FÜNF GIPFEL KLETTERSTEIG IN TIROL"

 

Geschrieben von Alpha22222 26.09.2016 19:38h (geändert: 28.09.2016 12:30h) | 142 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "FÜNF GIPFEL KLETTERSTEIG IN TIROL"
Ort: Maurach / Achensee, 6212 Maurach, Tirol, Österreich
Termin: Mittwoch 21.09.2016 15:30h

 

 

 

Rofangebirge und Karwendel, 2 Tage Klettern bis zum Abwinken. Was für eine herrliche Region um den Achensee die Erika und ich erleben durften. Der erste Tag startete mit Sonnenschein und Traumhafter Aussicht von dem Frühstückstisch unserer Pension. Nach einer kurzen Besprechung fuhren wir ca. 10 Minuten bis zur Rofanbahn. Dort angekommen machten wir uns klar für diesen ganz besonderen Tag……Fünf Gipfel Klettersteig an einem Tag.

 

Als wir auf der Bergstation waren,gegen 9.30 Uhr war der Blick einfach gigantisch. Ganz andere Felsformationen als in den Allgäuer Alpen , ein absoluter Hingucker. So starteten wir zügig Richtung Heidachstellwand 2192 m wo wir nach etwas mehr als einer Stunde am Einstieg des ersten Klettersteigs waren. Kurz nachdem wir dem Seil und den Stufen folgten, legte sich eine große Wolke wie eine Zudecke über den Gipfel. Wir folgten dem Seil und kamen ohne Probleme am Gipfel an. Leider war die Sicht sehr gering , so das es nicht möglich war, die erste Passage des Abstieges zu finden. Über einen schmalen Pfad an einer senkrecht aufragenden Wand, der leicht unterhalb des Gipfels war, wo die Sonne uns anlachte steigen wir ab zur 2 Passage des Klettersteigabstieges. Und dann sah ich das erste mal Erika sprachlos……einen Klettersteig absteigen über einen kurzen Grat und dann senkrecht, das hatte sie noch nie gemacht. Ich stieg vor und Erika ohne Problem hinterher und strahlte dann über ihren ersten Abstieg (-: den sie geschafft hatte .

 

Über die Gruberscharte ging es zum Rosskopf 2245 m eine gewaltige senkrechte Erscheinung die das Adrenalin im Körper in Wallung brachte. Auf dem Gipfel angekommen und keine Wolke mehr am Himmel machten wir eine Brotzeit und genossen die Aussicht. Hoch motiviert und nach dem 2. Abstieg bewältigten wir auch die Seekarspitze 2261 m und das Spieljoch 2263 m. Die letzte Herausforderung war der Hochiss 2299 m . Als auch der letzte Berg geschafft war……………war Erika fast traurig. ERIKA::::POWER::::OHNE ENDE. Nach einer weiteren Fotopause die wir auf jedem Gipfel machten ging es in knapp 50 Minuten runter zur Bergstation und erwischten die vorletzte Bahn ins Tal. Was für ein schöner und erfüllter Tag. Nachdem wir uns in der Pension frisch gemacht hatten ging es zum Buchenwirt , eine Gaststätte wo alles passte, Portion, Geschmack, Preis und Service. Das war der zweite Abend dort und ich schaffte es nicht diese Portionen komplett zu Essen.

 

Für den zweiten Tag war ein kurzer E Sportklettersteig geplant der auf dem Weg lag und dann kam es anderst als gedacht.

 

Unsere Vermieterin macht uns auf den Klettersteig durch den Brudertunnel im Karwendel aufmerksam. Nach kurzer Überlegung und zeitlich schon fast zu spät, fuhren wir ins Karwendeltal. Einmal kurz an der Ausfahrt vorbei und schon am falschen Berg, also umkehren und ins ander Tal.

 

Dort endlich angekommen, schraubten wir unser Vorhaben aufgrund der Tageszeit zurück. Also Los ….von der Gramaialm zur geräumigen Hütte. Gut unter der vorgegeben Zeit so das nach kurzer Info , die sich Erika in der Hütte holte es zum Einstieg ging. Nach 15 Minuten stiegen wir ein und waren überrascht über den sehr entspannten Klettersteig. Nach relativ kurzer Zeit waren wir am Brudertunnel angekommen und waren Hin und Weg, ein Klettersteig durch den Berg ..und was für ein Höhle. Der Ausstieg ging auf der Rückseite des Berges senkrecht nach oben, wo wir am Grat entlang Richtung Lamsenspitzgipfel gingen. Da eine große Wolke den Gipfel verhüllt hatte, stiegen wir nach 20 Minuten und ca.150 m unter dem Gipfel wieder ab, da die Sicht oben gleich null war und wir doch in etwas Zeitnot waren. Über ein ca. 150 -200 m langes Kieskar waren wir mit einer Wahnsinns Geschwindigkeit wieder an der Hütte angekommen. Nach einem Kaffee und einer kleinen Stärkung ging es zurück zur Gramaialm. Total Fertig starteten wir den ca. 290 Km langen Rückweg an. Es war absolute Ruhe im Auto , das erlebte musste erst einmal sacken.

 

Für die Nicht Klettersteiggeher, 4 von diesen 5 Gipfeln kann man auch über Pfade erklimmen !!

 

War ein tolles Erlebnis das ich in etwas abgewandelter Form im nächsten Jahr noch einmal machen werde. Danke an Erika…………eine Powerfrau die für solche doch anspruchsvollen Touren eine optimal Begleitung ist. Gerne wieder.

 

Empfehlen kann man…… die einfache Pension Paregger in Buch bei Maurach. Ortsrandlage oben am Berg, ruhig, Doppelzimmer als Einzelzimmer mit Balkon, Kühlschrank, Wlan wo nicht immer so funktionierte, Erika hatte sogar eine Küche, selbergemachte Marmelade, Eier von glücklichen Hühnern, eine sehr angenehme Vermieterin und das für 35 € inkl Kurtaxe. TOP

 

LG Robert

 

 

 

Erlebnisbericht: Bergziegen auf Tour im Stubaital

 

Geschrieben von Mediapete 17.09.2016 16:26h (geändert: 20.09.2016 21:56h) | 179 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Drei Traumgipfel in 3 Tagen im Stubaital ..............."
Ort: Milders / Stubaital, 6167 Neustift im Stubaital, Tirol, Österreich
Termin: Donnerstag 15.09.2016 17:00h

 

 

 

Wenn Englein reisen . . .

 

Offenbar haben wir in unserer kleinen Ausflugsgruppe doch das ein oder andere Benglein mit dabei, denn anders als bei den letzten Touren waren wir im Stubaital nicht gerade von der Sonne verwöhnt. Der Spätsommer hatte sich um ein paar Tage zu früh verabschiedet. Doch davon ließen wir uns die Laune nicht verderben.

 

Tag 1: Gipfelsturm auf die Serles

 

Drei Traumgipfel in drei Tagen hatten wir uns vorgenommen. Mit der Serles (2.717 m) stand gleich am ersten Wandertag ein echtes Highlight auf dem Programm. Schon der Dichterfürst Goethe war auf seiner Italienreise von dem Berg beeindruckt und bezeichnete ihn als den “Hochaltar Tirols”. Im DAV-Magazin 4/2016 wird die Serles den formschönsten Bergen Österreichs zugeordnet. Mit Recht, wie wir schon bei unserer Anreise feststellen konnten. Majestätisch steht sie am Eingang des Stubaitals und begrüßt ihre Besteiger stoisch ruhig mit ihrer pyramidenförmigen Spitze, flankiert von zwei kleineren Gipfeln an ihrer Seite.

 

Bei wolkigem Himmel und deutlich abgekühlten Temperaturen begannen wir unseren Aufstieg vom Kloster Maria Waldrast. Der Weg führte gleich steil durch ein kleines Waldstück, dem sich ein Hain von Latschen anschloss, dessen Wurzelwerk unsere ganze Aufmerksamkeit forderte. Weiter ging es über vertrocknete Wildbäche und Geröllfelder zunächst sanft, dann immer heftiger werdend einmal um den Berg herum. Der aufkommende Wind verkündete bereits das Ende des Spätsommerwetters und zehrte zusätzlichen an unseren Kräften.

 

Ein windschattiges Plätzchen verlockte zu einer kurzen Stärkungspause, bevor wir den letzten steilen Aufstieg zum Serlesjöchle in Angriff nahmen. Von hier aus offenbarte sich ein erster traumhafter Blick über das halbe Stubaital. Doch zum Verweilen blieb keine Zeit. Die immer stärker werdende Brise trieb uns regelrecht zum Weitergehen. Bis hierher hatte sich auch Lisa tapfer hoch gekämpft. Sie entschied jedoch, vorzeitig den Rückweg anzutreten. Meggi – nach kurzer Krankheit erstmals wieder in den Bergen unterwegs – bewältigte noch die sogenannte “Schlüsselstelle” und entschied danach, ihrem Körper zu gehorchen und umzukehren.

 

Die Schlüsselstelle begann zunächst harmlos mit einer kleinen Leiter, von wo es über zwei kleine, seilgesicherte Kletterpassagen weiterging. In steilen Serpentinen folgten wir dem Ruf des Gipfels, den wir im Quartett eine gute halbe Stunde später erreichten. Wir waren uns alle einig, dass sich die Strapazen gelohnt hatten. Die Serles gab einen wunderbaren Blick frei, der vom Stubaier Gletscher bis hinüber nach Innsbruck reichte. Julia, Micha und Meinereiner waren noch nie so hoch droben und deshalb emotional regelrecht geflashed. Auch die Oberbergziege Robert war überwältigt und stolz auf seine tolle Truppe.

 

Bei aller Euphorie wollten wir uns trotzdem nicht allzulange am Gipfel aufhalten. Zu windig, zu kalt, zu unwirtlich präsentierte sich die im wahrsten Sinne des Wortes luftige Höhe. Selbst das obligate Gipfelbier wurde erst auf dem Rückstieg zum Serlesjöchl an einer windgeschützen Stelle aufgeploppt.

 

Auf dem weiteren Rückweg blieb dann noch Zeit für ein ausgiebiges Fotoshooting. Ein einsamer Fels in einem Geröllfeld lud dazu regelrecht ein. Zuvor hatten wir noch eine ganze Herde Gemsen entdeckt, die sich an den dünnen Wiesen unterhalb des Jöchles ihren Winterspeck anfraßen.

 

Ihrem Beispiel folgend legten wir auch noch eine kurze Rast ein, bei der die letzten Vorräte aus den Rucksäcken vernichtet wurden, ehe wir den Weg zurück zum Kloster antraten. Dort wurden wir schon von Lisa und Meggi erwartet. Ein letzter Cappuchino und dann ging es auch schon zurück in die Pension Holzknechthof, wo die heiße Sauna und der kühle Gesundheitssee mit Granderwasser schon auf uns wartete. Die “harten Jungs” in der Truppe hatten diesen bereits vor dem Frühstück durchschwommen. Ein leckeres Drei-Gänge-Menü samt Nebengeräuschen und das ein oder andere Schnäpschen hintendrauf befriedigten die letzten Bedürfnisse der Bergziegen für diesen ereignisreichen Tag.

 

Tag 2: Almabtrieb statt Gipfelsturm

 

Von den einen befürchtet, von den anderen erhofft, präsentierte sich das Stubaital am nächsten Morgen wolkenverhangen und regnerisch. Der geplante Aufstieg zum Hohen Burgstall fiel somit buchstäblich ins Wasser. Zum Glück mangelte es nicht am Alternativprogramm. Schließlich stand das ganze Tal an diesem Samstag im Zeichen des Almabtriebs. Mit dem Bus ging es nach einem ausgedehnten Frühstück nach Neustift, wo wir mit Blasmusik in einem Festzelt empfangen wurden. Bei Tiroler Gröstl, Auszognen und Käsesticks überbrückten wir die Wartezeit bis zur Ankunft der Rindviecher und ihrer tierischen Begleiter. Gemsen waren zu Micha’s Leidwesen keine dabei. Dafür die beiden Gänse, die auf der Alm vom Fuchs verschont geblieben waren. ;-)

 

Nachdem der Regen aufgehört hatte, traten wir den Rückweg per pedes an. Meggi, die schon nach Neustift ihrem Bewegungsdrang nachgegeben hatte, wies uns den Weg zurück ins Quartier. Dort angekommen war erstmal Siesta angesagt. Allerdings nur solange, bis die Fass-Sauna auf Betriebstemparatur war, die sich oberhalb des Gesundheitssees befindet. Hier wurde Kraft getankt für den nächsten Tag, der zumindest halbwegs vernünftiges Wanderwetter versprach.

 

Tag 3: Gemütlicher Ausklang mit Kraxelei

 

Mit aufgefüllten Energietanks und voller Tatendrang traten wir am Sonntag den abschließenden Gang auf den Hohen Burgstall (2.611 m) an. Robert hatte beschlossen, die Tour vom Vortag nachzuholen und dafür auf den dritten Berg der “Stubai Seven Summits”, den Elfer, zu verzichten. So trafen sich die drei zur Heimreise vollgepackten Autos an der Talstation der “Schlick2000”, von wo es mit der Seilbahn auf 2.100 m hoch zur Bergstation ging. Dort wurden wir vom sagenhaften Panorama der aufragenden Schlickberge empfangen. Den relativ flachen Weg hinüber zum Anstieg auf den Hohen Burgstall bewältigten wir ohne große Mühe. Leider verbauten die durchziehenden Wolken immer wieder den Blick auf die zerklüftete Felsenwelt der umliegenden Hügel.

 

Ab der Weggabelung kurz nach dem Niederen Burgstall entwickelte die Tour dann plötzlich einen ganz anderen Charakter. Der direkte Gipfelweg forderte noch einmal alle Kräfte und unsere ganze Aufmerksamkeit. Auf den steil aufsteigenden Geröllserpentinen empfing uns zudem der erste Schnee des Jahres, der uns bis zum Gipfel begleitete. Vor der letzten Sequenz packten wir dann unsere Wanderstöcke ein. Vor uns lag eine in manchen Berichten als “Kamin” bezeichnete Felsformation, in der wir nur auf allen Vieren weiterkamen. Einige Tritte und viele Meter Drahtseil brachten Erleichterung und gaben uns die nötige Sicherheit. Die war auch nötig, denn für die meisten aus der Truppe kosten ausgesetzte Stellen wie diese noch immer ein gewisses Maß an Überwindung. Und dennoch meinte Julia hinterher: “Das macht so wahnsinnig Spaß.”

 

Unter dem Gipfelkreuz beschlossen wir dann spontan, auf dem Rückweg auch noch über den Niederen Burgstall (2.456 m) zu gehen, um das Motto des Ausflugs mit den 3 Gipfeln zu erfüllen. Dort angekommen kam dann der angekündigte Regen, der uns dazu bewog, schleunigst den Rückzug anzutreten. Am Gasthaus der Gipfelstation gab’s noch die verdiente Brotzeit und den längst überfälligen Zirbenschnaps (danke dafür an Lisa), bevor es mit der Seilbahn zurück ins Tal und ab nach Hause ging.

 

Fazit: Besser geht’s nicht

 

Was soll ich groß drum herum reden: Die von Robert ausgewählten Touren waren top, die Unterkunft samt Infrastruktur und Verpflegung ein überragender Glücksfall, das Preis-/Leistungsverhältnis unschlagbar. Dazu eine Truppe, wie ich sie selten erlebt habe: harmonisch, fürsorglich und rücksichtsvoll, dennoch stets bestrebt, die eigenen Grenzen auszuloten, um hinterher gemeinsam darauf anzustoßen. Besser kann man es für so einen Ausflug nicht erwischen. Vielen lieben Dank dafür!!!

 

Liebe Wanderfreunde der gemütlichen Gangart, erlaubt mir noch ein Schlusswort in eigener Sache:

 

Ich bin jetzt seit etwas mehr als zwei Monaten mit Euch in den Bergen unterwegs. In dieser Zeit hat sich einiges entwickelt: viele nette Kontakte, einige Freundschaften, und nicht zuletzt meine Kondition sowie meine eigene Einstellung zum Bergwandern; Es war definitiv die beste Entscheidung des Jahres, mich dieser tollen Truppe anzuschließen, und ich freue mich schon auf viele weitere Unternehmungen mit Euch. Ich freue mich aber auch immer wieder auf neue Gesichter, die für frischen Wind sorgen und diese Gruppe bereichern werden.

 

<3liche Grüße Peter

 

 

 

Erlebnisbericht: Steine, Sonne und Abenteuer satt

 

Geschrieben von Mediapete 17.09.2016 11:14h | 67 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "vom Gunzesrieder Tal über den Steineberg und den Bärenkopf"
Ort: Gunzesrieder Tal , Talstraße, 87544 Blaichach, Deutschland
Termin: Samstag 10.09.2016 08:00h

 

 

 

Erlebnisreich sollte sie sein, die Tour auf den Steineberg. Mit leichten bis mittleren Herausforderungen und einer tollen Gipfelaussicht. Um es vorweg zu nehmen: Robert hatte nicht zu viel versprochen.

 

Als wir nach dem ersten sanften Anstieg durch ein mit Nagelfluh-Gestein übersähtes Waldstück an einem Stacheldraht ankamen, stockte uns erstmals der Atem. Schnell kursierte das Gerücht von einem Minenfeld, das sich hinter dem Zaun befinden sollte. Doch die einzigen Tretminen, die wir fanden, waren die Fladen der zahlreichen glücklichen Rindviecher, die unsere Wanderung unaufgeregt beobachteten.

 

Die Aufregung stieg dann erst wieder, als wir den Querweg zum Bärenkopf und zur Mittag-Bergstation passiert und uns durch ein weiteres Waldstück dem Höhepunkt der Tour näherten: einer 17 Meter hohen Leiter, über die wir die steile Wand zum Gipfel erklimmen mussten. Robert stieg voraus und nahm Linda, Julia, Peter und Micha oben beim Ausstieg aus der Leiter in Empfang, während Sonja den bequemen Weg über die Serpentine nahm.

 

Zur Belohnung gab es am Gipfelplateau eine ausgedehnte Brotzeit (die Schwaben nennen es Vesper). Das obligatorische Gipfelbier durfte freilich nicht fehlen. Sonja versuchte sich als Bergdohlen-Dompteuse, während der Rest der Truppe die herrliche Aussicht über das Gunzesrieder Tal und die umliegende Bergwelt genoss.

 

Am Rückweg stieg der Puls dann noch mal, als wir eine seilgesicherte Querpassage durchstiegen, die von der Ferne aber spektakulärer aussah, als sie letzlich war. Ohne Probleme kamen alle am Fuße dieser Steilwand an. Diverse Fotosessions und etliche Höhenmeter später war der Abstieg geschafft. Kurz vor dem Parkplatz an der Gunzesrieder Säge wartete noch ein Brunnen mit glasklarem Quellwasser auf uns, der zu einer ersten Erfrischung einlud. Was an diesem sonnigen Spätsommertag auch nötig war.

 

Nach einer kurzen Kaffeepause fand dieser wunderschöne Wandertag mit einem Sprung in den kleinen Nebensee bei der Wasserski-Anlage einen entspannten Ausklang.

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Lechleiten - Biberkopf - Lechleiten"

 

Geschrieben von Alpha22222 08.09.2016 21:53h (geändert: 09.09.2016 09:14h) | 119 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Lechleiten - Biberkopf - Lechleiten"
Ort: Lechleiten, 6767 Warth, Vorarlberg, Österreich
Termin: Donnerstag 08.09.2016 07:00h

 

 

 

WOW…… was für eine Tour, die schönste Tour in dieser Klasse die ich dieses Jahr gemacht habe.

 

Nachdem ich Dirk in Illertissen eingesammelt habe und Manne in Dietmansried, fuhren wir auf einer recht leeren Autobahn bis Reutte. Da ging es rechts ab in das traumhafte Lechtal. Nach ca. 2 Std und 190 Km waren wir am Startpunkt angekommen. Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temparaturen starteten wir über saftige Wiesen Richtung Biberkopf. Ein abwechslungsreicher gut befestigter Pfad führte uns zügig nach oben. Nach einer kleinen Pause wo wir absolut von der Location beeindruckt waren ging es weiter. Eine unbeschreibliche Landschaft, von Grün und ungewöhnlichen Felsformationen,ein Blick von dem man nicht ablassen wollte ( siehe Bilder ). Ca. 150 m unterhalb vom Gipfel kam das wo wir so nicht erwartet hatten.

 

Kletterspaß in der Easyversion PUR ( für Geübte ) Für die Wanderer, die sich das nicht zutrauen ist alleine der Aufstieg bis ca. 150 m unter denn Gipfel schon ein optisches Highlight. Traumhaft griffiger Fels mit ein paar wenigen Sicherungen die einfach nur Spaß machten. Wir waren fast alleine unterwegs. Nach einer Sonnen.-und Fotopause mussten wir leider wieder absteigen. Unten angekommen kam noch der Apfelstrudeltest. Auf der Rückfahrt zeigte und das Navi einen mir noch unbekannten Waldbaggersee wo wir uns erfrischten ( ein Traum ) der uns fast alleine gehörte.

 

Was für eine geile Tour…..ich werde Sie dieses Jahr noch einmal machen .

 

Für alle die so etwas mal erleben möchten, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, etwas Kondition und Kraft, sehr gutes Schuhwerk und Wanderstöcke für den Abstieg.

 

Hier noch ein paar Infos zu der Tour. Lechleiten / Warth , Startpunkt Parkplatz vor dem Haus Schrofenwies 1542 m . Tourlänge ca.6,8 Km , 1079 Höhenmeter bis Gipfel , 1040 Höhenmeter bis zum Klettereinstieg , 5 – 6 Std Gehzeit.

 

Danke an Dirk ( der den langen Weg aus Stuttgart hatte ) und Manne, der dieser Tour eine 1 mit Stern gibt.

 

Gruß Robert

 

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Von Reichenbach aufs Rubihorn oder Alternativ zum..........."

 

Geschrieben von Alpha22222 05.09.2016 21:08h (geändert: 05.09.2016 22:04h) | 162 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Von Reichenbach aufs Rubihorn oder Alternativ zum..........."
Ort: Reichenbach / Oberstorf, 87561 Oberstdorf, Deutschland
Termin: Sonntag 04.09.2016 08:30h

 

 

 

5 + 1 + 1 – 2 so könnte man die kurzfristig, aufgrund der Wetterlage vorverlegte Tour beschreiben. War sehr überrascht das sich trotz des geänderten Termins 7 Wanderfreunde für diese tolle Tour bei optimalem Wanderwetter getroffen haben. In Reichenbach am Parkplatz angekommen sahen wir Manne und Miri die es gar nicht fassen konnte das wir da sind. Sie hatte die Terminänderung nicht wahrgenommen und wollte auf eigene Faust den Entschenkopf bezwingen. Als sie dann Manne am Parkplatz getroffen hat , der separat gefahren war konnte sie diesen Zufall nicht glauben.Kurze Zeit später kamen wir auch noch dazu, Julia, Karin, Carmen, Peter und meine Person. Nach kurzer Begrüßung ging es recht steil nach oben, an der tollen Klamm vorbei Richtung Untere Richteralpe. An der Abzweigung angekommen, gingen unsere 2 Konditionsbolzen Miri und Manne Richtung Entschenkopf und wir über einen interessanten Weg Richtung Rubihorn .Nach etwas mehr als einer Stunde und vielen Fotopausen waren wir am Unteren Gaisalpsee angekommen wo wir eine längere Auszeit mit Brotzeit machten. Dann ging es mit Blick zum Gipfel auf das Rubihorn. Etwas oberhalb vom See entschloß sich Carmen uns ziehen zu lassen. Wir stiegen dann relativ zügig zum Gipfel……der uns an diesem Tag nicht allein gehörte.Nachdem wir den tollen Ausblick genossen hatten ging es wieder zurück zum See wo Miri und Carmen beide waren bis dato schon in dem eiskalten See mit Manne auf uns warteten. Peter und Ich sprangen danach auch noch in das ca. 15 Grad kalte Wasser.Nach ca. 1 Std. Sonnenbad und informativen Gesprächen viel Spaß ging es zurück. An der Gaisalpe angekommen und einer Brotzeit auf der Sonnenterrasse mit den letzten Sonnenstrahlen ging es über die Klamm zurück zum Parkplatz. Auf dem Rückweg sammelten wir noch einmal Miri auf die vor einem verschlossenen Bahnübergang stand und entschlossen uns spontan noch die gute Eisdiele in Sonthofen zu besuchen ((-: . Ein toller Tag mit vielen optischen Highlights und einer tollen Gruppe.

 

Danke an alle Teilnehmer.

 

LG Robert

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Auf den Grünten über die Starzlachklamm"

 

Geschrieben von Micha-K 30.08.2016 23:23h (geändert: 30.08.2016 23:40h) | 218 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Auf den Grünten über die Starzlachklamm"
Ort: Grünten, 12 Winkel, 87527 Sonthofen, Deutschland
Termin: Sonntag 28.08.2016 07:30h

 

 

 

Vorab ein wichtiger Tipp für alle Fahrer(innen). Es hat erhebliche Vorteile, wenn ihr das gelöste Parkticket im Auto lasst und nicht mit auf den Gipfel nehmt, denn dort oben ist sicher keiner, der danach fragen wird. ;-)

 

Nun zu unserer klasse Tour am Sonntag, bei der morgens nicht sicher war, ob wir nass werden würden. Doch wir hatten Glück und den ganzen Tag wunderbares Wetter. Die einzigen Regentropfen trafen uns auf dem Weg zum Ausgangspunkt, den Wanderparkplatz in Winkel. Wir stiegen über die Starzlachklamm auf Richtung Grünten. Ja, ich muss leider zugeben, den ersten Teil der Klamm konnte ich nicht so ausführlich genießen wie meine Mitwanderer. Wie im Flug zogen Felsen, Stromschnellen und Landschaft an mir vorbei … Genießen wir doch einfach noch einmal mit Einem Blick zurück, was die Natur über 1000de von Jahre geschaffen hat und verlassen die Klamm in Richtung Berggasthof Alpenblick, wo wir kurz halten, um unsere Rückkehr am Nachmittag anzumelden. Weiter geht’s Richtung Burgberger-Hörnle/ Grünten. Die Entscheidung fällt dann bei der Abzweigung, … da waren‘s nur noch 5.

 

5 kleine Bergsteiger die waren richtig stolz, übern Klettersteig des Burgberger-Hörnles, bis zum Gipfelkreuz. (keine Sorge, es wurden nicht weniger)

 

Wir wandern, nach diesem kleinen abenteuerlichen Abstecher, weiter rauf auf den Grünten. Übers Grüntenhaus, wo uns eine Gruppe Jodler, selbstverständlich ein von Peter organisierter Programmteil ;-), musikalisch auf unserem Aufstieg begleitet hat, bis ganz hinauf. Dort angekommen ist es Zeit für eine Pause das traditionelle Bergbier, welches bei Peters Touren nie fehlen darf und viel, viel Weitblick.

 

Beim Abstieg lassen wir das Grüntenhaus rechts unter uns liegen und gehen auf möglichst direktem Weg zum Berggasthof Alpenblick, wo bereits Jutta und Lisa auf uns warten. Ach ja stimmt, nicht nur die beiden, sondern auch ein kühles Radler, Apfelstrudel, Kässpätzle, Spareribs (wie immer Kinder – oder Seniorenportion ;-)) … Wir lassen den gemeinsamen Tag gemütlich ausklingen und gehen die letzten Schritte der 1200 Höhenmeter ausgeglichen, zum Ausgangspunkt zurück.

 

Gruß Michael

 

 

 

Erlebnisbericht: Sonnig, (heidel)beerig, knackig

 

Geschrieben von Mediapete 16.08.2016 14:35h | 139 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Über die Sonnenköpfe, so läßt es sich aushalten (-: 2 Versuch"
Ort: Sonthofen / Hinang, 87527 Sonthofen, Deutschland
Termin: Sonntag 14.08.2016 09:00h

 

 

 

Kaum war mein Restmuskelkater vom Iseler aus den Beinen, da stand auch schon wieder die nächste Herausforderung an. Robert hatte für die Genusswanderer eine Rundtour über die Sonnenköpfe bei Sonthofen ausgesucht. Ausgeschlafen und gut gelaunt fanden sich dreizehn Bergfexe und ein Vierbeiner an der Sonnenklause oberhalb des Ortsteils Hinang ein. Von dort führte der Weg über Felder und kleinere Waldstellen von Beginn an knackig nach oben. Temperaturen um die 30 Grad erforderten ein paar Trinkpausen mehr als sonst, trotzdem war nach etwa zweieinhalbstündigem Marsch die erste Etappe des Tages erreicht: der Sonnenkopf. Auf 1.712 m Meereshöhe erwartete uns ein erster schöner Blick über die benachbarte Bergwelt.

 

Am Gipfelkreuz stand auch schon ein Empfangskomitee, das jedoch nicht auf uns wartete, sondern auf die 254 Teilnehmer des Allgäu-Panorama-Marathons. Einige davon waren uns bereits entgegen gekommen, und wir hatten uns schon gefragt, warum sie denn gar so grimmig drein schauten. Die Erklärung durch die Streckenposten war einleuchtend: die Läufer hatten an diesem Kontrollpunkt schließlich schon rund 60 Kilometer in den Beinen.

 

Nachdem die bereitgestellten Wasserflaschen also nicht für uns bestimmt waren, hielten wir uns auch nicht länger auf, sondern nahmen die zweite Etappe hinüber zum Heidelbeerkopf in Angriff. Warum dieser so heißt, war uns schnell klar: der Weg zum Gipfel ist übersäht von Heidelbeersträuchern, die mit ihren aromatischen Früchten zum Naschen einluden. Kein Wunder also, dass so mancher Genusswanderer das Zwischenziel auf 1.767 m verschwitzt und mit blauer Zunge erreichte.

 

Eine ausgiebige Brotzeit später ging es mit trockenem Funktionsshirt runter vom Heidelbeerkopf und hinüber zum Anstieg auf den Schnippenkopf. Der letzte der drei Sonnenköpfe forderte noch einmal unsere volle Konzentration. Denn kurz vor dem Gipfel lauert ein ca zwanzig Meter langes Teilstück, das einigen Mut erfordert. Recht schmal führt der Weg hier über eine Traverse, an der es rechts ziemlich steil nach unten geht. Doch schließlich erreichte die komplette Mannschaft – einschließlich Border-Collie-Hündin „Coco“ – sicher und unverletzt das Gipfelkreuz, das auf 1.833 m trohnt. Dort oben sind das gelegentlich Ploppen von Gipfelbieren und seltene Juchitzer von glückseeligen Wanderern die einzigen Lärmbelästigungen in einem ansonsten herrlich ruhigen Bergidyll. Auf der einen Seite blickt man auf den Grünten und über Sonthofen hinaus bis ins Voralpenland, auf der anderen Seite hinüber auf Oberstdorf und das angrenzende Panorama mit dem Nebelhorn als markante Seitenflanke.

 

Nach einem kurzen Sonnenbad machten wir uns dann auf den eher unspektakulären Rückweg. Voller Vorfreude auf den Kaffeeklatsch in der Sonnenklause und den abschließenden Sprung in einen See, den der Reiseleiter versprochen hatte. Der fand nach kurzer Suche schließlich im Sonthofener Badesee statt, welcher auch tatsächlich für Abkühlung sorgte. Bei einer Wassertemperatur von (geschätzt) ca. 16 Grad empfand so mancher den Einstieg gar als Frostschock. Doch wer einmal drin war, der konnte vom See aus noch einmal einen schönen Blick auf die Sonnenköpfe genießen. Ganz nach dem Motto: „Schau hin, da waren wir vor ein paar Stunden noch droben.“

 

Schee war’s, wia oiwei. Mir hat’s mal wieder richtig Spaß gemacht. Und einen Muskelkater hatte ich diesmal danach auch keinen. Langsam macht sich der Trainingseffekt bemerkbar. :-)

 

Danke liebe Genusswanderer, dass ich mit Euch mitgehen darf. Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal!

 

Peter

 

 

 

Erlebnisbericht: 350 Etagen hoch auf den Iseler

 

Geschrieben von Mediapete 09.08.2016 16:04h | 106 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Über den Palmweg zur Iseler-Platzhütte 2 Versuch"
Ort: Bad Oberndorf, 87541 Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Sonntag 07.08.2016 08:00h

 

 

 

Eine wunderschöne Tour hatte „Reiseleiter“ Robert am Tag nach dem großen Kaffeekränzchen für die „Wanderfreunde der ruhigeren Gangart“ ausgewählt. Bei herrlichstem Bergwetter und angenehmen Temperaturen fanden sich hierzu neun Vertreter der genannten Spezies am Parkplatz Gruebplätzle in Bad Oberdorf ein. Vorbei am ersten Fotomotiv, dem Schleierfall, ging es zunächst durch ein längeres Waldstück sanft nach oben. Die Regenfälle der letzten Wochen hatten dem nach oben hin zunehmend schmaler werdenden Pfad an manchen Stellen ganz schön zugesetzt. Die wenigen ausgesetzten Stellen waren aber durch Stahlseile hervorragend gesichert, so dass unsere Sicherheit stets gegeben war.

 

Auf halber Strecke zur Iseler Platzhütte wuchs die Gruppe dann auf elf Personen an, nachdem sich zwei bereits bekannte Interessenten der Expedition angeschlossen hatten. Katrin und Roland beobachten die „Freizeit- und Wandergruppe Ulm“ schon eine Weile und waren somit über unsere Anwesenheit am Berg informiert.

 

Nach zweieinhalbstündiger Wanderung und rund 800 bewältigten Höhenmetern erreichten wir schließlich unser erstes Ziel. Auf Sitzbänken abseits der Platzhütte nutzten wir die Gelegenheit für eine erste kräftige Stärkung. Von den vielen Turnschuhtouristen, die den Weg hierher mit der Seilbahn bevorzugt hatten, ließen wir uns nicht groß stören. Der Blick ging bereits wieder nach oben, von wo das Gipfelkreuz des Iseler lockte. Für das Gros der Gruppe ging es also noch mal 45 Minuten bergauf. Über einen steinigen aber gut ausgebauten Serpentinenweg erreichten wir schließlich den Gipfel, der uns mit einem herrlichen Rundblick über das Allgäu bis hinüber zur Zugspitze und tief hinein nach Tirol belohnte.

 

Roberts Multifunktionsuhr zeigte an, dass wir bis hierhin 350 Etagen hochgelaufen waren, also umgerechnet 1.050 Höhenmeter. Beim Gedanken daran waren alle Strapazen schnell vergessen. Völlig euphorisiert vom Geleisteten (Oder war es ein Höhenrausch?) fiel dann auch der Rückweg nicht so schwer wie befürchtet. Der führte uns den gleichen Weg zurück zur Bergstation und von dort über die Gundhütte hinunter zur Unteren Ochsenalpe, wo auf Thomas bereits ein frischer Apfelstrudel wartete.

 

Bis hierhin ein perfekter Tag, der seinen Höhepunkt aber erst auf der letzten Etappe finden sollte. Denn nach einem kurzen geteerten Teilstück setzte Reiseleiter Robert plötzlich zum Linksschwung in den Tobelweg an. Von da an ging es ein gutes Stück an einem Wildbach entlang, der mit seinen vielen Wasserfällen unzählige Fotomotive bereithielt. Dem geneigten Genusswanderer ging spätestens jetzt das Herz auf. Da spielte es dann auch keine Rolle mehr, dass die Truppe schon ziemlich lange unterwegs war. Es wurde geknipst, was die Handys und Kameras hergaben.

 

Doch vermutlich hätte es der vielen Fotos gar nicht bedurft, denn diese Wanderung wird – zumindest mir – auch so noch lange in Erinnerung bleiben. Und das nicht nur wegen dem Muskelkater des Jahres, der meinen ansonsten halbwegs geschmeidigen Gang nun schon den zweiten Tag etwas komisch aussehen lässt. ;-)

 

Vielen Dank Robert, dass Du mich motiviert hast, bis zum Gipfel durchzuhalten! Vielen Dank auch an Birgit, Julia, Katrin, Lisa, Meggi, Verena, Norbert, Roland und Thomas für Eure angenehme Gesellschaft an diesem herrlichen Tag. Ich freu mich auf das nächste Mal!

 

Liebe Grüße Peter

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Rund um den Uracher Wasserfall"

 

Geschrieben von Mondscheinfee 31.07.2016 20:39h | 119 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Rund um den Uracher Wasserfall"
Ort: Maisentalstüble, 5 Vorderes Maisental, 72574 Bad Urach, Deutschland
Termin: Sonntag 31.07.2016 09:00h

 

 

 

Der Wettervorhersage zum Trotz hat Dieter die Wanderung nicht abgesagt. Gut gelaunt sind wir vom Treffpunkt in Erbach nach Bad Urach gefahren und zu unserer Wanderung aufgebrochen. Den ersten Teil, den Wasserfall, haben wir ohne Schauer erreicht. Oberhalb des Wasserfalls haben wir erstmal ein 2. Frühstück eingenommen bevor wir uns wieder auf den Weg gemacht haben. Kaum einen Kilometer weiter hat, uns dann der erste heftige Schauer erreicht, der einige “eiskalt” erwischt hat. Wir zurück zur Schutzhütte, in der wir natürlich nicht allein waren. Als der Regen etwas nachgelassen hat, sind wir weiter, denn wir wollten uns nicht unterkriegen lassen. Nachdem aber immer wieder heftiger Regen eingesetzt hat und wir das “Hütten-Hopping” satt hatten, sind wir zum gemütlichen Teil übergegangen. Erst ein verspätetes Mittagessen, dann noch ein leckeres Eis in Erbach. Wir sind nur 7 km gewandert, hatten aber einen entspannten und lustigen Tag. Allen hat es gefallen; ein Dankeschön an Dieter! Wir werden die Wanderung bei besserem Wetter wiederholen, da waren wir uns alle einig! Ein großes Lob und Anerkennung für Bine, die sich super geschlagen und mitgehalten hat. Auch das macht eine tolle Gruppe aus: Rücksichtnahme und Geduld!

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Salewa Klettersteig Abschnitt 1-3"

 

Geschrieben von Alpha22222 30.07.2016 19:20h (geändert: 30.07.2016 21:55h) | 61 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Salewa Klettersteig Abschnitt 1-3"
Ort: Oberjoch, 87541 Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Freitag 29.07.2016 08:00h

 

 

 

…………nach knapp 1 Stunde hatten Kai und ich den Parkplatz der Iseler Bahn erreicht. Als wir zum Iseler blickten sahen wir das der Gipfel von einer großen Wolke verhüllt war, runter bis fast zur Gundalm. Da hatte die Wettervorhersage kläglich versagt. Was tun, hochfahren machte keinen Sinn, Kai brachte den Vorschlag, das wir hochlaufen und dann dementsprechend reagieren können. Super Vorschlag, genau das wollte ich vermeiden…mit einem Kraft.- und Konditionsbolzen den Berg besteigen. Ok…..nach einer kurzen Warmlaufphase, war der etwas ältere Herr (meine Person) so weit das wir zügig ( alle unterwegs Stehen gelassen haben ) und in 1 1/4 Std. am Einstieg des Klettersteigs waren. Kurze Pause und dann die Klettersteigausrüstung angezogen und los ging es. Es war viel Los. In der Zwischenzeit war der Gipfel auf und Kai erreichte nach einigen Überholmanövern den Iseler Gipfel, ich kam etwas später nach da eine englische Gruppe mit nicht Foto tauglichen Passanten den ganzen Verkehr lahm legte, wo die Helmkameras und Smartphones in 5 Minuten mehr leisteten als die Besitzer auf dem ganzen Abschnitt der Tour.. Erst nach einer kurzen aber heftigen Diskussion kam ich an der Gruppe vorbei. Auf dem Gipfel( 1748 m) machten wir Rast ,bevor wir in den 2 Abschnitt einstiegen der nach ca . 20 Minuten auf dem Grat Richtung Kühgund endete. Dort angekommen verweilten wir kurz und genossen den Ausblick. In der Zwischenzeit war die Sonne sehr aktiv und wir stiegen in den relativ kurzen 3 Abschnitt ein. Am Kühgund ( 1844 m )angekommen machten wir eine längere Pause und erholten uns von den Engländern. Über den Kühgundgrat stiegen wir sehr zügig ab und hatten nach ca. 1 1/4 Std (normal ungefähr 2,5 Std )die Alpe im Tal erreicht wo wir uns mit einem Apfelstrudel belohnten. Wir waren beide begeistert von dem was wir erlebt hatten und den netten Gesprächen mit Klettersteiggehern die mehr als eine Stunde warten durften. Da wir gut in der Zeit lagen, haben wir uns auf der Rückfahrt noch im Grüntensee abgekühlt. Toller Tag ((-: Gruß Robert

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Wankspitze Klettersteig"

 

Geschrieben von Alpha22222 21.07.2016 13:09h (geändert: 22.07.2016 21:58h) | 176 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Wankspitze Klettersteig"
Ort: Parkplatz Gasthof Arzkasten, 6416 Obsteig, Tirol, Österreich
Termin: Dienstag 19.07.2016 07:00h

 

 

 

Bei stahlblauem Himmel ging es um 7.30 in Illertissen los. Nach ca. 2 Std Autofahrt und 160 Km waren wir am Startpunkt dem Parkplatz von Arzkasten (1150 m) angekommen. Nach einer kurzen Orentierung , folgten wir dem gut beschilderten Weg Richtung Wankspitze. Vorbei am Lehnberghaus das auf 1550 m liegt ging es zügig an einem Bach entlang in ein breites Tal. Dort beeindruckten uns die 3 großen Bergmassive die vor uns lagen. Erst durch viele Latschen und dann über ein steiles Geröllkar in Kehren empor zum breiten Stöttltörl (2036m) und nach rechts weiter zum Einstieg des Klettersteigs nach ca. 3 Std Gehzeit. Dort machten wir eine Pause und zogen uns dann die Ausrüstung für den Klettersteig an.

 

Über den ersten Steilaufschwung am zerklüfteten Nordgrat (6 Klammern, sonst ausschließlich Drahtseilsicherungen) hinauf, dann über Rinnen, Kamine und Bänder auf brüchigem, häufig schuttbedecktem Fels stellenweise etwas ausgesetzt zum Vorgipfel der Wankspitze. Über den luftigen Verbindungsgrat mit mehreren Auf- und Abstiegen (einige ausgesetzte, geröllige Passagen sind nicht gesichert!) weiter zum Gipfel der Südlichen Wankspitze (2209m).

 

Nach ca. 1,5 Std waren wir über einen hervorragend gepflegten Klettersteig der wenig genutzt wird am Gipfelkreuz (2209m) angekommen wo wir eine längere Pause machten.Total begeistert von diesem Panorama genossen wir die Sonne und die Ruhe.

 

Vom Gipfelkreuz über den Normalweg auf grasigem Gelände mäßig steil hinab zur Waldgrenze und, bei einer Abzweigung rechts haltend, durch den Wald zurück zum Lehnberghaus (1554m). Auf der Anstiegsroute hinunter zum Parkplatz beim Gasthof Arzkasten. Wir schlossen diese herrliche Tour mit einem kühlen Bad im Baggersee ab.

 

War ein traumhafter Tag mit tollen Eindrücken und einem TOP Klettersteig. SUPER TOUR DIE RAINER HIER EINGESTELLT HAT: Werde ich mit Sicherheit dieses Jahr noch einmal machen. Wir waren eine gute Gruppe mit Miri,Erika,Bettina,Mario, Rainer und Ich (-: die diese Tour komplett entspannt gemacht haben.

 

LG Robert

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Der Aggenstein auf die einfache Art.........."

 

Geschrieben von Alpha22222 20.07.2016 21:02h (geändert: 20.07.2016 22:25h) | 84 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Der Aggenstein auf die einfache Art.........."
Ort: Grän/Enge - Bad Kissinger Hütte - Aggens, 6673 Grän, Österreich
Termin: Sonntag 10.07.2016 07:30h

 

 

 

Tolle entspannte Tour mit vielen Trink .-und Fotopausen auf den Aggenstein von Enge aus. Mit einigen neuen Mitgliedern und wie immer, guter Unterhaltung und viel Spaß ging es über eine schönen Waldweg langsam nach oben , Richtung Bad Kissinger Hütte. Als wir dort ankamen war gerade die Bergmesse mit Musik und Pfarrer zu Ende.Nach einer kurzen Rast, folgten wir dem Weg Richtung Gipfel.Kurze Zeit später und überrascht das für einen Sonntag so wenig Wanderer unterwegs waren , passierten wir die letzte steile Passage mit dem Stahlseil auf den Gipfel. Dort erwartete uns ein traumhafter Ausblick in alle Richtungen. Nach einer längeren Ruhepause machten wir uns an den Abstieg zur Bad Kissinger Hütte.Nach dem sogenannten Apfelstrudeltest machten wir uns auf Richtung Sebenalm , wo wir den über einen kaum bekannten Weg den Parkplatz in Enge ansteuerten. Traumhaftes Wanderwetter und trotz der hohen Temparatur war der Auf.-und Abstieg durch den Waldweg sehr angenehm. Gruß noch an Julia die sich durch Thomas spontan entschloß , die Tour mit zu Wandern. Gerne wieder ((-:

 

Gruß Robert

 

 

 

Erlebnisbericht: Apfelstrudeltour zur Sulz- und Schochenspitze

 

Geschrieben von Mediapete 18.07.2016 16:43h | 141 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Alternative zum Sonnenköpfle ,Neunerköpfle Wanderung mit Weitbl."
Ort: Thannheim, 6675 Tannheim, Tirol, Österreich
Termin: Sonntag 17.07.2016 07:30h

 

 

 

Ein ziemlich bunter Haufen traf sich gestern an der Bergstation der Neunerköpfle-Bahn zu einer sehr schönen Genusswanderung. Ähnlich individuell wie die Anreise, gestaltete sich die Routenführung. Die Frühaufsteher und Konditionsbolzen Miri, Dirk, Manne und Thomas hatten die rund 700 Höhenmeter vom Tal zu Fuß zurückgelegt, Lisa, Robert und Peter bequem in der Gondel. Gemeinsam ging es zunächst über den von Tourleiter Robert ausgewählten Panoramaweg. Neben mehr oder weniger ausführlichen Kennenlern-Gesprächen drehte sich anfangs alles um das Thema Apfelstrudel. Thomas, alias Oldfaithful, erwies sich dabei als Experte und gab sein Wissen um die Hütten mit den besten Apfelstrudel gerne an die Wandergenossen weiter.

 

Nach rund eineinhalbstündiger Wanderung bog der Großteil der Truppe in Richtung Sulzspitze ab, der andere Teil wanderte weiter zur Schochenspitze. Auf beiden Gipfeln bot sich ein traumhafter Blick in die Allgäuer und Tiroler Bergwelt. Die Sulzspitzengruppe teilte sich nach dem Abstieg zum Panoramaweg dann noch mal. Für den Schreiber(ling) dieser Zeilen war es die erste Tour des Jahres, so dass er dem Aufstieg auf den Schochen ein isotonisches Kaltgetränk in der Gappenfeldalm vorzog. Dafür nahm er auf dem Rückweg zur Bergbahn noch das wunderschöne Gipfelkreuz des Neunerköpfles mit, bevor er in einer Sonnenliege der Gundhütte auf seine neuen Wanderfreunde wartete und sich dort auch gleich noch für den Apfelstrudel-Test opferte.

 

Wie zu erwarten war, hatten sich auch die Schochen-Bezwinger am Ende noch geteilt. Die Frühaufsteher und Konditionsbolzen wanderten noch weiter zur Landsberger Hütte und stiegen über den Vilsalpsee hinab ins Tal. Robert, Thomas und Lisa freuten sich auf das pünktlich zu ihrer Ankunft reservierte Schattenplätzchen an der Gundhütte. Zur finalen Apfelstrudel-Verkostung kam es dann aber nicht mehr, nachdem der (zugegeben sehr kritische) Vorkoster lediglich 7 von 10 Punkten gegeben hatte. Unter 8 Punkten machen es die Experten anscheinend heutzutage nicht mehr.

 

Thomas gelobte jedoch Besserung und empfahl am Ende ausdrücklich die Wanderung auf die Krinnenspitze, wo der Apfelstrudel vorzüglich sein soll. Eines ist also gewiss: Die Wanderziele werden uns in diesem Jahr ganz sicherlich nicht ausgehen. Und den Neuling in der Apfelstrudel-Truppe kriegt Ihr auch so schnell nimmer los. ;-)

 

LG, bis bald und nix für ungut Peter

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Wandertour aufs Rubihorn"

 

Geschrieben von Alpha22222 04.07.2016 21:23h (geändert: 04.07.2016 22:41h) | 153 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Wandertour aufs Rubihorn"
Ort: Oberstdorf, Oberstdorf, Deutschland
Termin: Montag 04.07.2016 20:45h

 

 

 

Eine Super schöne Tour bei Traumwetter,

 

::RUBIHORN – GAISALPHORN – HELMUT UNSER HELD::

 

vom Parkplatz in Reichenbach aus ging es um 9.30 Uhr los.Entlang der Klamm Richtung Untere Richter-Alpe. Dort bogen wir nach rechts ab zu dem traumhaft gelegenen Unteren Gaisalpsee. Dort angekommen und nach einer Fotopause erklommen wir das Rubihorn. Kurz vor 12 Uhr genossen wir bei einer Brozzeit und einem schönen Ausblick die Sonne. Dann entschlossen wir uns , über den Grat mit leichteren Klettereien und vielen optischen Highlights das Gaisalphorn zu erklimmen. Dort angekommen und nach einer kurzen Pause ging es sehr steil abwärts Richtung Nebelhorn wo wir uns auf einer Grasfläche in der Sonne eine Auszeit nahmen ((-: . Unsere zwei Begleiterinnen Uschi und Gitte eine fast Neueinsteigerin beim Wandern und Uschi die ihre erste große Tour in diesem Jahr macht ……waren total begeistert. Kurz bevor wir den Abstieg Richtung Oberen Gaisalpsee machen wollten, kam uns eine junge Frau entgegen die sich massiv durch einen verdrehten Fuß verletzt hatte ( Bänder oder Muskelfaserriss ) so wie die Schwellung war. Sie war alleine auf dem Berg unterwegs. Jetzt möchte ich Helmut ein großes Kompliment aussprechen, er unterstützte die Frau die vor lauter Schmerz kaum gehen konnte mit vollem körperlichen und mentalen Einsatz über 1000m durch teilweise schwieriges Gelände nach unten bis zur Gaisalpe wo die Bergwacht die junge Frau übernommen hat….RESPEKT. Nach einer Stärkung ging es über die Klamm zurück auf den Parkplatz. Heute hat alles gepasst…Traumwetter, Super Location, 1300 Höhenmeter und ca. 16 Km, und Helmut !!!! Gerne wieder so eine Tour. Gruß Robert

 

 

 

Erlebnisbericht: durch Wolfstal und Lautertal

 

Geschrieben von Micha-K 03.07.2016 21:23h | 102 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Rundwanderung im Lautertal"
Ort: 89584 Lauterach, Deutschland
Termin: Sonntag 03.07.2016 09:15h

 

 

 

Vom Wanderparkplatz Unterwilzingen ging’s an der sich durch die Wiesen windenden Lauter zur Laufenmühle und Burg Reichenstein. Ein brütender Turmfalke hat uns davon abgehalten den Turm zu besteigen – schade. Weiter geht’s durch die typische Vegetation des Lautertals, vorbei an Felsen und Höhlen und verfolgt von gemein stechenden Mücken. Nach einer kurzen Pause geht’s weiter zur Burgruine Wartstein. Von dort aus genießen wir einen phantastischen Ausblick über das Tal. Nach 5 Std. Ungewissheit: “Finden wir je wieder aus den Tiefen des Waldes zum Parkplatz und zum wohl verdienten Kaffee?”

 

Hatten wir es tatsächlich doch noch geschafft. ;)

 

Eine gelungene Wanderung mit euch es hat mal wieder viel Spaß gemacht und wie es sich gehört, zum Abschluss Kaffee und Kuchen.

 

Danke Robert, für die Planung.

 

Gruß Michael

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Rundtour am Hauchenberg"

 

Geschrieben von Gabriele-77 26.06.2016 17:56h (geändert: 26.06.2016 17:59h) | 71 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Rundtour am Hauchenberg"
Ort: Missen, 3 Am Bach, 87547 Missen Wilhams, Deutschland
Termin: Sonntag 26.06.2016 08:00h

 

 

 

Zu viert ging es, trotz leichtem Regen, gut gelaunt, rund um den Hauchenberg. Bei mystischer Stimmung ( tief hängender Wolken und bemoosten Bäumen und Felsen) kamen wir bei der Räuberhöhle vorbei. Weiter ging es über Wiesen, vorbei an vielen Kuhherden und Wälder zu unserem Aussichtsturm. Dort angekommen wurde es heller und wir konnten den Ausblick genießen. Weiter ging es zu Klings- Hütte. Dort konnten wir uns am warmen Ofen aufwärmen und bei hausgemachten Kuchen und einer Tasse Kaffee/ Schokolade stärken. Dann ging es weiter wieder über Blumenwiesen und schönen Wegen zurück zum Parkplatz. Da wir die meiste Zeit alleine unterwegs waren konnten wir das Vogelgezwitscher, das Zirpen der Grillen und die Kuhglocken gut hören. Es war einfach ein schöner Tag! Danke Robert

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Friedberger Klettersteig od. Zinken / Sorgschrofen"

 

Geschrieben von Alpha22222 10.06.2016 19:16h (geändert: 10.06.2016 20:11h) | 71 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Friedberger Klettersteig od. Zinken / Sorgschrofen"
Ort: Grän , Füssner-Jöchle-Straße, 6673 Grän, Österreich
Termin: Freitag 10.06.2016 08:00h

 

 

 

Sonne , Stahlblauer Himmel, ein laues Lüftchen und keine Leute auf dem Berg. Vom Füssener Jöchle zum Schartschrofen und über den Friedberger Klettersteig zur roten Flüh. Von der roten Flüh über das Gimpelhaus nach Nesselwängle. Eine sehr schöne Tour bei ca. 25 Grad mit einer Fernsicht so weit das Auge reicht. ……..Ein Traumtag (-: Gerne einmal wieder!!!!!!!!

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Rund um Illertissen auch bei leichtem Regen"

 

Geschrieben von Engel893 29.05.2016 19:38h (geändert: 29.05.2016 19:39h) | 125 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Rund um Illertissen auch bei leichtem Regen"
Ort: Illertissen, Illertissen, Deutschland
Termin: Sonntag 29.05.2016 10:00h

 

 

 

Spontane Umplanung = Super Sonntag! Dank Roberts spontane Umplanung hatten wir eine abwechslungsreiche und auch informative Sonntagstour. Zu neunt ging es gut gelaunt durch den Wald,am Wald entlang und an Wiesen und Feldern vorbei. Besonders hat uns der Baum- & Kunstpfad beeindruckt. Nach einer kleinen Rast, ging es weiter zu der Staudengärtnerei Gaissmayer, die uns dann noch mehr faszinierte. So eine Vielfalt an Blumen und Gestaltungsideen in den Schaugärten war beeindruckend. Natürlich fehlte auch der Kaffee und der Kuchen nicht, da weiß einfach Robert immer die besten Adressen. Zum Flugplatz kamen dann noch Petra und Sabine, die herzlich von uns begrüßt wurden. Gegen 16h konnte man das nahende Gewitter sehen und so mussten wir dann zügig aufbrechen, denn bis zu den Autos waren es noch ca. 20 Minuten. Es war wieder eine sehr entspannte Tour mit netten Wanderern, gerne wieder mit euch allen. Mir bleibt nur DANKE zu sagen, vor allem an Robert, eure Katrin

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Wanderung am Bodensee ( Eriskircher Ried )"

 

Geschrieben von Gohle 22.05.2016 21:35h | 40 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Wanderung am Bodensee ( Eriskircher Ried )"
Ort: Bahnhofplatz, 89073 Ulm, Deutschland
Termin: Sonntag 22.05.2016 08:50h

 

 

 

Schon die Anreise mit den Zug von Ulm nach Friedrichshafen hat reibungslos geklappt. Bei strahlendem Wetter ging es dann immer am Bodensee entlang durch das Eriskircher Ried um verschiedene Blumen zu bestaunen. Weiter nach Langenargen und da wir so schnell unterwegs waren gleich weiter bis nach Kressbronn, wo das Ganze bei einem leckeren Eisbecher zu Ende ging, bevor wir am Abend mit dem Zug wieder nach Hause fuhren. Danke an Gabi die das Ganze organisiert hat und an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die zum guten gelingen beigetragen haben. gohle

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Muttertagswanderung am Sonntag :-D"

 

Geschrieben von Action71 08.05.2016 23:37h | 82 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Muttertagswanderung am Sonntag :-D"
Ort: 87541 Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Sonntag 08.05.2016 07:00h

 

 

 

Einfach nur WOW – genial – nochmal!!!

 

Unser ursprünglicher Plan war, lediglich auf das Kreuzjöchl(ohne Gipfelkreuz)zu wandern… doch motiviert und fit wie wir alle waren, haben wir dann letztlich den westlichen Geierkopf bezwungen. Das massive Gipfelkreuz zog uns förmlich nach oben :-) Nur wir (10 Bergbegeisterte)ganz alleine auf weiter Flur… Wir kämpften und durch schenkeltiefe Schneefelder, steinige Kletterpassagen, und kraxelten wie Gemse die steilen Hänge hinauf und wurden mit einem atemberaubenden Panorama entschädigt. Insgesamt wurden 1300 Hm bewältigt und wir stärkten uns nach 6 1/2 Stunden Marsch bei Kaffee und Kuchen am Plansee… Aber seht selbst…

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Aufs Koflerjoch"

 

Geschrieben von Action71 05.05.2016 22:23h (geändert: 05.05.2016 22:26h) | 111 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Aufs Koflerjoch"
Ort: Reutte, Österreich
Termin: Donnerstag 05.05.2016 08:00h

 

 

 

Fantastische Wanderung am Vatertag, bei herrlichstem Wetter vom Urisee auf´s Koflerjoch über die Dürrenberger Alpe. Mit super Teilnehmer(-innen), herrlichen Ausblicken, Eindrücken, Kaffee & Kuchen und natürlich Erholung und Sonnenbaden u. Abkühlung am/im See… Bitte mehr davon Frank!

 

 

 

Erlebnisbericht: Super schöne Tour am Hopfensee

 

Geschrieben von Mondscheinfee 03.04.2016 20:28h | 63 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Von Enzensberg Hopfen am See zur Alpe Beichelstein u. zurück"
Ort: Hopfen am See, Enzensbergerstraße, 85570 Markt Schwaben, Deutschland
Termin: Sonntag 03.04.2016 08:00h

 

 

 

Eine, von Robert toll ausgesuchte Tour, die für jeden machbar war. Die knapp 20 km haben wir ohne Probleme bewältig. Mit ausreichend Pausen, wunderschönen Ausblicken auf die gegenüberliegenden Berge, Sonnenschein ab mittags haben alle die Tour sehr genossen. Die Wanderung abgeschlossen haben wir im Eiscafé. Ein Dankeschön an Robert! …und … wir bitten um Planung der nächsten Wanderung!!!

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Osterhasenspeckwegtour"

 

Geschrieben von Action71 28.03.2016 21:49h | 61 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Osterhasenspeckwegtour"
Ort: Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Montag 28.03.2016 07:00h

 

 

 

Hallo Schneeschuhhiker … Bei dem genialen Wetter und mittags warmen Temperaturen ging der Speck weg wie nix… Anfangs ohne, später mit Schneeschuhen gings stetig, stellenweise steil, hinauf auf Füssener Jöchle. Nach dem Gipfelkreuz (Sefenspitze) und einer kurzen Einkehr in der Sonnenalm (mit Livemusik) gings durch sulzigen Schnee wieder bergab nach Grän, wo wir uns, weil ja Ostern ist, im Burgcafe nochmals mit Kaffee + Kuchen belohnten. Einfach herrlich!!!

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Schneeschuhlose Tour auf den Einstein"

 

Geschrieben von Action71 27.03.2016 19:36h (geändert: 27.03.2016 19:40h) | 62 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Schneeschuhlose Tour auf den Einstein"
Ort: Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Sonntag 27.03.2016 07:30h

 

 

 

Scheeee war’s…. Entspannte Wanderung, ohne Schneeschuhe, bis kurz vor den Gipfel bei herrlichem Wetter. Nicht zu warm trotz Sonnenschein und nur kurz vor dem Gipfel mit einer kühlen Brise… Den Gipfel konnten wir, wegen zu viel Schnee und deswegen zugeschneitem Stahlseil, nicht erklimmen. Wir hatten vieeeel Spaß auch ohne Gipfel(-Schnaps) und sogar der Osterhase hat uns besucht….

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Schneeschuhlose Tour auf den Einstein"

 

Geschrieben von Action71 27.03.2016 19:36h (geändert: 27.03.2016 19:40h) | 62 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Schneeschuhlose Tour auf den Einstein"
Ort: Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Sonntag 27.03.2016 07:30h

 

 

 

Scheeee war’s…. Entspannte Wanderung, ohne Schneeschuhe, bis kurz vor den Gipfel bei herrlichem Wetter. Nicht zu warm trotz Sonnenschein und nur kurz vor dem Gipfel mit einer kühlen Brise… Den Gipfel konnten wir, wegen zu viel Schnee und deswegen zugeschneitem Stahlseil, nicht erklimmen. Wir hatten vieeeel Spaß auch ohne Gipfel(-Schnaps) und sogar der Osterhase hat uns besucht….

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Krinnenspitze (Grasberg mit Lechtaler-Alpen-Blick)"

 

Geschrieben von Action71 20.03.2016 22:24h | 81 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Krinnenspitze (Grasberg mit Lechtaler-Alpen-Blick)"
Ort: Krinnenspitze, 6672 Rauth, Österreich
Termin: Sonntag 20.03.2016 07:00h

 

 

 

Petrus war uns diesmal mehr als wohl gesonnen… Bei strahlendem Sonnenschein gingst um 9 Uhr los. Stetig leicht ansteigend wurden die ersten 300 Hm ohne Schneeschuhe spielend gemeistert. Nach einer kurzen Rast wurden die Schneeschuhe angelegt, um die letzten 600 Hm durch schweren Nassschnee zu bewerkstelligen. Nicht nur die Steigung war schweißtreibend, auch die Sonne brannte uns wieder Farbe ins Gesicht, trotz Sonnenschutz… Nach dem Fotoshooting am Gipfelkreuz lagen wir zur Brotzeit leicht unterhalb des Gipfels in der prallen Sonne. So manch einer war beinahe eingeschlafen ;-) Nach ner Stunde traten wir den Abstieg an und belohnten uns unten angekommen (pünktlich zur Kaffeezeit) auf einer Sonnenterrasse mit Kaffee und Kuchen/Apfelstrudel… Ein herrlicher Tag mit klasse Leuten

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Galtjoch die 3"

 

Geschrieben von Action71 13.03.2016 20:54h (geändert: 13.03.2016 21:45h) | 78 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Galtjoch die 3"
Ort: 6622 Berwang, Österreich
Termin: Sonntag 13.03.2016 07:00h

 

 

 

Und schon wieder hat er gelogen, der Wetterbericht. Nicht desto trotz, für uns eingefleischten Schneeschuhfans, ein herrlicher Ausflug nach Riezlern auf/in die Gottesäckerscharte … Schee war’s auch ohne Sonne und trotz Sonnenbrand im Gesicht ;-) Die Krinnenspitze ruft…

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Lumberger Grad Schneeschuhtour die 2"

 

Geschrieben von Action71 27.02.2016 20:59h | 69 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Lumberger Grad Schneeschuhtour die 2"
Ort: 6673 Grän, Österreich
Termin: Samstag 27.02.2016 07:00h

 

 

 

Flexibel wie wir immer sind, ging es diesmal auf das Brentenjoch. Was man nicht im Kopf hat muss man an Umweg in Kauf nehmen ;-) – Insider… Endlich angekommen erwartete uns ein herrliches Wetter und ein sportlicher Anstieg auf den Gipfel. Oben am Ziel küsste uns eine steife Brise, sodass wir nur kurz verweilten um die Aussicht zu genießen. Kurz unterhalb des Gipfels stärkten wir uns an einer windgeschützten Stelle und wurden von der Sonne gebrutzelt. Zurück am Parkplatz ging es nach kurzer Fahrt in ein Café, um wieder Energie zu tanken. Wiedermal eine geniale Tour und mit der Verlegung von Sonntag auf Samstag alles richtig gemacht…. Mehr davon!!!

 

 

 

Erlebnisbericht: Über Treffen "Lumberger Grad Schneeschuhtour"

 

Geschrieben von Action71 21.02.2016 21:50h | 67 x gelesen

 

Bericht von: Treffen "Lumberger Grad Schneeschuhtour"
Ort: Bad Hindelang, Deutschland
Termin: Sonntag 21.02.2016 07:00h

 

 

 

Hallo nach anfänglichen Startschwierigkeiten(aufgrund des Regens) die angenehm mit Kaffee, Kakao u Cappuccino überbrückt wurden, erlebten wir einen herrlichen Tag und es bot sich uns ein atemberaubendes Panorama und eine stürmische Wanderung ;-) Ein Dickes Lob an Frank, der immer fleißig organisiert! Weiter so, ich freu mich schon auf’s nächste Mal…